WohnKultur

Haushaltstipps und Lifehacks für Küche, Bad und Haushalt

Fliegen loswerden, Spinnen vertreiben, Energie einsparen: Diese Tipps helfen tatsächlich.

Lifehacks im Haushalt: Vater und Sohn reinigen die Küche.

Manches macht das Leben leichter. Und manches spart uns Zeit, Nerven und Geld. Damit Sie umso mehr davon sparen, haben wir Haushaltstipps geprüft und gesammelt. Was hilft und funktioniert wirklich?

Es gibt sie schon in zahlreichen YouTube-Videos und Blogartikeln: Lifehacks, die das Leben leichter machen, und Haushaltstipps für Küche, Badezimmer und Co. Doch vieles davon kann man sich leider sparen. Wir haben gefiltert und für Sie notiert, was wirklich hilft.

Geniale Tricks fürs Badezimmer: Vor dem Putzen kommt das …

… Duschen! Richtig gelesen. Das Bad gehört zu den Zimmern, die wir am wenigsten gerne putzen. Damit es schneller geht, gibt es aber einen leichten Trick: Vor dem Putzen wird geduscht. Der entstandene Wasserdampf löst so schon vor der Grundreinigung Verschmutzungen. Das Ergebnis: Alles lässt sich später leichter reinigen. Und so geht’s: Nehmen Sie eine heiße Dusche und lassen sie dabei Fenster und Türen geschlossen. Nun kann geputzt werden. Anschließend sollten Sie ausreichend lüften. Noch ein Tipp dazu: Während des Lüftens Heizung aus, so sparen Sie auch noch Energie.

Mit Lifehacks fürs Badezimmer gegen beschlagene Spiegel: Zahnpasta hilft.
Beschlagene Spiegel nach dem Duschen müssen nicht sein.

Doch was wird durchs Duschen noch verursacht? Beschlagene Spiegel. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit setzt sich Kondenswasser an der glatten Oberfläche ab. Sein Spiegelbild kann man nicht betrachten, auch durch Lüften wird der Spiegel nicht gerade schnell wieder blank. Wer zum Putzlappen greift, hinterlässt hingegen oft unschöne Schlieren – das muss nicht sein. Reiben Sie den Spiegel regelmäßig mit Zahnpasta ein, lassen Sie diese kurz einwirken und polieren Sie den Spiegel anschließend. Das Beschlagen wird so verhindert und nichts steht dem Blick in den Spiegel nach der Dusche im Weg. Zahnpasta hilft dank der enthaltenen Schleifmittel übrigens auch als Hausmittel beim Polieren und Reinigen von Edelstahl.

Lifehacks für die Küche: Hausmittel helfen gegen Fruchtfliegen, überkochendes Wasser und versalzenes Essen

Sie sind schrecklich nervig: Fruchtfliegen. Doch was hilft gegen die nervigen Mitbewohner wirklich? Das simpelste Hausmittel gegen Fliegen heißt Wein. Der Geruch erinnert die Plagegeister nämlich an überreifes Obst, das die Fruchtfliegen zur Fortpflanzung dringend brauchen. Mischen sie dazu einfach einen großzügigen Schluck Wein mit etwas Spülmittel und Wasser. Der Anteil des Weins sollte dabei immer überwiegen. Stellen Sie am besten noch eine Gelbtafel auf oder kleben Sie einen Gelbsticker in die Nähe des Glases mit unserem Hausmittel und schon sind Sie die Plage in kürzester Zeit los. Wer keinen Wein im Haus hat oder seinen wertvollen Vorrat nicht anrühren möchte, kann ihn auch durch Fruchtsaft ersetzen.

Auch nervig in der Küche: überkochendes Wasser. Hier hilft ein weiterer Lifehack, den schon Oma kannte. Dafür müssen Sie wahrscheinlich nicht mal das Haus verlassen. Ein quer über den Topf gelegter Holzlöffel verhindert das Überkochen des Wassers und erspart somit die Reinigung des Kochfelds.

Zu viel Salz im Kochtopf, auch dagegen gibt es einen Haushaltstipp.
Wie rettet man versalzenes Essen? Wir haben die Lösung.

Sie haben es beim Kochen mit dem Salz etwas zu gut gemeint? Auch hier hilft ein altes Hausmittel gegen versalzenes Essen. Kartoffeln. Ist eine Soße oder Suppe versalzen, gibt man einfach eine rohe geschälte Kartoffel hinein. Sie saugt einen Teil des Salzes wieder auf und kann nach dem Kochen natürlich wieder entfernt und sogar weiterverwendet werden.

