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Mülltrennung leicht gemacht: So geht es richtig!

Korrekte Mülltrennung trägt maßgeblich zum Schutz der Umwelt bei.

Verschiedene Mülltonnen auf der Straße

Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt wird vielen Menschen zunehmend wichtiger. Mit der bewussten Mülltrennung kann jeder Einzelne von uns einen wertvollen Beitrag zu einer grüneren Umwelt leisten. Doch in welches Sammelsystem kommen eigentlich Papierverpackungen, Folien und verschiedene Reste? Wir erklären es Ihnen!

Ist Abfallwirtschaft kompliziert?

Auf den ersten Blick sieht es so aus – denn in jeder Stadt und in jedem Kreis kann sie – natürlich im Rahmen der übergeordneten Gesetze und Verordnungen – unterschiedlich ausgestaltet sein. Fahren Sie also nach Düsseldorf, Meerbusch, Köln oder in den Bergischen Kreis, lassen sich Unterschiede bei den Sammelsystemen oder sogar innerhalb dieser Systeme erkennen. Beispielsweise gibt es in der einen Kommune eine Wertstofftonne, während die andere noch ganz klassisch auf die Gelbe Tonne für Verpackungsabfälle setzt. Beim Sperrmüll gibt es unterschiedliche Annahmekriterien bei Menge und Material oder in der Biotonne wird bei dem einen nur organischen Material „vor dem Kochtopf“, bei dem anderen aber auch „nach dem Kochtopf“ gesammelt. Für alles gibt es Gründe – und wer es genau wissen möchte, sollte immer auf den Internetseiten und in den Publikationen des örtlichen Entsorgungsunternehmens nachschauen, beispielsweise unter www.awista.de für Düsseldorf.

Weshalb ist Mülltrennung so wichtig?

Deutschland produziert eine Menge Müll. Im Jahr 2018 erreichte beispielsweise die Menge an Verpackungsmüll einen neuen Rekordwert. Insgesamt wurden ganze 18,9 Millionen Tonnen Verpackungsabfall produziert – so viel wie noch nie zuvor. Pro Kopf sind das etwa 227,5 Kilogramm Abfall. Damit eben eine solch hohe Menge künftig händelbar bleibt, sollten diese Abfallmengen – oder sagen wir besser Wertstoffmengen - langfristig stark reduziert werden. Hier sind Müllvermeidung sowie korrekte Mülltrennung und Recycling das A und O.

Eine gute und richtige Trennung von Abfällen wird als der erste Schritt zu einem hochwertigen Recycling von möglichst vielen Verpackungsabfällen verstanden. Denn statt mit dem Restmüll in Müllverbrennungsanlagen vernichtet zu werden, können beim Recycling wertvolle Ressourcen des Mülls zurückgewonnen werden. Diese Ressourcen werden in der Regel dann für neue Verpackungen oder andere Produkte (Downcycling) eingesetzt. Somit müssen weniger neue Ressourcen gewonnen werden, was sich außerordentlich positiv auf unsere Umwelt auswirkt. Die Mülltrennung kann somit zu einer ökologisch verbesserten Zukunft beitragen und damit vor allem das Klima entlasten. Recycelte Materialien sparen nämlich im Vergleich zur Neuherstellung von Werkstoffen Rohstoffe und Energie ein. Das Umweltbundesamt sieht in der gesamten Abfallwirtschaft ein Einsparungspotenzial von rund 8,5 Millionen Tonnen CO2.

Mülltrennung: Vater und Sohn sortieren ihren Abfall
Wir alle können mit einer sorgfältigen Mülltrennung zu einer verbesserten und nachhaltigeren Umwelt beitragen. © yulkapopkova / E+

Mülltrennung beginnt beim Endverbraucher

Damit Abfallwirtschaftsbetriebe effektiv arbeiten und sorgfältig die Wertstoffe sortieren und recyclen können, sollte er bereits zuvor richtig getrennt sein. Bei der Mülltrennung ist somit unsere gesamte Gesellschaft gefragt. Die Ausrede, dass alles sowieso wieder zusammengekippt wird, wie man es schon mal bei Glas (Mehrkammerfahrzeuge!) oder bei der Gelben Tonnen hört, ist falsch. Denn Fakt ist: je besser schon beim Verbraucher sortiert wird, desto besseres Material kann vom Entsorger an die Sortieranlagen weitergegeben werden. Das wiederum erzeugt weniger Folgekosten durch Sortierreste und die bessere Qualität erhöht die Chance auf Recycling und Ressourceneinsparung.

