Die Kraft der Natur Trinkwasseraufbereitung und Versorgung

Die Stadtwerke Düsseldorf und die Netzgesellschaft Düsseldorf versorgen rund 700.000 Menschen in Düsseldorf, Mettmann und angrenzenden Regionen mit Trinkwasser. Die drei Wasserwerke der Stadtwerke, „Holthausen“, „Flehe“ und „Am Staad“, gewinnen dafür täglich rund 155 Millionen Liter Rohwasser.

Qualität aus dem Wasserhahn

Informationen über unser Trinkwasser

Jeder Bundesbürger verbraucht pro Tag durchschnittlich 122 Liter Wasser. Die Stadtwerke Düsseldorf versorgen die Landeshauptstadt mit sauberem und frischem Trinkwasser. Unser Trinkwasser wird nach dem sogenannten „Düsseldorfer Verfahren“ aufbereitet, das höchste Qualität gewährleistet.

Natürliche Quellen

Die Brunnen unserer Wasserwerke fördern ein Rohwasser, das zu rund einem Viertel aus Grundwasser und rund drei Vierteln aus versickertem Rheinwasser besteht. Die Wasseraufbereitung geschieht nach einem Verfahren, das von den Düsseldorfer Wasserwerken entwickelt wurde – dem „Düsseldorfer Verfahren“. Bis zu 30 Meter dicke Kies- und Sandschichten unter der Mittelsohle des Rheins fungieren als Wasserfilter und reinigen das Wasser gleich zweifach: Zum einen waschen Kiese und Sande Schmutz- und Trübstoffe aus. Zum anderen bauen die in den Erdschichten enthaltenen Mikroorganismen zahlreiche Schadstoffe ab. So hat das Wasser bereits eine sehr gute Qualität, wenn es in den Brunnen der Wasserwerke ankommt.

Schematische Darstellung der Rohwassergewinnung aus Uferfiltrat und Grundwasser

Gemeinsam für sauberes Trinkwasser

In den drei Wasserwerken im Norden und Süden Düsseldorfs wird das Wasser dann nach dem sogenannten „Düsseldorfer Verfahren“ in Anlagen aufbereitet. Es wurde Mitte der 1950er Jahre entwickelt, um die natürliche Filtration aus Kiesen und Sanden bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

Schema des Düsseldorfer Verfahrens zur Trinkwasseraufbereitung

Schematische Darstellung des Düsseldorfer Verfahrens zur Aufbereitung von Trinkwasser

Das „Düsseldorfer Verfahren“

1. Schritt – Ozonierung

  • Rohwasser wird mit Ozon versetzt – zur Reinigung und Desinfektion des Wassers

2. Schritt – Speicherung und Reinigung

  • In Behältern reagiert das ozonierte Wasser nach – zur weiteren Reinigung
  • Restliches Ozon wird über Katalysator als normaler Sauerstoff in die Luft zurückgegeben

3. Schritt – Filterung

  • Das Wasser wird durch zwei Schichten von Aktivkohle gepumpt – zur Trennung von organischen Chlorverbindungen, Geruchs- und Geschmacksstoffen sowie weiteren unerwünschten organischen Substanzen.

Das Ergebnis:

Trinkwasser höchster Qualität für die Haushalte, das ständig im zertifizierten Labor kontrolliert wird.