Pressemitteilungen 2013

Hier finden Sie die Pressemitteilungen, die 2013 von den Stadtwerken Düsseldorf herausgegeben wurden. Die einzelnen Pressemitteilungen sind chronologisch absteigend sortiert.

Dezember 2013

Wasserrohrbruch in Mettmann
Betroffene Anwohner im Laufe der Nacht wiederversorgt

(Düsseldorf – 06.12.2013)

Am Donnerstagnachmittag ereigneten sich in der Innenstadt in Mettmann zwei Wasserrohrbrüche: Kurz nach 16 Uhr meldete die Feuerwehr bei den Stadtwerken in Düsseldorf den ersten Rohrbruch in der Seibelstraße; kurze Zeit später wurde ein weiterer Rohrbruch in der Freiheitsstraße gemeldet. Die großflächige Sperrung der Reviere konnte größtenteils am frühen Abend wieder aufgehoben werden, die von der Sperrung betroffenen Häuser in den beiden Straßen konnten am frühen Morgen des 6. Dezember wieder versorgt werden. Für den Zeitraum der Versorgungsunterbrechung hatten die Stadtwerke Düsseldorf zwei Trinkwasserwagen für die Anwohner zur Verfügung gestellt.

Infolge des Rohrbruchs kam es im Bereich der Freiheitsstraße zu einer flächigenUnterspülung der Verbundpflasterung, die von der Polizei sicherheitshalber großräumig gesperrt wurde. Hier wird nach Feststellung des Ausmaßes auch dieser Schaden wieder behoben.

Wer macht den schönsten Weihnachtskranz:
Der Stadtwerke-Nikolaus besucht die teilnehmenden Kindergärten

(Düsseldorf – 03.12.2013)
Wie in jedem Jahr haben die Stadtwerke Düsseldorf zu einem Weihnachts-Wettbewerb bei Düsseldorfer Kindergärten aufgerufen: Diesmal sollte ein Weihnachtskranz gemacht werden, bei dem der Einfallsreichtum der Kinder wichtiger war als die ‚klassische‘ Umsetzung der Vorgabe. Diese Idee ist mehr als überraschend gut aufgenommen worden. Elf der teilnehmenden Kindergärten werden vom Nikolaus belohnt, der mit seinen Engeln die Kinder besucht und beschenkt.

Sieger der Aktion 2013 ist die katholische KiTa St. Reinold, die einen beeindruckend ideenreichen ‚Düsseldorfer Weihnachtskranz‘ kreiert hat, der sicherlich auch Ihr Interesse finden wird.

Wir laden Sie zu einem Fototermin in der KiTa ein, wo die Kinder Ihnen diesen Weihnachtskranz präsentieren werden.

Freitag,6. Dezember 2013, um 14:15 Uhr
Katholische KiTa St. Reinold
Pastor-Finke-Weg 5, 40627 Düsseldorf

November 2013

Erneuerung einer Trinkwasserleitung erfordert Baumfällung auf der Kölner Straße

(Düsseldorf – 29.11.2013)
Die Netzgesellschaft der Stadtwerke Düsseldorf erneuert auf der Kölner Straße eine Trinkwasserleitung. Im Zuge dieser Maßnahme ist es erforderlich, den Baum vor dem Haus Nr. 359 zu fällen, weil der Stammfuß die Leitung überdeckt. Eine teilweise Kappung des Wurzelwerks ist nicht möglich, weil dadurch die Standfestigkeit nicht mehr zu gewährleisten ist. In Absprache mit dem Gartenamt wird im Frühjahr an dieser Stelle ein neuer Baum gepflanzt werden.

Stadtwerke Düsseldorf beteiligen sich mit effizienter Energie an „Flingern rollt den roten Teppich aus“

(Düsseldorf – 25.11.2013)
Passend zur Adventszeit findet am 28.November ab 19:15 Uhr in Flingern der einzige Weihnachtsmarkt in Düsseldorf ohne Buden und Stände statt. Unter dem Motto „Flingern rollt den roten Teppich aus“, laden insgesamt 78 Geschäfte, Ateliers, Galerien und mehr zum nächtlichen Weihnachtsbummelein.

Auch die Stadtwerke Düsseldorf sind in diesem Jahr wieder dabei und machen den Besuchern ein kleines Vorweihnachtsgeschenk. Von 20 bis 22 Uhr bieten sie im Hof der Bücherei auf der Lindenstrasse 175 allen Besuchern eine effiziente LED-Energiesparlampe im Tausch gegen eine Standard-Glühbirne an. Außerdem stehen die Stadtwerke-Experten für Fragen rund um das Thema „Energieeffizienz“ bereit.

Netzgesellschaft der Stadtwerke Düsseldorf verlegt Mittelspannungskabel für FH-Campus Derendorf

(Düsseldorf – 22.11.2013)
Die Netzgesellschaft der Stadtwerke Düsseldorf verlegt neue Mittelspannungskabel für die Versorgung des neuen Campus der Fachhochschule an der Münsterstraße. Die Versorgungskabel werden von der Heinrich-Erhardt-Straße durch die Rather Straße (Ostseite) und die Münsterstraße (Nordseite) zum Neubau gelegt. Im Zuge dieser Arbeiten werden auch weitere Versorgungskabel erneuert.

Der Streckenverlauf wird in einzelne Abschnitte von bis zu 200 Meter Länge aufgeteilt. Die Tiefbauarbeiten werden in räumlich getrennten Bereichen durchgeführt. Die stadtauswärts führende Fahrbahn wird auf eine Fahrspur eingeschränkt.

Die ebenfalls erforderlichen Anschlüsse für die Gas- und Trinkwasserversorgung des Campus der Fachhochschule werden zeitgleich auf der Münsterstraße vor dem Neubau hergestellt.

Die Beschilderung der Baustelle ist in Teilbereichen bereits erfolgt - alle Anwohner werden separat über diese Baumaßnahme informiert.

Die Baumaßnahme wird voraussichtlich Ende Juni 2014 fertiggestellt sein.

Oktober 2013

Ausgefallenes Geschenk zum 725-jährigen Stadtjubiläum:
Stadtwerke Düsseldorf übergeben 725 Bälle an den Stadtsportbund

(Düsseldorf – 01.10.2013)
Das Jahr 2013 ist in Düsseldorf geprägt durch vielfältige Veranstaltungen und Aktionen rund um das Jubiläum der Landeshauptstadt. Auch die Stadtwerke Düsseldorf feiern mit: „Das 725-jährige Jubiläum der Landeshauptstadt Düsseldorf war für uns der Anlass, über ein ausgefallenes Geschenk für die Stadt nachzudenken. Wir kamen rasch auf die Idee, den vielen engagierten Sportlerinnen und Sportlern im Breitensport eine Freude machen zu wollen. Denn seit vielen Jahren sind wir bereits ‚Offizieller Partner der Sportstadt Düsseldorf‘ und so dem Stadtsportbund eng verbunden. Die Zahl ‚725‘ war naheliegend, sodass wir uns freuen, 36 Vereinen insgesamt 725 Bälle für ihre Vereinsarbeit überreichen zu können“, beschreibt Rainer Pennekamp, Vorstandsmitglied der Stadtwerke Düsseldorf, das „runde Geschenk“ der Stadtwerke Düsseldorf an den Stadtsportbund.