Den Stand-by-Modus verbindet man eigentlich mit Stromsparen, doch diese Rechnung geht meistens nicht auf. Geräte im Stand-by-Modus verbrauchen nämlich weiterhin Strom – und das nicht gerade wenig. Viel besser und wirklich stromsparend sind dagegen Stecker mit Zeitschaltuhr oder Steckerleisten mit Ein-/Ausschalter. Nur so kann man Stromfresser wie WLAN-Boxen oder DVD-Player in der Zeit, in der man sie nicht nutzt, wirklich ausschalten und Strom einsparen.

Strom sparen bei Gefrier- und Kühlschrank

Weitere unbemerkte Energiefresser können Gefrierschrank und Kühlschrank sein. Bildet sich Eis im Inneren des Gefrierschranks oder im Gefrierfach des Kühlschranks, wird nämlich jede Menge Strom verschwendet. Schon eine Eisschicht von einem halben Zentimeter kann dabei einen enormen Unterschied machen: Sie erhöht den Stromverbrauch um bis zu 30 Prozent. Aber wie taut man den Gefrierschrank am besten ab? Die Vorräte sollten so weit wie möglich vorher aufgebraucht werden. Was übrig ist, kann im Winter auch gut auf dem Balkon gelagert werden, wenn kalte Temperaturen herrschen. So geht’s am besten: Sollten Sie unsicher sein, wie es bei Ihrem Gerät funktioniert, schauen Sie in die Bedienungsanleitung! Räumen Sie den Gefrierschrank vollständig aus, dazu gehören auch die Einlegeböden. Ziehen Sie dann den Stecker und legen Sie einige Handtücher vor den Kühlschrank, damit das Wasser direkt aufgesogen wird. Einige Geräte haben auch Vorrichtungen, die das Tauwasser sammeln. Den Tauvorgang kann man mit einem Topf warmem Wasser im geschlossenen Gefrierschrank beziehungsweise -fach beschleunigen. Niemals mit Küchenutensilien das Eis abkratzen! Sie können dabei die empfindliche Innenseite des Kühlgerätes beschädigen, im schlimmstem Fall die Kühlschlingen verletzen, Ihr Gefrierschrank ist dann ein Fall für die Entsorgung.

Lifehacks fürs Schlafzimmer: So verbannen Sie Spinnen mit Hausmitteln

Wie kann man Spinnen loswerden, ohne sie zu töten? Am besten mithilfe von Hausmitteln. In diesem Fall heißt das genauer: Duft. Ähnlich wie bei Silberfischen gibt es nämlich gewisse Duftnoten, die Spinnen hassen. Diese sorgen dann dafür, dass Spinnen die bedufteten Räume verlassen oder sie gar nicht erst betreten. Doch welche Düfte helfen wirklich? Unsere erste Wahl, weil effektiv und dekorativ zugleich, ist Lavendel. Dazu lassen Sie einfach ein paar Zweige trocknen und stellen sie in einer Vase (ohne Wasser) oder auch pur als Bund aufgehangen an die Fenster Ihrer Wohnung. Einmal im Monat sollten die Zweige erneuert werden. Alternativ können Sie auch einige Tropfen Lavendelöl mit Wasser in einer Sprühflasche mischen und Tür- und Fensterrahmen regelmäßig, mindestens einmal die Woche, damit besprühen. Mit diesem einfachen Hausmittel gegen Spinnen gehören Ihre vier Wände schnell wieder Ihnen allein.

Ein Strauß getrockneter Lavendel hilft gegen Spinnenbesuche in der Wohnung.
Wer Spinnen loswerden möchte, muss nicht gleich zur Chemiekeule greifen.

Wer Lavendel nicht mag, kann auf gleiche Weise Minze verwenden. Auch ihre getrockneten Stängel und konzentrierten Öle vertreiben Spinnen. Soll ein nicht bewohnter Raum, zum Beispiel der Keller, schnell spinnenfrei gemacht werden, gibt es eine weitere Lösung: Tabak. Kochen Sie drei Esslöffel davon 10 Minuten in 500 ml Wasser, seihen Sie die Mischung anschließend ab. Danach verteilen Sie diese auf mehrere Schüsseln und eine Sprühflasche. In die Nähe der Spinnennetze sprühen Sie das Tabakwasser, die Schalen verteilen Sie im gesamten Raum für einen nachhaltigen Effekt. Da der Geruch von Tabakwasser für die meisten Menschen eher unangenehm ist, eignet sich diese Methode am besten für Räume, die man seltener betritt als zum Beispiel das Schlafzimmer. Das Gute an all diesen Hausmitteln gegen Spinnen ist, dass die Tiere zwar verschwinden, doch auch überleben. Wer zur Bekämpfung beispielsweise zum Staubsauger greift, verursacht einen qualvollen Tod für die Tiere, und die wenigen überlebenden krabbeln wieder heraus.

Et voilà: Nun ist Ihre Wohnung frei von Spinnen und Fliegen, der Spiegel glänzt und zudem sparen Sie auch noch Energie. Dank Lifehacks, Hausmitteln und Haushaltstipps, die wirklich etwas bringen!

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