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09.07.2018Pressemitteilung der Netzgesellschaft Düsseldorf

Paulsmühle in Benrath wird an die Fernwärme angeschlossen

Bauarbeiten beginnen im August

Der Bereich Paulsmühle in Benrath wird für die Fernwärme erschlossen. Bis Ende 2019 sollen in einem ersten Schritt der Neubau des Albrecht-Dürer-Berufskollegs sowie Wohnhäuser an der Paulsmühlenstraße angeschlossen werden. Perspektivisch sollen auch weitere Schulen im Benrather Norden mit umwelt- und klimafreundlicher Fernwärme versorgt werden. Für die Anbindung der Paulsmühle muss eine knapp vier Kilometer lange Verbindungsleitung vom Heizkraftwerk Garath nach Benrath gebaut werden, die Arbeiten dafür starten im August. Um die Bürgerinnen und Bürger umfassend darüber zu informieren, lädt die Stadtwerke-Tochter Netzgesellschaft Düsseldorf mbH zu zwei Informationsabenden in Garath und Benrath ein: am Mittwoch, 11. Juli, 18 Uhr, in die Freizeitstätte Garath (Arenasaal), Fritz-Erler-Straße 21, sowie am Dienstag, 17. Juli, 18 Uhr, ins Rathaus Benrath, Benrodestraße 46.

Mit dem Anschluss ihrer Gebäude an das Fernwärmenetz der Stadtwerke Düsseldorf leistet die Landeshauptstadt Düsseldorf einen wichtigen Beitrag zur Luftreinhaltung und zur Erreichung ihres Ziels, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu sein. Berechnung zufolge können so rund 15.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr vermieden werden. Das entspricht den Emissionen von mehr als 4.500 Mittelklasse-PKW mit Benzin-Motor bei einer Fahrleistung von 15.000 Kilometern pro Jahr. Auch wegen dieser günstigen Wirkung wird die Baumaßnahme teilweise aus Mitteln des Landes NRW und der Europäischen Union (EFRE) finanziert. Die Fernwärme in Garath wird zu über 50 Prozent aus erneuerbaren Energien gewonnen (Holzhackschnitzel bzw. Pellets), der Rest stammt aus dem kohlenstoffarmen Energieträger Erdgas.

Zum Ablauf der Bauarbeiten: Die Trasse ist in drei Bauabschnitte (Lose) aufgeteilt.

Los 1 umfasst die Trasse vom Heizkraftwerk Garath Richtung Norden über Frankfurter Straße und Rostocker Straße bis zur Koblenzer Straße auf Höhe des gleichnamigen Gymnasiums.

Los 2 schließt direkt auf Höhe des Gymnasiums Koblenzer Straße an und folgt dieser bis zur Urdenbacher Allee, Höhe Gluckstraße.

Los 3 führt von der Urdenbacher Allee, Höhe Gluckstraße, über die Hildener Straße bis zur Paulsmühle.

Hier geht’s los:

  • Für Los 1 starten die Bauarbeiten am 20. August im Bereich des Heizkraftwerks Garath.

  • Für Los 2 geht es am 20. August auf der Koblenzer Straße im Bereich des gleichnamigen Gymnasiums los.

  • Die Bauarbeiten für Los 3 beginnen am 20. August im Bereich Urdenbacher Allee/Höhe Gluckstraße.

Die Bauarbeiten für die Anbindung der Schulen im Benrather Norden sind noch nicht terminiert.

Europäischer Fonds für regionale Entwicklung:
Der EFRE unterstützt Maßnahmen, die Innovationen, Forschung und technologische Entwicklungen voranbringen, einen Beitrag zum Klimaschutz und dem Schutz der Umwelt leisten und die Kommunen in NRW dabei unterstützen, benachteiligte Gruppen zu integrieren und die Städte und Quartiere lebenswerter zu gestalten.

Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

Netzgesellschaft Düsseldorf

Die Netzgesellschaft Düsseldorf mbH plant, betreibt und baut Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärmenetze unter den Rahmenbedingungen von Wirtschaftlichkeit sowie gesetzlicher Regulierung. Die Gesellschaft ist zuständig für die Steuerung sowie Bewirtschaftung der Netze und Anlagen unter Bündelung von kaufmännischen, technischen, rechtlichen und regulatorischen Kompetenzen. Sie erstellt und verantwortet hierzu insbesondere alle notwendigen Planungen, Konzepte, Verträge, Dokumentationen, Auskünfte, Berichte und Abrechnungen.

Die Netzgesellschaft Düsseldorf mbH ist zuständig für die erforderliche reibungslose Durchleitung von Strom, Gas, Wasser und Fernwärme für unsere Kunden. Sie bedient das komplette Leistungsspektrum von Grundsatzplanung, Ausführungsplanung, Bau und technischem Betrieb von Strom-, Gas-, Wasser-, Fernwärme- und Beleuchtungsnetzen im Versorgungsgebiet der Netzgesellschaft Düsseldorf mbH. Sie leistet mit ihren hoch spezialisierten und kompetenten Mitarbeitern einen optimalen Netz- und Anlagenbau sowie eine hohe Versorgungszuverlässigkeit.

Die Versorgung der Bevölkerung mit den leitungsgebundenen Produkten Strom, Gas, Trinkwasser und Fernwärme in höchster Qualität, in ausreichender Menge sowie in der erforderlichen Frequenz bzw. mit dem erforderlichen Druck ist Teil unserer Nachhaltigkeitsstrategie.

Weitere wichtige Grundlagen sind die Umweltgesetzgebung, die Arbeitssicherheit, das Qualitätsmanagement, das Energiemanagement sowie das technische Sicherheitsmanagement.