Die Bälle wurden von Rainer Pennekamp an Peter Schwabe, Präsident des Stadtsportbunds, und knapp 40 junge Sportlerinnen und Sportler der teilnehmenden Vereine in Vereinstrikots sowie die Vereinsvorstände übergeben. „Wir schauen auf eine Vielzahl von gemeinsamen Aktionen mit den Stadtwerken Düsseldorf zurück. Die ‚Ball-Aktion‘ ist für uns eine besonders gelungene Unterstützung der Düsseldorfer Vereine und zeigt sehr stark die Verbundenheit der Stadtwerke mit dem Stadtsportbund und der gesamten Stadt Düsseldorf. Wir wünschen den jungen Sportlerinnen und Sportlern viel Spaß mit den neuen Bällen in den verschiedensten Sportarten“, kommentiert Peter Schwabe, Präsident des Stadtsportbunds, die Aktion.

September 2013

Garather Fernwärme wird noch grüner
Stadtwerke Düsseldorf und MANN Naturenergie GmbH nehmen ein Pelletheizhaus im Heizkraftwerk Garath in Betrieb

(Düsseldorf – 30.09.2013)
In Kooperation mit der MANN Naturenergie GmbH & Co. KG nehmen die Stadtwerke Düsseldorf im Heizkraftwerk Garath ein Pelletheizhaus in Betrieb. Mit dieser Ergänzung steigt der Anteil der erneuerbaren Energien an der Garather Fernwärme auf über 50 Prozent. Mit seiner Wärmefeuerungsleistung von 880 Kilowatt wird das Pelletheizhaus künftig hauptsächlich in der Übergangszeit und im Winter im Mittellastbereich des Kraftwerks eingesetzt und etwa 5 Gigawattstunden (das sind 5 Millionen Kilowattstunden) Wärme produzieren. Damit kann der Verbrauch von Erdgas, über die Leistung des bestehenden Heizkraftwerkes Garath hinaus, weiter verringert werden. Die verwendeten Pellets entstammen einer Produktionskette mit nachhaltiger Waldwirtschaft (PEFC/FSC–Hölzer) und werden mit Grün-Strom und Grün-Wärme hergestellt. Das Heizkraftwerk Garath liefert damit nicht nur einen Beitrag zur umwelt­schonenden Wärmeversorgung des Stadtteils, sondern auch zur Erreichung der Klimaschutzziele der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Die Stadtwerke sehen in diesen mobilen Pellet-Anlagen ein zeitgemäßes Mittel, um auch in Ballungsgebieten CO2-freie Wärme zu erzeugen. Daher bieten sie diesen Anlagentyp auch gemeinsam mit ihrem Partner, der MANN Naturenergie GmbH & Co. KG, in Düsseldorf und der Region an und stehen mit ihren Experten den Interessenten zur Verfügung. Attraktiv können solche Anlagen für Schwimmbäder, Hotels oder Industrie- und Gewerbekunden sein, die auf diesem Wege Heizkosten sparen und ökologisch Wärme erzeugen können.

Die Firma MANN Naturenergie GmbH & Co. KG aus dem Westerwald ist der erste großtechnische Pellet-Produzent in Deutschland und kooperiert mit den Stadtwerken unter anderem beim Pelletwerk Energiepellets Hosenfeld GmbH in der Nähe von Fulda. Dort betreiben die Stadtwerke Düsseldorf ein
Biomasse-Heizkraftwerk und liefern Wärme und Strom an das Pelletwerk.

Pellets werden unter hohem Druck aus getrocknetem, naturbelassenem Restholz (zum Beispiel Hobelspäne oder Sägemehl) zu zylindrischen Sticks gepresst. Ein Kilo dieser bis zu knapp 5 Zentimeter langen und einem halben Zentimeter dicken Pellets hat einen Energiegehalt von vergleichsweise einem halben Liter Heizöl oder einem halben Kubik­meter Erdgas. Holzpellets verbrennen im Gegensatz zu anderen fossilen Brennstoffen klimaneutral, weil beim Verbrennen nur genau die Menge CO2 frei wird, die der Baum während des Wachstums gebunden hat.

Das Heizkraftwerk Garath wurde Anfang der 1960er Jahre auf Beschluss des Stadtrates errichtet, um die rund 25.000 Menschen in dem neugeschaffenen Stadtteil mit Strom und Wärme zu versorgen. Das damals geschaffene Fernwärme-Netz ist mit 61 Kilometern Netzlänge noch heute das größte seiner Art in Deutschland.

Stimmen zum Projekt:

Dr. Udo Brockmeier, Vorstandsvorsitzender Stadtwerke Düsseldorf: „Ein Wirtschaftsstandort wie Düsseldorf braucht bis in die Stadtteile hinein angepasste Energiekonzepte, die sich in die vorhandene Infrastruktur einfügen und insbesondere unter Klima- und Kostenaspekten überzeugen. Vor diesem Hintergrund haben flexible Wärmeanlagen auf Basis erneuerbarer Energien wie das Pelletheizhaus großes Potenzial. Deshalb setzen wir sie nicht nur selbst ein, sondern bieten sie auch gemeinsam mit unserem Partner MANN Naturenergie GmbH & Co. KG Dritten an.“

Helga Stulgies, Beigeordnete Landeshauptstadt Düsseldorf: „Mit der Reduktion der CO2-Emissionen auf 2 Tonnen je Einwohner und Jahr bis zum Jahr 2050 hat sich die Stadt Düsseldorf ein höchst ambitioniertes Klimaschutzziel gesetzt. Die Stadtwerke Düsseldorf AG sind hierbei ein starker Verbündeter. Der Betrieb des neuen Pelletheizhauses bringt die Stadt wieder ein kleines Stück näher an das Ziel heran.“

Markus Mann, Geschäftsführer MANN Naturenergie GmbH & Co. KG: „Mit einer solch flexiblen Lösung kann schnell und unkompliziert der Anteil an grüner Energie im Fernwärmenetz erhöht werden. Das Projekt ist ein Paradebeispiel für die Kooperation von Mittelstand und Stadtwerk, um den Wärmemarkt ein Stück unabhängiger von Energieimporten zu machen und somit die regionale Wertschöpfung zu steigern.“

Isabel Dörr, Leiterin der Aktion Holzpellets der Energieagentur NRW: „Die Landesregierung NRW hat sich zum Ziel gesetzt, den CO2-Ausstoß in NRW bis 2020 um mindestens 25% und bis 2050 um mindestens 80% gegenüber 1990 zu reduzieren. Neben anderen Maßnahmen sollen hierzu Emissionsminderungspotenziale durch den Ausbau von Fernwärme erschlossen werden. Wird die Fernwärme, wie in Garath, durch erneuerbare Energien erzeugt, so treffen zwei Vorteile aufeinander: CO2-Einsparung durch die Vermeidung fossiler Energien und effizienter Einsatz von Energie durch die zentrale Erzeugung.“

Stadtwerke Düsseldorf erneuern Fernwärmeleitung

(Düsseldorf – 18.09.2013)
In der Nacht von Donnerstag, dem 26. September ab 22 Uhr bis Freitag, den 27. September um 4 Uhr nehmen die Stadtwerke Düsseldorf Instandhaltungsarbeiten an einer Fernwärmeleitung im Heizkraftwerk Garath vor. Aufgrund der Maßnahme kann während dieser Zeit in Garath keine Fernwärme und kein warmes Wasser geliefert werden.

Die Stadtwerke Düsseldorf bitten um Verständnis.

Freundschaftsspiel unter Nachbarn
VfB 03 Hilden vs. Fortuna Düsseldorf

(Düsseldorf – 16.09.2013)
Nicht nur im Bereich Energieversorgung kooperieren die Städte Düsseldorf und Hilden durch ihre Stadtwerke, im nächsten Monat kommt ein gemeinsames sportliches Highlight dazu: Am 16. Oktober findet ein Freundschaftsspiel zwischen dem Zweitligisten Fortuna Düsseldorf und dem Hildener Oberligisten VfB 03 Hilden statt. Es wird ermöglicht durch die Sponsoren Stadtwerke Düsseldorf und Stadtwerke Hilden. Anstoß ist um 19.00 Uhr im Hildener Stadion Am Bandsbusch.

