Versorgungssicherheit

Karriere: Ein Baum im Foyer der Verwaltung

Am 30. März 2022 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz vorsorglich die Frühwarnstufe ausgerufen. Im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine wirft dies bei vielen Bürger:innen Fragen auf, ob dies Folgen für die Energiewirtschaft hat.

Die Stadtwerke Düsseldorf gehen auf Ihre Fragen ein und beantworten diese.

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Ihre Fragen, unsere Antworten

Stand: 05.05.2022

Allgemeine Fragen

Wie ist die Versorgungslage Gas in Deutschland?

Die Versorgungssicherheit mit Gas ist aktuell gewährleistet. Es gibt derzeit keinen Mangel. Mit Ausrufung der Frühwarnstufe ist ein Krisenstab im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz zusammengetreten, der aus den relevanten Bundes- und Landesbehörden und den Energieversorgern besteht und die Lage regelmäßig beobachtet.

Hierdurch sollen:

  • alle von einem möglichen Lieferstopp russischer Gasmengen betroffenen Unternehmen sich frühzeitig auf eine Veränderung der Situation vorbereiten und so einen wertvollen Beitrag zur Krisenvorsorge leisten können,
  • alle betroffenen Institutionen sich auf einen Lieferstopp mit seinen vielfältigen Konsequenzen für die deutsche Wirtschaft vorbereiten und bereits jetzt alle Maßnahmen ergreifen, um die Folgen abzumildern,
  • alle Gasnetzbetreiber und Gasversorgungsunternehmen sich auf die zu ergreifenden Maßnahmen und die bekannten Abläufe im Krisenfall vorbereiten und diese rechtlich richtig einordnen können.
Wie ist die Versorgungslage Gas in Düsseldorf?

Was für Deutschland gilt, gilt auch für Düsseldorf.

An wen kann ich mich mit weiteren Fragen wenden zur Krisenvorsorge Gas?

Wer Rückfragen hat oder persönlichen Kontakt wünscht, wendet sich bitte an den zuständigen Netzbetreiber in Düsseldorf unter krisenvorsorge@netz-duesseldorf.de

Wer fällt unter die Gruppe geschützter Kund:innen?

Der Begriff des im Rahmen der Gasversorgung geschützten Kunden (gem. § 53a EnWG) erfasst alle Letztverbraucher, deren Verbrauch über Standardlastprofile gemessen wird – d.h. neben Haushaltskunden auch kleine und mittlere Unternehmen aus dem Sektor Gewerbe, Handel, Dienstleistungen - sowie grundlegende soziale Dienste bzw. Einrichtungen.

Unter die grundlegenden sozialen Dienste fallen Einrichtungen, in denen Menschen vorübergehend oder dauerhaft stationär behandelt werden oder leben und diese nicht ohne Weiteres verlassen können sowie Einrichtungen, die hoheitliche Aufgaben zur öffentlichen Sicherheit zu erfüllen haben. Hierzu zählen Krankenhäuser und Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen gemäß § 107 SGB V, stationäre Pflegeeinrichtungen, stationäre Hospize, Einrichtungen zur Pflege und Betreuung behinderter Menschen, Justizvollzugsanstalten sowie z. B. Feuerwehr, Polizei und Bundeswehreinrichtungen.

Für Privatkund:innen

Was ändert sich damit für Verbraucher:innen?

Mit der Ausrufung der Frühwarnstufe ändert sich erst einmal nichts. Die Versorgungssicherheit ist weiter gewährleistet. Es gibt aktuell keine Versorgungsengpässe. Inwieweit die Sicherstellung der Energieversorgung Auswirkungen auf den Marktpreis haben wird, ist aufgrund der sehr dynamischen Lage aktuell nicht abzusehen.

Ist die Versorgung der Haushalte gesichert?

Ja, die Versorgung der Haushalte ist derzeit gesichert.

Wie können die Düsseldorfer:innen Energie sparen?

Tipps gibt es auf den Seiten der Energieberatung.

Kostenlose Beratung am Telefon unter 0211-821 2121 oder Kontakt per E-Mail an energieberatung@swd-ag.de

Für Geschäftskund:innen

Was ändert sich für Unternehmen?

In der Frühwarnstufe ändert sich für Unternehmen erst einmal nichts. Es erfolgt in der Frühwarnstufe kein Markteingriff.

Zu den Auswirkungen der EU-Sanktionen auf die Wirtschaft arbeitet das BMWK an Hilfen für Unternehmen. Die Arbeiten an einem KfW-Kreditprogramm laufen auf Hochtouren. Auch weitere Unterstützungsmaßnahmen werden aktuell in der Bundesregierung beraten.

Sind jetzt schon Produktionen beeinträchtigt?

Aktuell sieht die Bundesregierung keine Versorgungsengpässe und damit auch keine Beeinträchtigungen in der Produktion. Die Bundesregierung tut alles, damit die Versorgungssicherheit auch weiter gewährleistet bleibt.

Die Netzgesellschaft Düsseldorf mbH als zuständiger Netzbetreiber in Düsseldorf hat große Kunden angeschrieben, um Kontaktdaten abzufragen. Warum erfolgt diese Datenabfrage?

Die Daten benötigt die Netzgesellschaft, um im Falle einer Krise schnellstmöglich die betroffenen Netzkunden informieren zu können. Der zuständige Netzbetreiber ist gesetzlich verpflichtet, die Versorgung der geschützten Kunden i. S. d. § 53a EnWG weitestgehend sicherzustellen.

Wen kann ich als Geschäftskund:in kontaktieren?

Sollten Sie Fragen zu Ihren Energievertrag haben, können Sie gerne Ihre:n Keyaccount-Manager:in kontaktieren. Die Kontaktdaten finden Sie auf Ihrer Abrechnung.

Alles Wichtige zum Thema Krisenvorsorge Gas:

Das können Sie tun:

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