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05.08.2020Pressemitteilung der Netzgesellschaft Düsseldorf

Erdgasumstellung in der Landeshauptstadt: Geräteanpassung durch Netzgesellschaft Düsseldorf startet

Die Netzgesellschaft Düsseldorf startet Mitte August mit den ersten Geräteanpassungen zur Vorbereitung der Erdgasumstellung von L-Gas auf H-Gas*. Dies ist notwendig, da die Gasversorgung im Norden und Westen Deutschlands, aufgrund zur Neige gehender Förderquellen, auf eine andere Gasart umgestellt werden muss. Da die Gasgeräte, die bisher L-Gas verbraucht haben, aus Sicherheitsgründen nicht ohne weiteres mit H-Gas betrieben werden können, müssen sie im Rahmen der Erdgasumstellung technisch angepasst werden. Dies betrifft alle Gasgeräte in Haushalten und Unternehmen. Die Erdgasumstellung – auch „Marktraumumstellung“ genannt – ist eines der größten Infrastrukturprojekte der deutschen Erdgaswirtschaft. Für den Raum Düsseldorf steuert die Netzgesellschaft Düsseldorf als örtlicher Netzbetreiber diesen Prozess. Diese Zuständigkeit gilt auch unabhängig von dem Gaslieferanten, von dem der Endkunde sein Gas bezieht.

Das Netzgebiet der Netzgesellschaft Düsseldorf ist in fünf Anpassungsgebiete unterteilt. Düsseldorf wird somit nach und nach, auf mehrere Jahre verteilt, umgestellt. Die erste Umstellung erfolgt im Jahr 2021 in den südwestlich gelegenen Stadtteilen – betroffen ist ein Bereich, zu dem Teile von Bilk, Friedrichstadt, Hafen, Hamm, Volmerswerth, Flehe, Himmelgeist und Holthausen gehören (siehe Karte unten).

In diesem Gebiet hat die Netzgesellschaft seit Juli vergangenen Jahres Kundenbesuche durchgeführt, um alle Gasgeräte zu erfassen und Ersatzteile zu bestellen. Diese sind nun vorhanden und die Netzgesellschaft startet in den oben genannten Stadtteilen mit Hausbesuchen, um die Geräteanpassung vorzunehmen. Bei der Geräteanpassung werden die Gasgeräte auf H-Gas eingestellt und/oder mit Hilfe von Ersatzteilen (z.B. Austausch von Düsen) umgerüstet. Die technische Anpassung erfolgt abhängig vom Geräte-Typ zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Die Netzgesellschaft wird jeden Haushalt und jedes Unternehmen dazu mit einem eigenen Termin anschreiben. Nur zum richtigen Zeitpunkt angepasste Gasgeräte können nach der Umstellung auf H-Gas sicher weiterbetrieben werden. Die Anpassung der Gasgeräte durch die Netzgesellschaft ist für den Betrieb mit H-Gas somit zwingend erforderlich. Kann die Anpassung nicht durchgeführt werden, wird das Gasgerät aus Sicherheitsgründen stillgelegt bzw. die Gasversorgung unterbrochen. So sieht es §19a des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) vor. Die Netzgesellschaft bittet daher alle Kundinnen und Kunden, die Anpassungstermine, die vorab schriftlich angekündigt werden, unbedingt wahrzunehmen.

Sollten Kunden in der Zwischenzeit Gasgeräte ausgetauscht haben, ist die Information schnellstmöglich an die Netzgesellschaft weiterzugeben. In diesem Fall ist eine Erhebung der Geräteinformationen des Neugerätes erforderlich. Nur so kann das Neugerät sicher und zuverlässig betrieben werden.

Erhebung und Anpassung der Gasgeräte sind für die Kundinnen und Kunden kostenfrei. Davon ausgenommen sind mögliche Kosten für Gerätewartung, Reparatur und Geräteaustausch.