“Wir fühlen uns geehrt, gegen einen so renommierten Traditionsverein wie Fortuna Düsseldorf spielen zu können“, sagt Wolfgang Appelstiel, 1. Vorsitzender des VfB 03 Hilden e.V., der in dieser Saison in die Oberliga Niederrhein aufgestiegen ist. “Wir freuen uns sehr über diesen sportlichen Höhepunkt für den Verein und für Hilden, den wir dem Bündnis zwischen den Stadtwerken Düsseldorf und Hilden zu verdanken haben.“

“Als langjähriger Partner der Stadtwerke Düsseldorf haben wir zu diesem Spiel gerne Ja gesagt“, erklärt Fortuna-Vorstand Peter Frymuth. “Spiele dieser Art sind für uns eine gute Gelegenheit, um für ein spannendes Spiel zwischen Nachbarn zu sorgen.“

“Uns freut es, dass neben der Kooperation zwischen den Stadtwerken Düsseldorf und den Stadtwerken Hilden, nun auch ein sportliches Zusammenkommen der Städte, durch den aufsteigenden Verein VfB 03 Hilden und dem Traditionsverein Fortuna Düsseldorf, stattfindet“, sind sich Rainer Pennekamp, Vorstandsmitglied der Stadtwerke Düsseldorf und Hans-Ullrich Schneider, Geschäftsführer der Stadtwerke Hilden, einig. Die kooperierenden Stadtwerke Düsseldorf und Stadtwerke Hilden werden vor Ort sein und mit Aktionen das Spiel begleiten.

Stadtwerke erweitern die Infrastruktur in Heerdt

(Düsseldorf – 12.09.2013)
Im Zuge der Erschließung der Neubaugebiete entlang der Hansaallee und angrenzenden Straßen ist es erforderlich, die Ertüchtigung und den Ausbau der 110 kV-Starkstromleitung weiter fort zu führen. Zu diesem Zweck wird eine sogenannte Leerrohrtrasse im Bereich der Kreuzung Hansaallee und Prinzenallee verlegt.

Dazu werden ab Freitag, dem 13.09. um 21 Uhr bis Montag, den 16.09. um 5 Uhr Tiefbauarbeiten in diesem Bereich durchgeführt. Ein Abbiegen von der Prinzenallee stadteinwärts in die Hansaallee ist im genannten Zeitraum nicht möglich.

Die Stadtwerke bitten um Berücksichtigung dieser Situation.

Kundenservice
TÜV zertifiziert Kundenservice der Stadtwerke Düsseldorf erneut mit der Note „1,9“

(Düsseldorf – 03.09.2013)
Seit rund sechs Jahren lassen die Stadtwerke Düsseldorf ihren Kundenservice in regelmäßigen Ab­ständen vom TÜV bewerten. Auch die dies­jährige repräsentative Kundenbefragung hat zu einem positiven Ergebnis geführt: Die Stadtwerke Düsseldorf wurden aktuell mit der Note „1,9“ bewertet. Insgesamt wurden 1.200 Kundinnen und Kunden befragt. Eine Verbesserung der Bewertung ist besonders in den Bereichen Kompetenz der Beratung, telefonische Erreichbarkeit und fundierte Energieberatung festzustellen. „Wir arbeiten konsequent weiter daran, den Service für unsere Kundinnen und Kunden permanent zu verbessern. Die Ergebnisse der Befragung durch den TÜV zeigen uns, dass den Menschen vor allem an direkter, fachkundiger und auch persönlicher Vor-Ort-Beratung gelegen ist. Wir freuen uns, in diesen Bereichen besonders gut aufgestellt zu sein“, kommentiert Gert Gruben, Leiter Kundenmanagement der Stadtwerke Düsseldorf, das Ergebnis.

Start des Ausbildungsjahres 2013
Stadtwerke Düsseldorf starten das neue Ausbildungsjahr mit 32 Azubis

(Düsseldorf – 02.09.2013)
Auch in diesem Jahr ermöglichen die Stadtwerke Düsseldorf jungen Menschen den Start ins Berufsleben. Insgesamt 32 Auszubildende beginnen heute eine qualifizierende Berufsausbildung in Elektronik, Mechatronik, Anlagen­mechanik, Bürokommunikation, Dialogmarketing oder eine duale Ausbildung „Bachelor of Arts“ kombiniert mit Industriekauffrau/-mann. Rainer Pennekamp, Arbeitsdirektor der Stadterke Düsseldorf nahm den Nachwuchs persönlich in Empfang und betonte: „Als seit mehr als 150 Jahren in Düsseldorf verwurzeltes Unternehmen möchten wir den jungen Menschen eine berufliche Perspektive bieten.“ Als verantwortungsbewusster und wichtiger Arbeitgeber in der Region legen die Stadtwerke Düsseldorf großen Wert auf attraktive Arbeitsbedingungen – unter anderem die Bezahlung nach Tariflohn, gute Perspektiven und ein modernes familienfreundliches Umfeld. Rainer Pennekamp: „Durch die frühzeitige Bindung unserer Nachwuchskräfte sichern wir die Zukunft unseres Unternehmens.“

Die Ausbildung von qualifizierten Nachwuchskräften hat bei den Stadtwerken Düsseldorf Tradition. „Die Auszubildenden von heute sind unsere dringend benötigten Fachkräfte von morgen. Unser Unternehmen setzt auf die spezifische Qualifikation und bietet hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten“, so Pennekamp weiter. Die jungen Nachwuchs­kräfte der Stadtwerke Düsseldorf erhalten eine professionelle, fachliche und persönliche Betreuung, bei der nicht nur das Fachwissen im Vordergrund steht, sondern auch die Förderung sozialer und persönlicher Kompetenzen. Das Persönlichkeitsentwicklungsprogramm, kurz „PEP“, soll die Auszubildenden unter anderem bei Verhalten und Etikette, Veränderungs- und Konfliktmanagement stärken. Die Qualität der Ausbildung spiegelt sich in den hervorragenden Leistungen der Nachwuchskräfte wider. Neben Auszubildenden mit sehr guten Noten haben die Stadtwerke Düsseldorf immer wieder Auszubildende, die als IHK Beste(r) abschneiden. Die neuen Berufsstarter erwartet eine 2,5 bis 3,5 jährige intensive Ausbildung in Theorie und Praxis, wobei den Stadtwerken Düsseldorf vor allem der hohe Praxisbezug wichtig ist.

Für das Ausbildungsjahr 2014 suchen die Stadtwerke Düsseldorf bereits jetzt engagierten Nachwuchs. Bei den Auszubildenden sind vor allem Engagement, soziale Kompetenzen und Begeisterungsfähigkeit gefragt.

Weitere Informationen finden interessierte Bewerberinnen und Bewerber bei den Stadt­werken Düsseldorf unter www.swd-ag.de oder direkt hier: www.grosses-leisten.de

August 2013

Nach der Düker-Verlegung:
Stadtwerke Düsseldorf renaturieren Deichvorland

(Düsseldorf – 16.08.2013)
Die Stadtwerke Düsseldorf Netz GmbH hat im vergangenen Jahr einen Düker zur umweltfreundlichen Versorgung der linksrheinischen Stadtteile mit Fernwärme verlegt. Dazu musste im Deichvorland in Heerdt zunächst ein Graben aus­gehoben und dann wieder verschlossen werden. Wegen der schlechten Wetterbedingungen und hierdurch entstandenen Terminengpässen beim ausführenden Fachunternehmen im Frühsommer konnte die Oberfläche bislang nicht abschließend wieder hergestellt werden.

