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Infrastruktur für E-Mobilität: Da bewegt sich was in Düsseldorf

Das Ladeinfrastrukturnetz in Düsseldorf wird weiter ausgebaut: Schon mehr als 100 Ladestationen sind in der Landeshauptstadt zu finden.

Zum Laden von E-Autos reservierte Parkplätze.

Mit bereits mehr als 100 Ladestationen hat die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen die deutschlandweit höchste Dichte an Stromtankstellen, gemessen an der Bevölkerungszahl. Und das ist längst noch nicht alles: Düsseldorf geht mit vielen frischen Ideen für Elektromobilität an den Start.

Dass der Elektromobilität nicht nur in Deutschland die Zukunft gehört, stellt heute kaum noch jemand infrage. Elektrisch betriebene Fahrzeuge sind komplett emissionsfrei und entlasten so die Luft. Insbesondere in großen Städten und dicht bevölkerten Regionen wie Düsseldorf und dem Rhein-Ruhrgebiet wird dieser Pluspunkt die Lebensqualität deutlich erhöhen – vorausgesetzt, dass sich die Elektromobilität endlich durchsetzt.

Zwar herrscht Einigkeit darüber, dass Fahrzeuge mit Stromantrieb unschlagbare Vorteile haben. Doch auf die Praxis hat sich diese Einsicht noch nicht merklich ausgewirkt: Die Zulassungszahlen für E-Fahrzeuge sind gering. Viele Menschen zögern, ein Elektroauto zu kaufen. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe.

Ein Argument sind die Anschaffungskosten, die trotz staatlicher Prämien und Steuernachlässe als teuer gelten. Dass sich der vergleichsweise hohe Preis dank deutlich geringerer Kosten für Strom, Unterhalt und Wartung der E-Fahrzeuge dennoch rechnet, wird meist übersehen. Die als gering empfundene Reichweite ist ein weiterer Faktor für die Zurückhaltung.

Eine Frau kontrolliert per App das Laden ihres E-Autos.
So smart lässt sich der Ladevorgang vieler E-Autos checken.

Sein E-Auto zu laden, wird in Zukunft noch einfacher

Mitentscheidend ist hier die Infrastruktur, insbesondere das Angebot an Stromtankstellen, das schnell ausgebaut wird. Deutschlandweit sind bereits rund 16.000 Stromtankstellen in Betrieb. Düsseldorf ist in dieser Hinsicht vorbildlich. Mit inzwischen mehr als 100 Ladestationen hat die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen die deutschlandweit höchste Dichte an Stromtankstellen, gemessen an der Bevölkerungszahl. Das Ladenetz wächst schnell weiter: Stadt und private Anbieter engagieren sich gemeinsam für ein immer dichteres Netz an Ladestationen. Übrigens: An allen Stationen kommt der Strom aus nachhaltigen Quellen – die Energie wird umweltfreundlich aus Wasserkraft hergestellt.

Auch der Ladekomfort soll sich künftig weiter verbessern, zum Beispiel durch immer mehr Schnellladestationen, die die Standzeiten der Fahrzeuge auf ein Minimum reduzieren.

Eine Ladepistole steckt im E-Tankstutzen eines Autos.
Je mehr Ladestationen, desto seltener auf dem Schlauch stehen.

Ladestationen dahin, wo sie gebraucht werden

Dazu kommt der Ausbau von Ladeoptionen zum Beispiel in Parkhäusern, Tiefgaragen und auf den Parkplätzen von Einkaufszentren, Einzelhändlern und Supermärkten. So haben Kunden die Möglichkeit, die Batterie ihres Autos während der Einkaufszeit aufzuladen.

Das Online-Angebot ladenetz.de liefert eine Übersicht aller Ladestationen in Düsseldorf, in Deutschland und ganz Europa. Außerdem bietet Ladenetz eine App zum kostenfreien Download an.

Damit sich Strom tanken besonders bequem gestaltet, bieten die Stadtwerke Düsseldorf eine Ladekarte an. Die smarte Karte ermöglicht das schnelle und einfache Bezahlen an allen Ladestationen in Düsseldorf, in ganz Deutschland und sogar europaweit.

Eine Ladestation in einem Parkhaus.
Die Standorte der Ladestationen fügen sich sinnvoll in die mobile Infrastruktur ein.

Infrastruktur @ Home – ein Netz eigener Ladestationen

Wer sich noch mehr Ladekomfort wünscht, lädt sein E-Fahrzeug zu Hause auf: Mit der Wallbox bekommt jeder Hausbesitzer seine private Stromtankstelle. Die Fahrzeugbatterie kann so zum Beispiel über Nacht in der eigenen Garage aufgeladen werden. Am Morgen steht das Auto mit geladenem Akku bereit für die Fahrt zur Arbeit.

Natürlich gehen wir beim Thema Elektromobilität mit gutem Beispiel voran. Wir stellen unseren Fuhrpark nach und nach auf elektrisch betriebene Fahrzeuge um. Bis Ende 2019 wird die Flotte bereits zu etwa 15 % aus Elektro-Fahrzeugen bestehen – sowohl PKWs als auch Nutzfahrzeuge. Und dies ist erst der Anfang. Für einen weiteren Ausbau der nachhaltigen Mobilität auch im Schwerlastbereich ist der Einsatz von Fahrzeugen mit Wasserstoff-Brennstoffzellen geplant. Diese sind wie Akku-Fahrzeuge nachhaltig und im Betrieb emissionsfrei. Aus dem Auspuff kommt lediglich reiner Wasserdampf.

Für Düsseldorfer, die sofort auf Elektromobilität umsteigen möchten, halten wir ein weiteres attraktives Angebot bereit: Überall in der Stadt stehen knallgrüne Elektroroller zur Verfügung. eddys sind geräuschlos, emissionsfrei und beanspruchen nur ein Minimum an Parkraum. Ganz abgesehen davon sind sie zu einem günstigen Minutenpreis anzumieten und fast überall im Stadtgebiet abstellbar. Kein Wunder, dass die E-Roller kaum noch aus dem Stadtbild wegzudenken sind.

Mutter und Sohn vor ihrem Haus beim Laden ihres E-Autos.
Die Ökobilanz eines E-Autos macht einfach gute Laune.

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