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16.08.2018Pressemitteilung

Bauarbeiten für die Fernwärmeerschließung der Paulsmühle beginnen

Die Netzgesellschaft Düsseldorf verlegt im Rahmen der Erschließung der Paulsmühle für die Fernwärme eine knapp vier Kilometer lange Verbindungleitung vom Heizkraftwerk Garath nach Benrath. Dafür starten am Montag, 20. August 2018, die Bauarbeiten an vier verschiedenen Standorten:

Urdenbacher Allee: Für die Verlegung der Fernwärmeleitung wird die Fahrspur in Richtung Garath auf Höhe der Hausnummern 23 bis 27 gesperrt. Eine Ampelanlage regelt den Verkehr und führt die Fahrzeuge an der Sperrung vorbei. Die Bushaltestelle „Orangerie“ auf der Urdenbacher Alle entfällt für den Zeitraum der Bauarbeiten. Ersatzweise können die Haltestellen „Regerstraße“ und „Haydnstraße“ genutzt werden.

Koblenzer Straße: Auch hier wird die Fahrspur in Richtung Garath gesperrt, eine Ampelanlage regelt in dem Abschnitt zwischen Sodenstraße und Corellistraße den Verkehr. Aufgrund der eingerichteten Baustelle ist die Koblenzer Straße nicht über die Sodenstraße und Corellistraße erreichbar.

Frankfurter Straße: Hier entfällt eine der beiden Fahrspuren in Richtung Süden

Hildener Straße: Der Park and Ride Parkplatz am Benrather S-Bahnhof wird von 20.08.2018 bis voraussichtlich Ende November für die Verlegung der Fernwärmeleitungen gesperrt. Dies ist für ein zügiges Vorankommen der Bauarbeiten notwendig.

Über die Gesamtmaßnahme und den Umfang der einzelnen Baulose wurden die Anwohnerinnen und Anwohner vorab im Rahmen von zwei Bürgerinformationsabenden und durch persönliche Anschreiben informiert.

Zum Hintergrund:

Mit dem Anschluss ihrer Gebäude an das Fernwärmenetz der Stadtwerke Düsseldorf leistet die Landeshauptstadt Düsseldorf einen wichtigen Beitrag zur Luftreinhaltung und zur Erreichung ihres Ziels, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu sein. Berechnung zufolge können so rund 15.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr vermieden werden. Das entspricht den Emissionen von mehr als 4.500 Mittelklasse-PKW mit Benzin-Motor bei einer Fahrleistung von 15.000 Kilometern pro Jahr. Auch wegen dieser günstigen Wirkung wird die Baumaßnahme teilweise aus Mitteln des Landes NRW und dem Fond der Europäischen Union (EFRE) finanziert. Die Fernwärme in Garath wird zu über 50 Prozent aus erneuerbaren Energien gewonnen (Holzhackschnitzel bzw. Pellets), der Rest stammt aus dem kohlenstoffarmen Energieträger Erdgas.

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