Alle Endverbraucher sollten bereits getrennt sammeln. Seit 2015 sind sogar alle Privathaushalte durch das Kreislaufwirtschaftsgesetz dazu verpflichtet, ihren Abfall sorgfältig und ordnungsgemäß zu trennen. Eine falsche oder fehlende Trennung gilt somit sogar als Ordnungswidrigkeit und ist strafbar. Bei Zuwiderhandlung werden die Mülltonnen entweder nicht mehr geleert oder die Haushalte zu einem Bußgeld „verdonnert“ das zwischen 2.500 und 5.000 Euro betragen kann. Viele Kommunen setzen im Vorfeld aber auf weniger drastische Maßnahmen. Beratung und Aufklärung oder auch der Einsatz von Warnsystemen (gelbe Karte, rote Karte bei Fehlbefüllungen) haben zumeist Priorität.

Doch wie trennen Sie Ihren Müll denn nun am besten?

Mülltrennung: Tonnenlager von oben
Gelbe Tonne, Biotonne, Restmüll, Papiertonne und Glascontainer – Mülltrennung ist wichtig und leicht, sobald Sie den Dreh raushaben. © AWISTA

Wie Müll trennen? So entsorgen Sie Ihre Abfälle richtig!

Grundsätzlich unterscheidet sich die Mülltrennung in acht Kategorien. Neben Glascontainern für Glasflaschen und -behälter gibt es die Gelbe Tonne für Verkaufsverpackungen, eine Papiertonne, eine Restmülltonne und die Biotonne für organisches Material aus der Küche und aus dem Garten. Des Weiteren werden auch Altkleider, Schadstoffe und Sperrmüll getrennt gesammelt, mancherorts auch Elektroaltgeräte und Altholz. Doch so einleuchtend und einfach, wie es auf den ersten Blick erscheint, wirft das Trennen von Abfällen doch hin und wieder Fragen auf. Im Folgenden erklären wir Ihnen, wie es richtig geht.

Gelbe Tonne

Über die Gelbe Tonne werden leere Verkaufsverpackungen gesammelt. Daher gehören dort vor allem die Leichtverpackungen (LVP) aus Kunststoff, Alu, Weißblech oder Verbundmaterialien wie Getränkekartons hinein. Eine Zeit lang konnte ein grüner Punkt auf den Verpackungen als Erkennungsmerkmal für die gelbe Tonne verstanden werden. Seit 2009 ist es jedoch nicht mehr ausschlaggebend, ob der grüne Punkt auf den Verpackungen vorhanden ist, denn alle Hersteller haben sich mittlerweile den Systemen angeschlossen, die den Verpackungsmüll zum Recycling überführen. Leere Verpackungen wie Joghurtbecher müssen zudem nicht ausgespült werden. Wichtig ist lediglich, dass sie löffelrein (oder spachtelrein, je nach Produkt) sind. Das bedeutet, dass der Inhalt grob rausgekratzt ist, sodass sich keine größere Menge mehr in der Verpackung befindet. Zudem sollte der Alu-Deckel von den Bechern abgetrennt und die Becher nicht ineinander gestapelt werden, da die Sortieranlagen immer nur ein Material erkennen und die Becher sonst nicht verwertet werden können. Das heißt: nicht korrekt getrenntes Material wird automatisch zu Restmüll.

