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24.06.2020Pressemitteilung

CleverShuttle Düsseldorf nimmt Fahrt auf

Ridepooling startet wieder – Geschäftsgebiet reicht jetzt bis zum Unterbacher See

Die Corona-Krise ist noch nicht vorbei, aber das öffentliche Leben normalisiert sich schrittweise. Auch der Fahrdienst CleverShuttle Düsseldorf nimmt wieder Fahrt auf: Das klima- und umweltfreundliche Ridepooling – also die Mitnahme von mehreren Fahrgästen mit einem ähnlichen Fahrtziel – ist ab sofort wieder verfügbar. Außerdem wird das Geschäftsgebiet vergrößert, es reicht nun bis zum Unterbacher See. Die Etablierung dieses Angebots in der Landeshauptstadt erfolgt in Form eines gemeinsamen Joint Ventures von CleverShuttle und Stadtwerken Düsseldorf. Für die Stadtwerke ist es mit dem E-Roller Sharing eddy und der Mitfahrplattform „route d“ bereits der dritte Impuls für die Mobilitätswende in Düsseldorf.

Betreiber der Fahrdienst-Flotte ist die CleverShuttle Düsseldorf GmbH, eine gemeinsame Tochter von CleverShuttle und den Stadtwerken Düsseldorf. Die zentrale Geschäftsidee ist, einen Ridepooling-Dienst ausschließlich mit Elektro-Fahrzeugen anzubieten. Ridepooling bedeutet, dass per App spontane Fahrgemeinschaften gebildet werden – Fahrten mit ähnlichen Routen werden gebündelt. Entsprechend sind die Fahrpreise vergleichsweise günstig. Vorläufig ist das Ridepooling auf zwei Fahrgäste begrenzt, zudem werden bis auf Weiteres auch Einzelfahrten angeboten. Sobald es die Umstände erlauben, sollen die Fahrzeuge auch wieder für weitere Mitfahrer geöffnet werden.

CleverShuttle versteht sich als umweltfreundliche Ergänzung zum ÖPNV. Nach einem vielversprechenden Start wurde das Geschäftsgebiet jetzt beispielsweise bis zum Unterbacher See erweitert. Damit gibt es für Ausflügler eine weitere Alternative, um flexibel, günstig und umweltfreundlich das beliebte Düsseldorfer Naherholungsgebiet zu erreichen. Angefahren werden sowohl der Nord- wie auch der Südstrand. Damit wird dem Wunsch vieler Besucherinnen und Besucher Rechnung getragen, die sich insbesondere eine bessere Anbindung des Strandbades Süd wünschen. 2015 wurden dafür 1.800 Unterschriften gesammelt, 2017 eine Online-Petition gestartet.

In diesem Sinne begrüßt auch Oberbürgermeister Thomas Geisel das neue Mobilitätsangebot, das im vorigen November den Testbetrieb aufgenommen hat: „Als Stadt Düsseldorf haben wir uns das ambitionierte Ziel gesetzt, schon 2035 klimaneutral zu sein. Die Einführung des neuen Fahrdienstes CleverShuttle zahlt zweifach auf dieses Ziel ein. Zum einen wird die Flotte komplett durch umweltfreundlich erzeugten Strom angetrieben. Zum anderen bietet das Konzept einen positiven Anreiz, Fahrzeuge mit anderen Fahrgästen zu teilen. Dieses Prinzip, Fachleute sprechen vom so genannten Pooling, ist ein ganz wichtiger Hebel für mehr Effizienz im innerstädtischen Verkehr. Wir holen damit aktiv Autos von der Straße. Insofern schließt CleverShuttle eine Angebotslücke zwischen den etablierten Massentransportmitteln und dem Individualverkehr – und ist somit ein weiterer Baustein zum Gelingen der Verkehrswende.“

„CleverShuttle ist nach eddy und der Mitfahrplattform route D unser dritter Beitrag zur Mobilitätswende. Dabei geht es nicht nur um Klimaschutz, sondern auch um Lebensqualität: Denn weniger Autos bedeuten weniger Lärm und weniger Emissionen“, erklärt Vorstandsvorsitzender Dr. Udo Brockmeier. „Wir arbeiten konsequent darauf hin, die weitere Entwicklung im Mobilitätssektor durch die Bereitstellung von Dienstleistungen und Infrastruktur – auch gemeinsam mit weiteren Partnern – zu ermöglichen. Wir wollen so einen weiteren Schub für die Entwicklung des Mobilitäts-systems geben. Die intelligente und kundenfreundliche Vernetzung der einzelnen Angebote spielt dabei für die Akzeptanz durch die Kunden eine entscheidende Rolle.“

So funktioniert CleverShuttle:

Die Bestellung der Kunden erfolgt ausschließlich über Smartphone-App. Weitere Fahrgäste, deren Routenwünsche eine hohe Übereinstimmung aufweisen, bekommen normalerweise freie Sitzplätze angeboten – und zwar zu einem Festpreis, der vor Fahrtantritt feststeht. Dies geschieht durch einen Algorithmus, der Fahrgäste intelligent zusammenbringt und die schnellste Route er-mittelt. Durch die Bündelung von Einzelfahrten wird der Straßenraum effizienter genutzt: Das spart zusammen mit dem rein elektrischen Konzept erheblich Emissionen, verringert Lärm und entlastet die Straße.

Für CleverShuttle gilt eine Rückkehrpflicht. Das heißt, die Fahrzeuge dürfen nicht im Stadtgebiet auf Fahrgäste warten, sondern müssen nach Beendigung einer Tour zum Betriebssitz zurückkehren, sofern kein neuer Auftrag vorliegt. Die Fahrer sind geschult und fest angestellt. Als Fahrzeuge sind ausschließlich Elektroautos im Einsatz.

Die Hygienemaßnahmen: Damit die Kundinnen und Kunden auch in Zeiten des Corona-Virus si-cher unterwegs sind, hat CleverShuttle Düsseldorf eine ganze Reihe von Vorsichtsmaßnahmen um-gesetzt: So wird etwa die gesamte Flotte regelmäßig gereinigt und desinfiziert. In den Fahrzeugen besteht für Gäste eine Maskenpflicht, außerdem sind Fahrgastraums und Fahrerbereich durch eine Schutzfolie voneinander getrennt.

Die Betriebszeiten: Die grünen Elektrofahrzeuge starten montags bis freitags um 7 Uhr in der Früh und an den Wochenenden um 12 Uhr. Abends ist der Fahrdienst bis 1 Uhr nachts verfügbar, in den Nächten zu Samstag und zu Sonntag bis 3 Uhr.

Das Geschäftsgebiet: Es umfasst große Teile der Innenstadt. Flingern, Oberbilk, Bilk und Friedrichstadt gehören dazu, ebenso Ober- und Niederkassel im Linksrheinischen. Auch Wersten und Gerresheim werden angefahren. Im Osten reicht das Geschäftsgebiet ab sofort bis zum Unterbacher See.

Das Geschäftsgebiet von CleverShuttle