Jetzt ist für die notwendigen Arbeiten ein fester Termin bestimmt worden: Ab Montag, dem 26. August 2013 wird das erforderliche Material per Schiff angeliefert und der betreffende Bereich aufgefüllt. Danach wird auf der Fläche Grassamen ausgebracht, so dass noch vor Herbstbeginn die Oberfläche instand gesetzt sein wird und die „Narben“ verheilen können.

Juli 2013

Stadtwerke Düsseldorf nehmen Instandhaltungsarbeiten an einer Gasleitung auf der Werdener Straße vor

(Düsseldorf – 25.07.2013)
Die Stadtwerke Düsseldorf erneuern vom 29. Juli bis zum 2. August eine Gasversorgungsleitung auf der Werdener Straße Ecke Fichtenstraße in Fahrtrichtung Erkrather Straße. Aus diesem Grund wird die rechte Fahrspur der Werdener Straße während der Bauarbeiten nicht befahrbar sein.

Die Stadtwerke Düsseldorf bitten um Verständnis.

Stadtwerke verlegen Erdgas-Hausanschluss
Hospitalstraße in Benrath wird vom 27.07. bis 29.07. gesperrt

(Düsseldorf – 21.07.2013)
Die Stadtwerke verlegen auf der Benrather Schlossallee einen neuen Erdgas-Hausanschluss. Dazu muss die Hospitalstraße zwischen der Benrodestraße und der Benrather Schlossallee gesperrt werden.

Zeitraum: Samstag, 27.07. 6 Uhr bis Montag, 29.07. 6 Uhr

Ausbau der Fernwärmeversorgung
Nächtliche Sperrung der Kreuzung Hansaallee / Prinzenallee Zeitraum: 18. Juli bis 9. August 2013 wochentags jeweils 21 bis 6 Uhr

(Düsseldorf – 17.07.2013)
Im Zuge der weiteren Ausbaus des linksrheinischen Fernwärmenetzes muss die Leitung über die Kreuzung Hansaallee / Prinzenallee in Richtung Seestern gelegt werden. Um den fließenden Verkehr tagsüber nicht zu behindern, müssen die Arbeiten nachts durchgeführt werden. Deshalb ist vom 18. Juli bis 9. August wochentags jeweils in der Zeit von 21 bis 6 Uhr eine Querung der Hansaallee nicht möglich. Tagsüber und an den Wochenenden ist diese Kreuzung normal befahrbar.

Eine entsprechende Umleitung ist ausgeschildert.

Ausbau des Fernwärmenetzes
Bauabschnitt Heerdter Lohweg – Willstätter Straße Bauzeit: 12.07.2013 bis 02.08.2013

(Düsseldorf – 11.07.2013)
Die Stadtwerke Düsseldorf bauen das neue Fernwärmenetz in Heerdt weiter aus. Aus diesem Grund wird der Kreuzungsbereich Heerdter Lohweg / Willstätter Straße nur eingeschr änkt zur Verfügung stehen.

Die Willstätter Straße ist vom Heerdter Lohweg in Fahrtrichtung Schiessstraße einseitig gesperrt; der Heerdter Lohweg ist von der Willstätter Straße bis zur Pariser Straße Einbahnstrasse.

Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Verlegung neuer Versorgungsleitungen in der Rheinallee im Bereich des Dominikus-Krankenhauses
Zeitraum: 8. Juli bis voraussichtlich 30. September 2013

(Düsseldorf – 04.07.2013)
Um das neue Erschließungsgebiet im Bereich des Heerdter Krankenhauses an die Strom, Wärme und Trinkwasserversorgung anschließen zukönnen, sind vorbereitende Leitungsverlegungen in der ‚Rheinallee‘ zwischen ‚Hymgasse‘ und dem Haupteingang des Dominikus-Krankenhauses erforderlich.

Die Arbeiten starten am 8. Juli und enden planmäßig am 30. September 2013

Zwischen der –freibleibenden- Zufahrt zum Krankenhaus-Parkplatz und dem Haupteingang wird die ‚Rheinallee‘ und der Teilbereich der Straße ‚Am Heerdter Krankenhaus‘ komplett gesperrt - ein Fußweg bleibt neben diesem Baubereich erhalten.

Die Bushaltestelle der Linie 833 ‚Am Heerdter Krankenhaus‘ wird in dieser Zeit nicht angefahren, nur die Haltestelle ‚Dominikus-Krankenhaus‘ auf der Pariser Straße steht zur Verfügung.

Juni 2013

Neue Form der Partnerschaft im Energiemarkt:
Statoil und Stadtwerke Düsseldorf AG unterzeichnen einen zukunftsweisenden Gasliefervertrag

(Düsseldorf – 13.06.2013)
Der norwegische Energiekonzern Statoil und die Stadtwerke Düsseldorf haben einen auf 15 Jahre Laufzeit ausgelegten Liefervertrag für Erdgas abgeschlossen, mit dem die Versorgung des 2016 in Betrieb gehenden neuen Gas- und Dampfturbinen (GuD)-Kraftwerks „Fortuna“ auf der Lausward im Düsseldorfer Hafen gesichert wird. Dieses Kraftwerk, das eine Leistung von circa 600 Megawatt (MW) hat und nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung arbeitet, wird mit einem Wirkungsgrad von 61 Prozent in der reinen Stromerzeugung aus heutiger Sicht das effizienteste Erdgas-Kraftwerk der Welt sein.

Um die wirtschaftlichen Chancen und Risiken auszubalancieren, beruht das Konzept des Vertrags auf den liberalisierten Großhandelsmärkten für Gas-, Strom und CO2 und verkörpert eine neue Form der Partnerschaft auf dem Energiemarkt.

„Diese neue Vereinbarung ist ein Meilenstein für die Strategie von Statoil, um in ganz Europa Erdgas für dieses Marktsegment der Verstromung in hocheffizienten Gaskraftwerken anzubieten“ sagt Rune Bjørnson, Statoils Vize-Präsident für den Vertrieb von Erdgas.

Er fügt hinzu: „Deutschland hat eine Schlüsselstellung für uns, und wir sind sehr zufrieden, eine solch langfristige Partnerschaft mit den Stadtwerken Düsseldorf, einem der bedeutendsten deutschen Stadtwerke, eingegangen zu sein. Es zeigt die Absicht von Statoil, neue Konzepte von Gaslieferverträgen insbesondere auf der Ebene von Stadtwerken weiter zu entwickeln. Für den Düsseldorfer Energieversorger bedeutet diese Vereinbarung, das neue Kraftwerk und die Fernwärmeversorgung ökonomisch und effizient betreiben zu können – und für unser Unternehmen Statoil beinhaltet dieser Vertrag eine signifikante Wertschöpfung“.

„Statoil positioniert sich mit diesem Vertragswerk als wichtiger Partner für die deutsche Energiewende, die ohne hocheffiziente und flexible Kraftwerke nicht erfolgreich umgesetzt werden kann. Angesichts des regulatorischen Rahmens ist der vorliegende Vertrag von außergewöhnlicher Bedeutung und unterstreicht die zukünftige Rolle von Erdgas für die deutsche Energiewende. Der Einsatz von Erdgas als Primärenergie ist von besonderer Nachhaltigkeit für die Strom- und Wärmeerzeugung, da es beispielsweise im Vergleich mit Kohle pro erzeugter Kilowattstunde Strom bis zu zwei Drittel weniger Kohlendioxid ausstößt“ so Bjørnson weiter.

