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16.01.2018Pressemitteilung

Richtigstellung: Es gibt keinen Anschlusszwang an die Düsseldorfer Fernwärme

Fernwärme überzeugt Kunden und Investoren durch seine Produkteigenschaften
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Die Kritik seitens der Handwerkskammer Düsseldorf an der Düsseldorfer Fernwärme nehmen die Stadtwerke zum Anlass für mehrere Richtigstellungen.

Anders als in einer am 16. Januar 2018 von der Handwerkskammer veröffentlichen Pressemitteilung behauptet, existiert in Düsseldorf KEIN Anschlusszwang an die Fernwärme. Ein solcher wurde nie und wird auch in Zukunft nicht angestrebt. Richtig ist das Gegenteil: Der Erfolg der Düsseldorfer Fernwärme ist allein durch den Markt getrieben. Dabei kommen zwei Vorteile zum Tragen: Durch einen Fernwärmeanschluss entfallen Investitionen in die Erneuerung von Kesselanlagen, zudem ist diese Art der Wärmeversorgung besonders klima- und umweltfreundlich – und für Kunden einfach und bequem. Diese Argumente überzeugen Düsseldorfer Hausbesitzer und Investoren.

Auch die Behauptung, die Stadtwerke Düsseldorf würden eine Monopolstellung anstreben, ist völlig haltlos. Grundsätzlich bieten die Stadtwerke alle verfügbaren Versorgungsmöglichkeiten an. Für das Unternehmen ist ausschließlich der Kundenwunsch maßgeblich. Aktuell haben rund 9 Prozent aller Düsseldorfer Gebäude einen Fernwärmeanschluss. Durch den Ausbau der Fernwärme soll diese Quote in den nächsten Jahren auf 10 Prozent steigen. Für das Installateur- und Heizungsbauer-Handwerk bleiben 90 Prozent des Marktes.

Die These, der Kraftwerksblock „Fortuna“ sei überdimensioniert, stellt die Faktenlage auf den Kopf. Die Kapazität wurde in der Planungsphase exakt am Energiebedarf des wachsenden Ballungsraums und Wirtschaftsstandorts ausgerichtet. So stellt sich inzwischen bei der Fernwärme im Gegenteil die Frage, ob zusätzliche Erzeugungskapazitäten aufgebaut werden müssen. Auch im Strommarkt arbeitet Block „Fortuna“ erfolgreich.

Abschließend sprechen beim Thema Umwelt- und Klimaschutz die Fakten gegen die Behauptungen der Handwerkskammer. So ergibt sich gemäß der deutschen Energieeinsparverordnung, die den rechtlichen Rahmen für Neubauten darstellt, für die Düsseldorfer Fernwärme ein Primärenergiefaktor von Null, während eine Brennwertanlage mit Solarthermie bestenfalls einen Primärenergiefaktor von 0,7erreicht und somit deutlich ineffizienter und weniger umweltschonend ist. Zudem werden durch den Einsatz der Düsseldorfer Fernwärme Feinstaub- und Stickoxid-Immissionen in der Stadt reduziert. Ein Vergleich mit Pkw-Emissionen zeigt, wie umwelt- und klimaschonend moderne Kraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung sind: Zusammen mit der Düsseldorfer Fernwärme hat Block „Fortuna“ allein im ersten Betriebsjahr 600.000 Tonnen Kohlendioxd eingespart. Das entspricht den CO2-Emissionen von mehr als 260.000 Pkw bei einer Fahrleistung von 15.000 Kilometern pro Jahr.