In die Gelbe Tonne bzw. den Gelben Sack kommen Wertstoffe wie:

  • Plastiktüten & -flaschen
  • Tetra Paks
  • Getränke- & Konservendosen
  • Vakuumverpackungen von Kaffee etc.
  • Getränkekartons (Milchpackungen)
  • Folien
  • Becher (Sahne, Joghurt, Margarine etc.)
  • Plastikblumentöpfe (Verkaufsverpackungen, keine Übertöpfe)
  • Behälter & Tuben von Spül-, Wasch- & Körperpflegemitteln
  • leere Farbeimer
  • Netze (von Kartoffeln, Zwiebeln & Co.) – kritisch für die Sortieranlagen
  • Alu-Schalen, Alu-FolieVerpackungen aus Metall
  • Verpackungen aus Verbundstoffen wie z. B. mit Alu oder Plastik beschichtetes Papier/Papierverpackungen

Glascontainer

Im Glascontainer werden alle Einwegflaschen oder -gläser gesammelt. Sie werden nach Farben sortiert: Braun, Grün und Weiß. Auch wenn es so erscheint, werden die Gläser in den Transportern nicht wieder zusammengeschüttet. Entsorgungsfahrzeuge verfügen über separate Kammern für die verschiedenfarbigen Gläser. Doch was ist, wenn die Farben der Gläser mal nicht so eindeutig zu bestimmen sind? Ganz einfach: Blaues oder andersfarbige Gläser gehören in den Sammelbehälter für Grünglas. Deckel und Schraubverschlüsse sollten Sie bestenfalls schon im Vorhinein entfernen und entsprechend in der Gelben Tonne entsorgen und nicht auf Container legen. Trennen Sie Ihr Altglas sortenrein, kann es bis zu 100 Prozent recycelt werden.

Das darf nicht in den Glascontainer:

  • Steingutflaschen: diese sind in der Restmülltonne zu entsorgen
  • Glühbirnen
  • feuerfestes Glasgeschirr
  • Keramik & Porzellan
  • Trinkgläser
  • Spiegel
  • Fensterglas

Papiertonne

Möchten Sie Zeitungen, Zeitschriften, Schreibpapier und Verpackungen aus Pappe oder Geschenkpapier entsorgen, ist die Papiertonne die richtige Wahl. Diese trägt zur umweltfreundlichen Wiederverwertung bei. Fax- und Thermodruckpapier wie beispielsweise Kassenbons oder Fahrkarten, imprägniertes und beschichtetes Papier wie das für Lebensmittel sowie Kohlepapier, Styropor, Tapetenreste und verschmutztes Papier wie Taschentücher gehören allerdings nicht in die Papiertonne.

In der Papiertonne entsorgen Sie:

  • Verpackungen aus Papier, Pappe oder Karton (z. B. Eierkartons, Schuhkartons & Co.)
  • Kartons von: Tiefkühlkost, Puddingpulver, Kakaopulver
  • Pralinenschachteln
  • Waschmittelkartons
  • Zigarettenschachteln (ohne Folie und Plastikeinlage)
  • Aktenordner aus Karton, Schulhefte, Briefe & Briefumschläge (ohne Fenster)
  • Prospekte
  • Geschenkpapier
  • Bücher (ohne Kunststoffeinband)

Biotonne

In der Biotonne werden alle zur Kompostierung geeigneten organischen Abfälle entsorgt. Dazu zählen:

  • Pflanzenreste
  • Gartenabfälle wie Rasenschnitt, Laub, Baum- & Strauchschnitt, Moos, Stauden, Blumen & Kräuter
  • Blumenerde
  • Küchenabfälle
  • Obst- & Gemüseabfälle
  • Kaffee- & Teefilter
  • Zeitungspapier zum Aufsaugen der Feuchtigkeit
  • Küchenrolle, wenn sehr stark verschmutzt
  • Zitrusfrüchte

Ob Sie Fleisch- und Fischreste in Ihrer Biotonne entsorgen dürfen, hängt von der Art der Verwertungsanlage und den Vorgaben Ihrer Kommune ab. In einigen Städten ist dies erlaubt, in anderen Städten wie z. B. Düsseldorf wiederum gehören diese Reste in den Restmüll. Zudem sollten Sie nie Plastik, auch keine Bioplastikbeutel, in die Biotonne werfen Sie werden bei der Kompostierung nicht abgebaut.