„Durch diesen innovativen Vertrag mit Statoil, einem der größten Gaslieferanten in Europa, sichern wir unser Produktions-Portfolio weiter ab und geben ein deutliches und positives Zeichen für die Entwicklung der Erdgasbasierten Energieerzeugung“, sagt Dr. Udo Brockmeier, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf.

Er fährt fort: „Dass ein so renommiertes Unternehmen wie Statoil unser Energiekonzept und unsere Sicht auf die Entwicklung des Marktes und die Bedeutung von GuD-Anlagen positiv bewertet, ist eine besondere Bestätigung unserer Arbeit. Unsere Vereinbarung festigt den partnerschaftlichen Ansatz, sowohl die Nachfrage als auch die Versorgung langfristig mit nachhaltig ökologischen und ökonomischen Parametern sicherzustellen.

Kurzportrait Stadtwerke Düsseldorf

Die Stadtwerke Düsseldorf AG versorgen seit rund 150 Jahren die Menschen in Düsseldorf und angrenzenden Gebieten mit Gas, Trinkwasser, Strom und Fernwärme und betreiben die örtliche Müllverbrennungsanlage. Sie sind eines der größten regionalen Versorgungsunternehmen und beschäftigen in Düsseldorf ungefähr 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Im Dezember 2012 fassten die Stadtwerke Düsseldorf den endgültigen Beschluss, auf dem Gelände des bereits bestehenden Kraftwerks einen neuen GuD-Block für die Strom- und Fernwärmeversorgung zu bauen. Diese GuD-Anlage wird im Jahr 2016 in Betrieb gehen und hat eine Leistung von rund 600 MWel; circa 300 MWth werden für die Fernwärmeversorgung der Stadt Düsseldorf ausgekoppelt. Mit einem elektrischen Wirkungsgrad von 61 Prozent und einem Gesamtnutzungsgrad von bis zu 85 Prozent bei gleichzeitiger Wärmeauskopplung wird diese Anlage klimaschonend eine sichere Versorgung Düsseldorfs gewährleisten.

Kurzportrait Statoil

Statoil ist ein international tätiger Energiekonzern mit Niederlassungen in 40 Ländern. Auf der Basis einer mehr als 35-jähigen Erfahrung in der Produktion von Erdöl und Erdgas vor der norwegischen Küste ist das Unternehmen an der weltweiten Versorgung mit Energie beteiligt - in verantwortlicher Art und Weise und unter Berücksichtigung neuester Technologien und innovativer Geschäftsmodelle. Firmensitz des Unternehmens ist Norwegen, weltweit sind rund 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Statoil ist der weltgrößte Betreiber von deepwater fields und einer der größten Lieferanten von Erdöl und Europas größter Erdgasversorger. Seit über 30 Jahren ist Statoil ein verlässlicher Partner für den deutschen Erdgas-Markt. Statoil-Aktien werden an den Börsen in Oslo und New York gehandelt.

Mai 2013

Mobile Energieberatung für die ganze Stadt

(Düsseldorf – 14.05.2013)
Der „Düsselblitz“ der Stadtwerke Düsseldorf tourt wieder durch viele Düsseldorfer Stadtteile, um interessierte Bürgerinnen und Bürgern zum Thema Energieeffizienz zu beraten. Sitzgelegenheiten im „Düsselblitz“ oder einfach nur ein Gespräch „im Vorbeigehen“ laden zu einer individuellen Beratung rund um die Themen Haushalt, Heiztechnik, regenerative Energien, Wärmedämmung und Trinkwasser ein. Für diejenigen, die nicht so viel Zeit aufbringen können, liegen zu den Themen Broschüren zum Mitnehmen bereit.

Von Mai bis Oktober stehen die Energieberatungsprofis an Dienstagen und Donnerstagen zwischen 11:00 Uhr und 16:00 Uhr in dem mobilen „Düsselblitz“ für Fragen und hilfreiche Tipps bereit. Der nächste Termin ist der 16.Mai am Neusser Tor in Gerresheim.

Die Stadtwerke Düsseldorf hoffen auf gutes Wetter, da an Regentagen die Beratung ausfällt.

Der „Düsselblitz“ berät bereits seit sieben Jahren zu unterschiedlichen Energieeffizienzthemen und wird jährlich von über tausend Kunden genutzt. In diesem Jahr touren erstmals Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AWISTA und von „Haus und Grund Düsseldorf“ an einzelnen Tagen mit, um den Kunden in ihren Fachgebieten Fragen zu beantworten.

Wann und wo der „Düsselblitz“ genau vor Ort ist, erfahren Sie auf der Internetseite der Stadtwerke Düsseldorf: http://www.swd-ag.de/privatkunden/energieberatung/duesselblitz.php

Stadtwerke Düsseldorf Netz GmbH verlegt neue Fernwärmeleitungen am Heerdter Lohweg und an der Wilstätter Straße

(Düsseldorf – 08.05.2013)
Um den steigenden Bedarf an umweltfreundlicher Fernwärme zu decken, verlegt die Stadtwerke DüsseldorfNetz GmbH eine neue Fernwärmeleitungam Heerdter Lohweg und der Wilstätter Straße.

Die Arbeiten beginnen am kommenden Montag, dem 13. Mai 2013, am Heerdter Lohweg im Bereich Viersener Straße und an der Wilstätter Straße im Bereich Schießstraße.Die Bauarbeiten werden voraussichtlich am 28. Juni 2013 abgeschlossen sein.

Die Verlegung der Fernwärmeleitungwird unmittelbar am Fahrbahnbereich vorgenommen, sodass der Heerdter Lohweg lediglich in Fahrtrichtung Pariser Straße und die Willstätter Straße in Fahrtrichtung Böhlerstraße befahrbar ist.Vor Ort sind die jeweiligen Umleitungenausreichend beschildert.

Die Stadtwerke Düsseldorf Netz GmbH bittet um Verständnis für die entstehenden Unannehmlichkeiten.

Stadtwerke Düsseldorf bereiten sich konsequent auf die „neue Energiewelt“ vor und stärken ihre Eigenkapitalbasis
Solides Jahresergebnis und positive Entwicklung im Kerngeschäft Sonderabschreibungen auf Finanzbeteiligungen

(Düsseldorf – 07.05.2013)
„Mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2012 können wir Stadtwerkerinnen und Stadtwerker sehr zufrieden sein. Wir sind bei der Entwicklung unseres Unternehmens ein wichtiges Stück vorangekommen und haben operativ gut gearbeitet“, mit diesen Worten fasste Dr. Udo Brockmeier, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf, beim Jahrespressegespräch der Stadtwerke in der Firmen­zentrale am Höherweg das letzte Geschäftsjahr zusammen. Der abschließende Beschluss zur Errichtung des hocheffizienten Erdgaskraftwerks auf der Lausward und der Anschluss der linksrheinischen Gebiete an die Fernwärmeversorgung durch eine Rheinunterquerung seien dabei die sichtbarsten Zeichen für den eingeschlagenen Weg hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung Düsseldorfs gewesen. Positiv bewertete Brockmeier die Entwicklung im Kerngeschäft mit leicht gestiegenen Absatzzahlen für Strom, Erdgas und Fernwärme und konstantem Trinkwasserverkauf sowie die betriebswirtschaftlichen Kennzahlen der Stadtwerke, wobei notwendig gewordene Sonderabschreibungen auf Finanzbeteiligungen „schmerzlich“ gewesen seien. So blieb das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit durch diesen Effekt mit 87 Millionen Euro für 2012 deutlich hinter den 107 Millionen Euro des Vorjahres zurück. „Die diesjährige Einstellung eines erheblichen Teils des Jahresüberschusses in die Gewinnrücklagen stärkt nachhaltig die Eigenkapitalbasis unseres Unternehmens“, erläuterte Brockmeier.