*L- für low-caloric, niedrigerer Brennwert und H- für high-caloric, höherer Bfür high-caloric, höherer Brennwert

Wichtige Hinweise:

  • Die Kundinnen und Kunden werden keine Rechnung der Netzgesellschaft Düsseldorf mbH oder der beauftragten Dienstleister erhalten und auch nicht vor Ort zu Zahlungen aufgefordert.
  • Die Monteure werden sich bei jedem Besuch unaufgefordert mit einem Lichtbildausweis sowie einer individuell für den Kunden erstellten PIN-Nummer ausweisen. Diese ist nur dem Kunden und dem Monteur bekannt.
  • Kunden sollen sich diese PIN-Nummer unbedingt zeigen lassen, bevor sie dem Monteur Zutritt gewähren.
  • Für einen reibungslosen Ablauf hält die Netzgesellschaft einen engen Kontakt zur Polizei. Jeder Haushalt, der von der Erdgasumstellung betroffen ist, erhält neben dem Schreiben der Netzgesellschaft einen Flyer mit Sicherheitstipps.
  • Um die Gesundheit der Kunden und Mitarbeiter zu schützen, tragen die Mitarbeiter einen Mund- und Nasenschutz, desinfizieren sich die Hände und halten genügend Abstand. Sollten Kunden einen Termin verschieben wollen, können sie sich beim Erdgasbüro melden und einen neuen Termin ausmachen.

Das Erdgasbüro:

Für alle Fragen rund um die Erdgasumstellung steht den Kunden auch das Erdgasbüro für den persönlichen Kontakt zur Verfügung, Öffnungszeiten Mo. 10-12 Uhr; Mi. 10-12 Uhr und 15-17 Uhr.

Erdgasbüro der Netzgesellschaft Düsseldorf mbH

im Energie-Service-Center der Stadtwerke Düsseldorf

Höherweg 100

40233 Düsseldorf

Tel.: (0211) 821 8833

E- Mail: erdgasumstellung@netz-duesseldorf.de

Weitere Informationen zur Erdgasumstellung in Düsseldorf und eine interaktive Kunden-Karte finden Sie auch unter www.netz-duesseldorf.de/erdgasumstellung

Erdgasumstellung Geraeteanpassung startet: Umstellungsgebiete und -jahre

Netzgesellschaft Düsseldorf

Die Netzgesellschaft Düsseldorf mbH plant, betreibt und baut Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärmenetze unter den Rahmenbedingungen von Wirtschaftlichkeit sowie gesetzlicher Regulierung. Die Gesellschaft ist zuständig für die Steuerung sowie Bewirtschaftung der Netze und Anlagen unter Bündelung von kaufmännischen, technischen, rechtlichen und regulatorischen Kompetenzen. Sie erstellt und verantwortet hierzu insbesondere alle notwendigen Planungen, Konzepte, Verträge, Dokumentationen, Auskünfte, Berichte und Abrechnungen.

Die Netzgesellschaft Düsseldorf mbH ist zuständig für die erforderliche reibungslose Durchleitung von Strom, Gas, Wasser und Fernwärme für unsere Kunden. Sie bedient das komplette Leistungsspektrum von Grundsatzplanung, Ausführungsplanung, Bau und technischem Betrieb von Strom-, Gas-, Wasser-, Fernwärme- und Beleuchtungsnetzen im Versorgungsgebiet der Netzgesellschaft Düsseldorf mbH. Sie leistet mit ihren hoch spezialisierten und kompetenten Mitarbeitern einen optimalen Netz- und Anlagenbau sowie eine hohe Versorgungszuverlässigkeit.

Die Versorgung der Bevölkerung mit den leitungsgebundenen Produkten Strom, Gas, Trinkwasser und Fernwärme in höchster Qualität, in ausreichender Menge sowie in der erforderlichen Frequenz bzw. mit dem erforderlichen Druck ist Teil unserer Nachhaltigkeitsstrategie.

Weitere wichtige Grundlagen sind die Umweltgesetzgebung, die Arbeitssicherheit, das Qualitätsmanagement, das Energiemanagement sowie das technische Sicherheitsmanagement.