Restmüll

Haben Sie Ihre Mülltrennung so sorgfältig im Griff, gibt es gar nicht mehr so viele Abfälle, die es in die Restmülltonne schaffen. In diese gehören in der Regel nur folgende Abfallsorten:

  • Asche
  • Tierkot
  • Staubsaugerbeutel
  • Windeln
  • Zigarettenkippen
  • Klarsichthüllen
  • Blumentöpfe aus Ton und Übertöpfe aus Kunststoff
  • Hygienepapier
  • stark verschmutzte Pizzakartons
  • stark beschichtetes Backpapier
  • Post-Its
  • die beiden Auslaufmodelle Glühbirne & Halogenlampe
  • Medikamente

Wertstofftonne

Seit Jahren werden sogenannte Wertstofftonnen als Erweiterung der Gelben Tonne in den Kommunen diskutiert. Sie sollen bundesweit eingesetzt werden und die Mülltrennung erleichtern. So müssen Verbraucher und Verbraucherinnen künftig nicht mehr zwischen Verpackungen und Nicht-Verpackungen unterscheiden, sondern nur noch nach Materialien trennen. Damit könnten Kunststoffe und Metalle, die eben keine Leichtverpackungen sind, in ein und derselben Tonne zusammen mit dem restlichen Verpackungsmüll entsorgt werden. Das Ziel: Die Sammlung und das Recycling von mehr Plastik und Metall, durch das laut Angaben der NABU in Deutschland jedes Jahr über 700.00 Tonnen CO2 zusätzlich eingespart werden könnte.

Seit 2019 ist eine abgeschwächte Form des geplanten Wertstoffgesetzes in Kraft getreten. Das sogenannte Verpackungsgesetz soll eine möglichst geringe Auswirkung des Verpackungsmülls auf die Umwelt bewirken. Die gesetzliche Pflicht einer bundesweiten Wertstofftonne rückt somit ein wenig nach hinten. Verschiedene Kommunen haben sich jedoch trotzdem für eine solche Entsorgungsmöglichkeit entschieden – in der Hoffnung, dass alle anderen Kommunen spätestens bei der Überarbeitung des Verpackungsgesetzes 2022 nachziehen werden. Ob in Ihrer Kommune Wertstofftonnen im Einsatz sind, können Sie in Ihrer Kommune erfragen. In Düsseldorf gibt es beispielsweise keine Wertstofftonnen, in Köln aber schon.

Sperrmüll

Sperrige Haushaltabfälle, die nicht in den üblichen Mülltonnen und Containern entsorgt werden können, werden als „Sperrmüll“ bezeichnet. Dieser wird gesondert abgeholt, sofern Sie diesen beim Entsorgungsbetrieb anmelden. Dazu zählen insbesondere sperrige Haushaltsgegenstände wie Möbelstücke, Matratzen, oder alte Teppiche. Wohnungsbestandteile wie beispielsweise Türen, Fenster oder Laminatboden gehören nicht dazu, dafür gibt es andere Entsorgungswege. Die Entsorgung von Sperrmüll ist dabei je Kommune und Kreisgebiet unterschiedlich geregelt. Details entnehmen Sie daher am besten dem Abfallkalender Ihrer eigenen Kommune oder einer Abfallberatung in Ihrem Umkreis. Je nach Kommune werden zum Teil auch sperrige Elektrogeräte und Altholz mit als Sperrmüll entsorgt.

CDs, DVDs & Blu-rays

CDs, DVDs und Blu-ray Discs gehören weder in den Restmüll noch in die Gelbe Tonne. Sie bestehen aus Polycarbonat, einem hochwertigen recycelbaren Grundstoff, der wieder zu Datenträgern verarbeitet werden kann. Daher sollten sie bei karitativen, kommunalen Wertstoffhäusern oder gewerblichen Sammelsystemen entsorgt werden. Gibt es in Ihrer Kommune bereits eine Wertstofftonne, können Sie diese Datenträger auch dort entsorgen. Das Recycling ist dann jedoch auszuschließen. Um CDs, DVDs und Blu-rays ohne Bedenken bezüglich der persönlichen Daten wegzuwerfen, können Sie diese durch ein tiefes Ritzen auf der Oberseite unlesbar machen.

