
Wir räumen mit vier Mythen über Ökostrom auf
Für viele Menschen spielt die Herkunft ihres Stroms eine wichtige Rolle. Wer sich bewusst mit seiner Energieversorgung auseinandersetzt, entscheidet sich häufig für Strom aus erneuerbaren Energien. Ökostrom steht für Strom aus erneuerbaren Energiequellen wie Wind-, Solar- oder Wasserkraft. Die Stromherkunft wird dabei über Herkunftsnachweise dokumentiert. Rund um das Thema Ökostrom gibt es zahlreiche Fragen und Missverständnisse. Wir räumen mit den häufigsten Mythen auf.
Die Erde, auf der wir leben, ist kostbar. Warum? Es gibt sie nur einmal. Immer mehr Menschen setzen sich deshalb bewusst mit ihrem Energieverbrauch auseinander. Für sie stellt sich nicht nur die Frage, wie viel Strom sie verbrauchen, sondern auch, woher dieser Strom kommt und wie er erzeugt wird. Doch gerade beim Thema Stromherkunft kursieren viele Missverständnisse. Deshalb lohnt sich ein genauer Blick.
Ökostrom steht für 100 % Strom aus erneuerbaren Energien, beispielsweise aus Windkraft- oder Solaranlagen. Die Herkunft der Strommengen wird über Herkunftsnachweise dokumentiert. Zudem stammt Ökostrom nicht aus Kernenergie.
Tatsächlich werden im Stromnetz die eingespeisten Strommengen verschiedener Erzeugungsanlagen gemeinsam transportiert. Das lässt sich mit einem großen See vergleichen, in den Wasser aus unterschiedlichen Zuflüssen fließt. Deshalb kommt aus der Steckdose technisch gesehen immer Strom aus einem gemeinsamen Netz. Entscheidend ist jedoch, welche Strommengen bilanziell für den jeweiligen Tarif nachgewiesen werden. Bei Ökostrom erfolgt dieser Nachweis über Strom aus erneuerbaren Energien. Aus diesem Grund bedeutet die Wahl eines Ökostromtarifs nicht, dass physisch ein anderer Strom aus der Steckdose kommt. Sie entscheidet vielmehr darüber, welche Strommengen für den Tarif bilanziell beschafft und nachgewiesen werden.
Tatsächlich ist die Meinung verbreitet, dass bei einer Windflaute oder wenn die Sonne nicht scheint – und das tut sie nachts meistens nicht – kein Strom aus der Steckdose kommt. Das ist natürlich nicht richtig. Generell ist die Stromversorgung in Deutschland gesichert. Spitzen, die bei starker Sonneneinstrahlung oder Sturm entstehen, werden genauso abgefangen wie Tage, an denen es windstill ist und Flaute in den Windkraftanlagen herrscht. Wer einen Ökostromtarif wählt, muss daher keine Angst haben, dass er ohne Strom dasteht.
Manchmal besteht die Sorge, dass es bei einem Anbieterwechsel zu Unterbrechungen in der Stromversorgung kommen könnte. Das ist jedoch nicht der Fall.
Unabhängig davon, zu welchem Anbieter gewechselt wird und welchen Tarif Kund:innen wählen, bleibt die Stromversorgung grundsätzlich sichergestellt. Sollte es im Rahmen eines Wechsels zu Verzögerungen kommen, greift die gesetzliche Grundversorgung.
Ein Wechsel zu einem Tarif mit 100 % Strom aus erneuerbaren Energien hat daher keinen Einfluss auf die Versorgungssicherheit. Kund:innen müssen nicht befürchten, aufgrund eines Anbieterwechsels ohne Strom versorgt zu sein.
Weder falsch noch richtig. Das ist eine Sache, die sich nicht generell mit einem Ja oder einem Nein beantworten lässt. Es kommt darauf an, wäre sicherlich die richtigere Antwort. Dennoch gibt es günstige Tarife mit Strom, der zu 100 % aus erneuerbaren Energien stammt. Auch direkt bei den Stadtwerken Düsseldorf.
Die Preise für Stromtarife können sich je nach Anbieter, Tarifmodell und Marktsituation unterscheiden. Bei den Stadtwerken Düsseldorf erhalten Kund:innen auf Wunsch 100 % Strom aus erneuerbaren Energien. Die Qualität wird vom TÜV NORD geprüft und zertifiziert.
Ein Preisvergleich lohnt sich daher in jedem Fall.