
Sand unter den Füßen, eine Liegewiese im Schatten und Wasser in Sichtweite: In und rund um Düsseldorf finden Sie mehrere offizielle Badestellen für eine sommerliche Auszeit.
Welcher See passt zu Ihrem Ausflug? Wir stellen vier Ziele in Düsseldorf und der näheren Umgebung vor. Außerdem erfahren Sie, worauf es bei Wasserqualität, Sicherheit und Hitze ankommt.
Der Unterbacher See ist das einzige offizielle Badegewässer im Düsseldorfer Stadtgebiet. Gebadet werden darf ausschließlich in den Strandbädern Nord und Süd während der Öffnungszeiten. Beide verfügen über Sandstrand, Liegeflächen und abgegrenzte Schwimmbereiche; die Wasserqualität wird während der Saison regelmäßig kontrolliert.
Nordstrand: Der gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbare Nordstrand verbindet große Rasenflächen mit einem breiten Strandabschnitt. Ein zusätzlicher Wasserpark sorgt – mit separatem Ticket – für Bewegung auf dem See.
Südstrand: Baumbestandene Wiesen bieten mehr natürliche Schattenplätze. Zum Angebot gehören ein Textil- und ein separater FKK-Bereich sowie Flächen für Beachvolleyball und Beachsoccer.

Entfernung: rund 20 Kilometer vom Düsseldorfer Zentrum
Das Strandbad am kleinen Kaarster See bietet zwei Strandbereiche, Liegeflächen und Badeaufsicht. Damit eignet es sich besonders für Familien und alle, die einen entspannten Tag in einem ausgewiesenen Badebereich verbringen möchten.
Wichtig: Am großen Kaarster See ist das Baden verboten. Nutzen Sie ausschließlich das Strandbad am kleinen See.
Entfernung: rund 25 Kilometer vom Düsseldorfer Zentrum
Am Strandbad in Dormagen treffen Erholung und Wassersport aufeinander. Besucher:innen können schwimmen, auf der Liegewiese entspannen oder Angebote für Wakeboard- und Wasserskifans nutzen.
Wichtig: Schwimmen ist nur in den vorgesehenen Bereichen erlaubt. Andere Uferzonen sind dem Natur- oder Wassersport vorbehalten.
Entfernung: rund 25 Kilometer vom Düsseldorfer Zentrum
Das Naturfreibad liegt in der Duisburger Sechs-Seen-Platte und bietet einen Strand, Liegeflächen sowie einen abgegrenzten Badebereich. Wege durch die Seenlandschaft laden dazu ein, den Badetag mit einem Spaziergang zu verbinden.
Wichtig: Das Freibad öffnet abhängig von der Wetterlage. Informieren Sie sich deshalb vor der Anfahrt über die aktuellen Öffnungszeiten.
Die Wasserqualität offizieller Badegewässer wird während der Saison regelmäßig kontrolliert. Trotzdem kann sie sich kurzfristig verändern – etwa nach Starkregen, durch Verschmutzungen oder Cyanobakterien, umgangssprachlich Blaualgen. Prüfen Sie deshalb vor dem Besuch die aktuellen Hinweise der zuständigen Stadt oder des Strandbads. Auch auffällige Verfärbungen, Schlieren oder ein unangenehmer Geruch sind Gründe, nicht ins Wasser zu gehen.
Sauberes Wasser allein macht einen Badetag jedoch noch nicht sicher. Ebenso wichtig sind die örtlichen Hinweise und ein umsichtiges Verhalten am und im See:
Nur freigegebene Bereiche nutzen: Beachten Sie Badeverbote, Schilder und Absperrungen. Unbewachte Ufer können steil, unübersichtlich oder geschützt sein.
Kinder durchgehend beaufsichtigen: Auch flaches Wasser und Schwimmhilfen ersetzen nicht die unmittelbare Aufsicht durch eine erwachsene Person.
Die eigenen Fähigkeiten realistisch einschätzen: Schwimmen Sie nicht erschöpft, alkoholisiert oder bei Unwohlsein. Luftmatratzen und Schwimmreifen bieten keine zuverlässige Sicherheit.
Nicht unüberlegt springen: Tiefe, Untergrund und mögliche Hindernisse lassen sich vom Ufer häufig nicht erkennen.
Bei Gewitter das Wasser verlassen: Suchen Sie einen geschützten Ort auf und folgen Sie den Anweisungen der Badeaufsicht.

Am Wasser fühlt sich die Hitze oft angenehmer an, doch Sonne und hohe Temperaturen belasten den Körper trotzdem. Planen Sie Pausen im Schatten ein, tragen Sie eine Kopfbedeckung und erneuern Sie den Sonnenschutz regelmäßig – besonders nach dem Schwimmen.
Trinken einpacken: Nehmen Sie ausreichend Wasser mit und trinken Sie regelmäßig, bevor starker Durst entsteht.
Mittagshitze meiden: Legen Sie längere Pausen ein, wenn die Sonne besonders intensiv ist.
Langsam abkühlen: Gehen Sie nach längerem Sonnenbaden schrittweise ins Wasser, statt überhitzt hineinzuspringen.
Wer den Ausflug in Düsseldorf beginnt oder beendet, kann unsere Trinkwasserbrunnen zum Auffüllen der Trinkflasche nutzen.