Die Stadtwerke Düsseldorf gehören zurzeit zu den wenigen Unternehmen in Deutschland, die die Errichtung eines größeren Erdgaskraftwerks vorantreiben. Sie teilen dabei die Einschätzung vieler Branchenvertreter, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingun­gen für Erdgaskraftwerke zurzeit schwierig sind, insbesondere dann, wenn sie ausschließlich zur Stromerzeugung eingesetzt werden. „Wir nutzen die besonderen Chancen, die uns der Standort Lausward in Düsseldorf bietet, konsequent aus. Durch die passgenaue Einbindung in die lokale Infrastruktur der Stadt hat die Anlage den Charakter einer dezentralen Anlage, auch mit ihrer für Düsseldorf notwendigen erheblichen Größe von 600 Megawatt Leistung.

Wesentliche Merkmale sind dabei die gekoppelte Produktion von Strom und Wärme – sogenannte hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) – sowie die Anbindung an das eigene Fernwärmenetz und das eigene dezentrale Hochspannungsnetz“, so Brockmeier.

Die Arbeiten für die Errichtung des hocheffizienten Gas- und Dampfturbinenkraftwerks (GuD-Kraftwerk) am Standort Lausward verlaufen planmäßig: Bereits im Sommer wird das Baufeld an den Kraftwerksbauer Siemens übergeben. Nach Abschluss der Funda­mentarbeiten sollen dann noch in diesem Jahr die ersten Gebäudeteile sichtbar werden. „Wir haben die komplexen Entwicklungen im Energiemarkt, die vom veränderten Kun­den­verhalten über die Entwicklungen der Rohstoffpreise bis hin zum immer größeren Anteil der Erneuerbaren Energie gehen, antizipiert und sehen ein großes strategisches Potenzial für saubere, hocheffiziente Erdgaskraftwerke, die Strom und gleichzeitig umweltfreundliche Fernwärme in Innenstadtnähe produzieren. Darüber hinaus sind und bleiben Ausbau und Integration erneuerbarer Energien und Wärmespeicher sowie die Nutzung industrieller Abwärme entscheidende Themen bei der Ausgestaltung der zukünftigen Energieversorgung. Unsere Kunden in Düsseldorf fordern hocheffizienten und damit CO2-armen Strom, CO2-freie Wärme und möglichst stabile Preise. Dafür stehen die Stadtwerke Düsseldorf“, fährt Brockmeier fort.

Mitentscheidend für eine gelingende „neue Energiewelt“ ist aus Sicht des Unternehmens, dass der unausweichlich notwendig werdende erhebliche Infrastrukturausbau in der Metropolregion Rheinland – nicht zuletzt bedingt durch den prognostizierten Bevölkerungszuwachs – umgesetzt wird. „Die Zeit ist ideal für große Investitionen in Verkehr, Wohnen und Energie. Wir stehen vor der Chance, gemeinsam mit anderen lokalen Partnern einen tiefgreifenden Entwicklungsschub im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung leisten zu können“, so Brockmeier. „Allerdings ist das Zeitfenster für Investitionen nicht unbegrenzt geöffnet. Verpassen wir den richtigen Zeitpunkt, besteht die Gefahr, dass uns das Wachstum überrollt, unsere Infrastruktur nicht mehr ausreicht und sich – bezogen auf die Energieversorgung – schneller umzusetzende, aber weniger nachhaltige Technologien durchsetzen und damit die Erreichung der jeweiligen Klimaschutzziele gefährdet werden könnte“.

Die Nachfrage nach Fernwärme ist in Düsseldorf im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Seit einigen Monaten beziehen erstmalig Kunden „im Linksrheinischen“ Fernwärme, unter anderem der neue Vodafone-Campus. Für das laufende Jahr und die Folgejahre ist ein weiterer Ausbau des linksrheinischen Fernwärmenetzes geplant. So sollen bereits in diesem Jahr weitere 3.500 Meter Fernwärmeleitung in den Stadtteilen Heerdt, Lörick und Oberkassel verlegt werden. Zurzeit arbeiten die Stadtwerke Düsseldorf an einem Wärmeentwicklungsplan. Dieser beschreibt unter anderem detailliert Wärmebedarfe je Gebäude, Leitungslängen oder die Verteilung von Heizungsarten. So kann verbindlich dargestellt werden, in welchen Gebieten der Einsatz von Fernwärme sinnvoll ist und wo andere Lösungen effektiver sind.

Im Geschäftsjahr 2012 wurde deutlich, dass die Energiewende bei den Bürgerinnen und Bürgern „angekommen“ ist. Einige Verbraucher sind, insbesondere durch den stark gestiegenen Ausbau der Erneuerbaren Energien, heute auch Erzeuger. Es ist zu erwarten, dass ihre Zahl weiter steigen wird. „Wir beobachten ein sich veränderndes Kundenverhalten: Der Kunde kann, wenn er will, auch selber produzieren, indem er beispielsweise Wärmepumpen einsetzt. Wir sehen unsere Kundinnen und Kunden als wertvolle Partner auf Augenhöhe, nur gemeinsam können wir unsere Erzeugungsstrategie erfolgreich umsetzen“, so Brockmeier. Das Unternehmen begleitet seine Kunden auf dem „neuen Weg“ aktiv, indem Produkte, Dienstleistungen und Angebote aus Kunden­sicht heraus entwickelt werden. Es sollen aus dem Kerngeschäft der Stadtwerke Düsseldorf heraus massenmarktfähige, neue Geschäftsmodelle entwickelt, bewertet und bei Eignung bis zur Marktreife gebracht werden. Diese sollen mehr als nur die reine Lieferung von Strom, Gas, Wasser und Fernwärme beinhalten.

Einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung „neue Energiewelt“ stellt der Ausbau Erneuerbarer Energien dar: Die Grünwerke, „grüne Tochter“ der Stadtwerke Düsseldorf, haben für das laufende Jahr die Realisierung mehrerer großer Investitionsvorhaben im Bereich der Onshore-Windnutzung geplant. „Die aktuell unsicheren politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen könnten sich allerdings auch bei den Stadtwerken Düsseldorf negativ auswirken“, erklärt Brockmeier. Im vergangenen Jahr haben die Grünwerke gemeinsam mit der Monheimer MEGA und den Stadtwerken Hilden im Windpark Prützke bei Potsdam eine Windenergieanlage mit sechs Megawatt Leistung realisiert. Insgesamt haben alle Erzeugungsanlagen der Grünwerke im Jahr 2012 über 25 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt und so zu einer Vermeidung von mehr als 12.000 Tonnen CO2 beigetragen.

Für das laufende Geschäftsjahr wollen die Stadtwerke Düsseldorf die bereits im Jahr 2012 bekanntgegebenen Kooperationspläne mit der Kölner RheinEnergie im Zuge der geplanten gemeinsamen Gesellschaft „RheinWerke“ intensivieren. „Mittlerweile liegt uns die Genehmigung des Bundeskartellamtes vor. Wir werden nun kurzfristig die Gesellschaft gründen und die gemeinsamen Projekte entwickeln und voranbringen“, so Rainer Pennekamp, Vorstand Personal und Vertrieb bei den Stadtwerken Düsseldorf.

