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19.06.2018Pressemitteilung

Elektromobilität:

Stadtwerke-Kunden können künftig europaweit an 13.000 Ladepunkten Strom tanken
E-Mobilität
E-Mobilität

Die Stadtwerke Düsseldorf führen für die Nutzung ihrer Elektro-Ladesäulen zum 1. Juli ein neues Ladesäulenmanagementsystem ein. Vorteil: Die Kundinnen und Kunden können künftig mit ihrer neuen E-Mobil-Tankkarte der Stadtwerke Düsseldorf deutschland- und europaweit an 13.000 Ladepunkten ihre E-Fahrzeuge laden und die Kosten unkompliziert abrechnen. In diesem Zusammenhang verlieren die alten Tankkarten ihre Gültigkeit, die Ausgabe der neuen Karten hat bereits begonnen. Dank der Beteiligung der Stadtwerke Düsseldorf am „ladenetz“-Verbund der Firma „smartlab“ können auch Kunden ohne die Tankkarte die bestehenden Ladesäulen nutzen. Dies funktioniert mit vertragsloser „Ad-hoc-Ladung“.

„Wir freuen uns, dass wir beim Ausbau der emissionsarmen Mobilität einen weiteren Meilenstein erreichen “, erklärte Manfred Abrahams, Vertriebsvorstand der Stadtwerke Düsseldorf. „Neben der Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs und dem Entwickeln einer digitalen und vernetzten Mobilitätskultur, ist der flächendeckende Umstieg auf emissionsarme Fortbewegungsmittel ein tragender Baustein in der zukunftsgerichteten Entwicklung des Düsseldorfer Verkehrssystems. Klimaschutz, Luftreinhaltung und Reduktion der Lärmbelastung – je mehr Elektromobilität wir in Düsseldorf auf die Straße bringen, desto spürbarer werden unsere Erfolge in diesen Bereichen.“

Mit der Einführung der neuen Tankkarte wird es erstmals auch ein Tarifsystem für den an den Ladestationen bezogenen Strom geben. Drei Tarife stehen zur Auswahl:

1. Die Düsselstrom mobil flat, die „Viel-Tanker Flatrate“, deckt über die monatliche Grundgebühr von 35 € die klassischen Ladevorgänge mit Wechselstrom ab. Das Roaming in anderen Ladenetzen, das mit dem neuen System erstmals direkt über die E-Mobil-Tankkarte der Stadtwerke Düsseldorf abgerechnet werden kann, kostet 2 € Aufpreis pro Ladevorgang.

2. Beim Düsselstrom mobil flex Tarif, der sich als „Strom-to-Go“-Tarif vor allem an Gelegenheitsfahrer und Fahrer mit Zugriff auf eine private Ladeinfrastruktur richtet, beträgt die monatliche Grundgebühr 5 €, der normale Ladevorgang kostet 3,50 € pro Ladung und das Roaming außerhalb des Stadtwerke-Netzes 2,50 € Aufpreis pro Ladevorgang. In beiden Tarifen kostet das Schnellladen mit Gleichstrom 8,50 € pro Ladevorgang. Noch in diesem Jahr sollen in Düsseldorf die ersten Schnellladepunkte der Stadtwerke entstehen.

3. Auch das vertragslose Laden für Nicht-Stadtwerke-Kunden wird zukünftig möglich. Durchreisende können sich über eine App ausweisen oder einen QR-Code nutzen und einfach über Kreditkarte oder Pay-Pal aufladen. Während die normale Ladung 5,70 € kostet, werden für einen Schnellladevorgang 10 € fällig.

So wird das Ladesystem immer bequemer nutzbar und über einfache Abrechnungssysteme vernetzt. Hierdurch erhöhen sich Komfort und Verlässlichkeit der Ladeinfrastruktur und somit der E-Mobilität insgesamt. Kundinnen und Kunden können sich einfach online registrieren und ihre Kundenkarten unter www.swd-ag.de/tankkarte-bestellen bestellen. Die Bestandskarten verlieren am 30. Juni 2018 ihre Gültigkeit.

Hintergrund:

Die Stadtwerke Düsseldorf verstärken ihr Engagement bei der Entwicklung kunden- und umweltfreundlicher Mobilitäts-Infrastrukturen. Neben der vor kurzem erweiterten E-Roller-Flotte „eddy“ und den Aktivitäten beim Ausbau der Ladeinfrastruktur geht das Unternehmen jetzt auch einen wichtigen Schritt für die Vereinfachung und den Ausbau der Lademöglichkeiten für Elektromobilität. So wird es zukünftig möglich sein, dass alle E-Fahrzeuge an den Ladesäulen der Stadtwerke Düsseldorf aufgeladen werden können (Roaming) und dass die Inhaber der E-Mobil-Tankkarte der Stadtwerke Düsseldorf deutschland- und europaweit mit dieser Karte laden können. Damit unterstützen die Stadtwerke Düsseldorf die deutschen Klimaziele für das Jahr 2040 im Verkehrssektor. Zudem leisten sie so einen wichtigen Beitrag dazu, dass Düsseldorf 2050 klimaneutral wird. E-Mobilität ist ein bedeutender Hebel dafür, die Luftreinhaltung vor Ort zu verbessern und die Stickoxidbelastung insbesondere in den Innenstädten zu reduzieren. Die notwendigen Effekte wird die E-Mobilität nur erzielen, wenn sie insgesamt in ein zukunftsgerichtetes, intelligentes und vernetztes Verkehrssystem integriert ist.