Elektrogeräte

Ob defekte Toaster, kaputte Bügeleisen oder Kabelsalat und Co. – Elektrogeräte müssen in der Regel getrennt gesammelt und entsorgt werden. Denn landen sie im Restmüll, gehen wertvolle Rohstoffe verloren und gefährliche Umweltgifte werden freigesetzt. Für die fachgerechte Entsorgung gibt es in Kommunen die Sammlung über ein Spezialfahrzeug im Rahmen der Sperrmüllsammlung, gewisse Sammelstellen oder Optionen, die Geräte im Handel abzugeben. Seit Juli 2016 sind große Händler sogar dazu verpflichtet, Altgeräte, die eine maximal 25 Zentimeter Kantenlänge aufweisen, kostenlos zurückzunehmen. Elektroschrott können Sie zudem auch auf Wertstoff- und Recyclinghöfen abgeben.

LED-Lampen

Energiesparlampen und LED-Leuchten müssen Sie nach Elektro- und Elektrogerätegesetz anders als Glühbirnen und Halogenlampen gesondert entsorgen. Gerade Energiesparlampen zählen dazu, denn sie enthalten das giftige Quecksilber, das über eine normale Müllverbrennung in die Umwelt gelangen und Schäden verursachen würde. Verschiedene Drogerien und Supermärkte bieten sich hierfür als Sammelstelle an. Das gilt auch für verbrauchte und kaputte Batterien.

Altkleidung

Altkleider und Schuhe, die noch getragen werden können, gehören in den Altkleider-Container. Kaputte Kleidungsstücke hingegen sollten von Ihnen schon im Vorhinein gesondert getrennt und entsorgt werden. Dies können Sie in Ihrem ganz normalen Hausmüll/Restmüll machen. Das ist oftmals ökologischer als sie in den Altkleider-Container zu werfen, wo sie nur unnötigen Mehraufwand für Sammler und Sortierer bedeuten. Zudem können Sie aus den alten Kleidungsstücken Putzlappen oder Dämmmaterial herstellen. Upcycling ist hier das Stichwort.

Müllfahrzeug der AWISTA
Mülltrennung ist nur ein Part beim sorgsamen Umgang mit Ressourcen. Vor der Mülltrennung kommt die Müllvermeidung. © AWISTA

Vor der Mülltrennung kommt die Müllvermeidung

Vor der Mülltrennung steht die Müllvermeidung, die das oberste Ziel eines jeden von uns sein sollte. Auf Wochenmärkten , in Hofläden und in sogenannten Unverpackt-Läden können Sie in Deutschland ganz einfach einkaufen, ohne nur einen kleinen Gedanken an Verpackungsmüll verschwenden zu müssen. Auch verschiedene Supermärkte bieten mittlerweile die Möglichkeit, Verpackungen bei Obst und Gemüse zu vermeiden oder diese schon im Laden in die richtigen Tonnen zu befördern.

Achten Sie zudem gerne auf recycelbare oder wiederverwendbare Verpackungen und setzen Sie auf Mehrwegsysteme: Säfte, Bier, Wein und Milchprodukte wie Jogurt gibt es oftmals auch im Pfandglas. Viele Supermärkte bieten an den Obst und Gemüseständen mittlerweile auch Netze an, die vielfach verwendet werden können und somit helfen, Kunststofftüten – auch die vermeintlich kompostierbaren – einzusparen. Planen Sie Ihre Einkäufe zudem sorgfältig, so verkommt nichts und es ist auch weniger zu entsorgen. Grundsätzlich empfiehlt es sich, Lebensmittel mit allen Sinnen kritisch zu prüfen und nicht nur auf das Mindesthaltbarkeitsdatum zu achten, bevor diese weggeschmissen werden. Auch verschiedene Upcycling-Projekte bieten sich an, um aus vermeintlichem Müll neue nützliche Dinge zu erschaffen.

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