Einen weiteren Impuls für die Entwicklung der Metropolregion Rheinland hat die Gründung des Unternehmens RheinCargo gegeben, die gemeinsam mit Kölner und Neusser Nachbarn stattfand. Die Häfen und Güterverkehr Köln (HGK) sowie die Neuss Düsseldorfer Häfen (NDH) halten jeweils 50 Prozent an der gemeinsamen Tochter, welche die Hafenlogistik und den Betrieb des Eisenbahnverkehrsunternehmens der beiden Mütter übernommen hat. Die Stadtwerke Düsseldorf halten 50 Prozent an den Neuss Düsseldorfer Häfen. Die neue Gesellschaft trägt zur Abwicklung des steigenden Güterverkehrs und damit zur Lösung der zunehmend angespannten Verkehrssituation im Rheinland maßgeblich bei. An den Hafenstandorten in Köln, Neuss und Düsseldorf hat RheinCargo 2012 für seine Kunden insgesamt 27,7 Millionen Tonnen bewegt. Dies bedeutet eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr (26,5 Millionen Tonnen).

Die E-Mobilität-Infrastruktur wurde im vergangenen Jahr wie geplant ausgebaut, aktuell stehen rund 40 Ladestationen mit 100 Ladepunkten in der Landeshauptstadt zur Verfügung. Schwerpunkt des neuen Projekts „E-Carflex“ – in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Düsseldorf und einem CarSharing-Unternehmen – ist die effiziente Fuhrpark- und Flottengestaltung basierend auf Elektromobilität, um den Auslastungsgrad der elektri­schen Fahrzeuge deutlich zu erhöhen. Im März 2013 haben Oberbürgermeister Dirk Elbers und Stadtwerkevorstand Rainer Pennekamp in der Altstadt am Rheinufer gemeinsam mit Partnern wie dem TÜV Rheinland die erste öffentliche E-Bike-Ladestation eröffnet, die von den Stadtwerken Düsseldorf gemeinsam mit Vodafone und weiteren Partnern entwickelt wurde. Laut Pennekamp ist das Interesse an dieser Eigenentwicklung hoch. Rund ein Dutzend Energieversorger und Stadtverwaltungen haben bereits großes Interesse signalisiert.

Auch im Personalbereich stehen innovative Änderungen kurz bevor: „Ab Spätsommer 2013 bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ‚Eltern-Kind-Büros‘ an. Diese Büros – insgesamt sind zwei in Planung – können von Eltern mit Kindern genutzt werden, wenn die reguläre Betreuung des Kindes unvorhergesehen ausfällt. Die Räume werden so gestaltet, dass durch eine Verbindungstür der direkte Kontakt zwischen Eltern und Kind möglich ist. Der Büroraum wird zwei PC-Arbeitsplätze vorhalten, der Familienraum wird kindgerecht mit Spielecke und Wickelmöglichkeit ausgestattet“, beschreibt Pennekamp die neuen Möglichkeiten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Beruf und Familie zukünftig besser vereinbaren zu können. Unternehmen stehen heute aufgrund demografischer Entwicklungen und sich verändernder Erwartungen von Arbeitnehmern vor der Aufgabe, ihr Unternehmen intern anzupassen, um so als Arbeitgeber interessant zu bleiben: „Das ‚klassische‘ Berufsleben, bei dem ein Arbeitnehmer vom ersten bis zum letzten Tag die gleiche Tätigkeit ausführt, gehört immer mehr der Vergangenheit an. Deshalb verfolgen wir eine nachhaltige Generationenpolitik, die die Anforderungen und Bedürfnisse älterer und jüngerer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gleichermaßen berücksichtigt. Wir wollen die Qualifikation, Motivation und Veränderungsbereitschaft der Belegschaft erhalten und fördern und auch die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen ‚Jung‘ und ‚Alt‘ weiter ausbauen. Im vergangenen Jahr haben wir klare Entscheidungen in Richtung Veränderung und Flexibilisierung der Arbeitswelt getroffen – mit gutem Ergebnis. Neue Angebote wie Teilzeit flex stoßen bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf großes Interesse“, fasst Pennekamp die neuen Aktivitäten im Personalbereich zusammen.

 
2012
2011
Stromverkauf (Mio. kWh)
16.297 (+5,3%)
15.481
Erdgasverkauf (Mio. kWh)
5.716 (+4,2%)
5.479
Fernwärmeverkauf (Mio. kWh)
1.319 (+11,4%)
1.169
Wasserverkauf (Mio. m³)
57
57
Umsatzerlöse Mio. €
1.842
1.759
Konzessionsabgabe Mio. €
52
52
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Mio. €
87
107
Anlagevermögen Mio. €
565
579
Bilanzsumme Mio. €
878
928
Personalstand (jeweils zum 31.12.)
1.687
1.715
Stadtwerke Düsseldorf nehmen nach Winterpause Trinkwasserbrunnen wieder in Betrieb

(Düsseldorf – 02.05.2013)
Pünktlich zur Sommersaison 2013 sprudelt es wieder aus den Trinkwasserbrunnen der Stadtwerke Düsseldorf. Durstige Sportler, Spaziergänger und Touristen erhalten ab sofort bis Oktober eine kühle und gesunde Erfrischung aus den Trinkwasserbrunnen.

Insgesamt stehen der Bevölkerung vier Brunnen in der Landeshauptstadt zur Verfügung. Die zwei neueren Anlagen wurden im vergangenen Jahr in Betrieb genommen und spenden am Parlamentsufer nahe Rheinturm und auf dem Hammer Deich frisches Trinkwasser. Zwei weitere Trinkwasserbrunnen befinden sich direkt in unmittelbarer Nähe der Wasserwerke Am Staad und Flehe.

Aufgrund der Frostgefahr wurden die Trinkwasserbrunnen im Winter demontiert, damit keine Rutschgefahr durch die Bildung von Eisflächen entsteht.

Die Trinkbrunnen werden als sogenannte „Dauerläufer“ betrieben. So ist garantiert, dass es dort stets frisches Wasser von bester Qualität gibt. Der geringe Durchfluss von nur 1,5 Liter pro Minute entspricht übers Jahr in etwa dem Verbrauch von zwei Einfamilienhäusern.

Weitere Informationen zum Trinkwasser der Stadtwerke Düsseldorf gibt es im Internet unter www.swd-ag.de/privatkunden/wasser/index.php

April 2013

In großen Schritten zur Energiewende
Umbau des Energiesystems Düsseldorf geht planmäßig voran.

(Düsseldorf – 23.04.2013)
Nach dem positiv verlaufenen Gestaltungswettbewerb für die Kraftwerksarchitektur hat die Errichtung des hocheffizienten Erdgaskraftwerks am Standort Lausward planmäßig die nächsten Meilensteine erreicht: „Anfang des Monats haben wir mit neun Banken die Finanzierung des Projektes vertraglich vereinbart. Dass die Finanzinstitute nach intensiver Prüfung unseres Projektes auf unsere Ausschrei­bung hin fast das Doppelte an Krediten angeboten haben, als wir tatsächlich benötigt haben, macht uns nicht nur stolz, es dokumentiert auch die Wirtschaftlichkeit der Anlage“, so Dr. Udo Brockmeier, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf. Das Kraftwerk wird bei seiner Inbetriebnahme 2016 mit einem Wirkungsgrad von über 61 Prozent in der reinen Stromerzeugung einen neuen Rekord aufstellen und damit einen wesentlichen Beitrag zur Verwirklichung der Klimaschutzziele der Stadtwerke Düsseldorf aber auch seiner Partner und Anteilseigner EnBW und Landeshauptstadt Düsseldorf leisten.

Im März hatten die Stadtwerke zudem eine weitere Teilgenehmigung erhalten, die die Erdarbeiten zur Anbindung des „Blocks Fortuna“ an das Kühlsystem freigibt. Im Verlauf des Sommers soll laut Brockmeier mit der nächsten Teilgenehmigung die Grundlage für den Beginn der Errichtung der Gebäude und Anlagenteile sowie die Betriebsgenehmigung vorliegen. „Das stringente Verfahren und die Zuverlässigkeit im Aus­tausch mit der Bezirksregierung haben uns beeindruckt. Einen sehr großen Beitrag für den positiven Verlauf der Verfahren hatten auch die Bürgerinnen und Bürger und die Stadtverwaltung: Es gab im Rahmen der Anhörung keine Einwände, was unseres Wissens nach bei einem Projekt dieser Größe einmalig ist und sicher auch durch den einstimmigen Zuspruch des Rates der Landeshauptstadt Düsseldorf gefördert wurde.“

Ein weiteres wichtiges Element für den Umbau des Energiesystems im Wirtschaftsstandort Düsseldorf soll noch im Laufe des Jahres einsatzbereit sein, der sogenannte Wärmeentwicklungsplan. Ein in enger Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Düsseldorf entwickeltes Planungs- und Steuerungsinstrument, das Aufschluss darüber geben wird, wo die Erweiterung und Verdichtung des Fernwärmenetzes sinnvoll ist und wo andere Lösungen, wie etwa dezentrale Netze mit BHKW- oder Erneuerbare-Energien Lösungen, wirtschaftlicher sind. „Auch bei der Arbeit in den Stadtteilen kommen wir dank der Unterstützung der Anwohner und der Ämter der Landeshauptstadt gut voran. Wir möchten bis Jahresende 3.500 Meter neue Fernwärmeleitungen in den Stadtteilen Heerdt, Lörick und Oberkassel verlegen,“ erläutert Brockmeier.

Lieferprobleme des Stromanbieters Flexstrom
Stadtwerke Düsseldorf AG versorgen betroffene Kunden ohne Unterbrechung weiter.

(Düsseldorf – 19.04.2013)
Die Stadtwerke Düsseldorf AG übernehmen als Grundversorger die Düsseldorfer Stromkunden des Anbieters Flexstrom AG. Diese Kunden fallen gemäß der Vorschriften des Energiewirtschaftsgesetzes automatisch in die sogenannte Ersatzversorgung. Der Netzbetreiber Stadtwerke Düsseldorf Netz GmbH hat die Stadtwerke Düsseldorf AG offiziell über diese Situation informiert.

Zum 19.04.2013 hat der Übertragungsnetzbetreiber Amprion die Verträge mit Flexstrom gekündigt, sodass Flexstrom nicht mehr in der Lage ist, den genannten Kundenkreis mit Strom zu versorgen. Gleiches gilt für die Tochtergesellschaften von Flexstrom, OptimalGrün GmbH und Löwenzahn Energie GmbH.

Die Stadtwerke Düsseldorf AG werden die betroffenen Kunden über das weitere Vorgehen zeitnah und umfassend informieren.

In diesem Zusammenhang raten die Stadtwerke Düsseldorf AG – wie viele Verbraucherverbände auch – erneut eindringlich dazu, bei einem Lieferantenwechsel die neuen Vertragskonditionen wie Boni, Vorauszahlungen und Preise genau zu prüfen, um spätere unliebsame Überraschungen zu vermeiden.

Stadtwerke Düsseldorf erneuern Hauptwasserleitung auf der Ratinger Straße in Mettmann

(Düsseldorf – 03.04.2013)
Während der Verlegung der bereits angekündigten Hausanschlüsse auf der Ratinger Straße stellte sich heraus, dass eine Hauptleitung für die Trinkwasserversorgung der Bewohner erneuert werden muss. Die Instandhaltung findet nun im Zuge der bereits laufenden Bauarbeiten statt. Daher wird die Ratinger Straße voraussichtlich bis zum 26. April zwischen dem Carl-Schmachtenberg-Weg und der Peckhauser Straße gesperrt bleiben.

Eine Umleitung regelt den Verkehr.

Die Stadtwerke Düsseldorf bitten um Verständnis.

März 2013

Brand in Schreinerei
Brandmeldeanlage verhindert größeren Schaden

(Düsseldorf – 27.03.2013)
Ein Brand in der Schreinerei der Stadtwerke Düsseldorf AG rief in der Nacht zum Mittwoch die Feuerwehr auf den Plan. Die Brandmeldeanlage des Komplexes verhinderte einen größeren Schaden. Es wurde niemand verletzt. Der Einsatzleiter lobte die gute Zusammenarbeit mit den Angestellten des Unternehmens.

Um kurz nach Mitternacht schlug die Brandmeldeanlage der Stadtwerke am Höher Weg und in der Leitstelle der Feuerwehr ALARM. Sofort schickte der Disponent zwei Löschzüge zum Brandort in Flingern. Beim Eintreffen war von Außen lediglich Brandgeruch wahrnehmbar. Der Einsatzleiter konnte schnell Entwarnung geben: Ein Brand in der hauseigenen Schreinerei war die Ursache des automatischen Feueralarms. Der Brand war schnell gelöscht. Anschließend setzten die Feuerwehrmänner mehrere Lüftergeräte ein, um den Brandrauch aus dem Werkstattbereich heraus zu blasen. „Die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Stadtwerke lief reibungslos“, freute sich Einsatzleiter Jörg von der Heidt. Zur Klärung der Brandursache wurde die Kriminalpolizei eingeschaltet. Die Ermittlungen dauern noch an. Das Umweltamt wurde vorsorglich informiert.

Defekt an einer Absperr-Einrichtung
Mögliche Verkehrsbehinderungen auf der Bergischen Landstraße

(Düsseldorf – 26.03.2013)
Die Stadtwerke müssen am Mittwoch, dem 27.03.2013, ab circa 8:00 Uhr auf der Bergischen Landstraße / Höhe Paul-Pieper-Straße einen defekten unterirdischen Wasserschieber reparieren. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich bis Donnerstag, den 28. 03. 2013 um 18 Uhr andauern.

Der Wasserschieber liegt mitten in der Fahrbahn, sodass nur eine Fahrspur befahren werden kann. Die Verkehrsführung an dieser Stelle erfolgt über eine Ampelanlage; dennoch sind Verkehrsbehinderungen nicht auszuschließen.

Die Stadtwerke bitten um Verständnis für diese kurzfristig erforderliche Maßnahme.

Hans-Günther Meier wird neues Mitglied im Vorstand der Stadtwerke Düsseldorf
Bestellung von Rainer Pennekamp verlängert

(Düsseldorf – 25.03.2013)
Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Düsseldorf AG hat Hans-Günther Meier (46 Jahre) mit Wirkung zum 1. Juli 2013 zum neuen Vorstand für Finanzen und Beteiligungen bestellt. Hans-Günther Meier ist derzeit kaufmännischer Geschäftsführer der EnBW Systeme Infrastruktur Support GmbH in Karlsruhe, zuständig für die Bereiche Controlling, Rechnungswesen, Recht und arbeitsmedizinischer Dienst. Zusätzlich verantwortet er den Konzerneinkauf. Die EnBW Systeme Infrastruktur Support GmbH ist mit rund 2.000 Beschäftigten der zentrale Beratungs- und Dienstleister des EnBW-Konzerns. In seiner Funktion hat er in den letzten Jahren wesentlich zur optimierten Aufstellung der Gesellschaft sowie zur Erreichung der Einsparziele im Einkauf beigetragen.

„Mit Hans-Günther Meier konnten wir für die Stadtwerke Düsseldorf einen Topmanager gewinnen, der als erfahrener Geschäftsführer über umfassende energiewirtschaftliche Erfahrungen verfügt. Er kennt die Stadtwerke Düsseldorf gut und damit steht Hans-Günther Meier auch für Kontinuität im Wandel. In den nächsten Jahren gilt es, die zahlreichen von den Stadtwerken Düsseldorf auf den Weg gebrachten Projekte erfolgreich umzusetzen und die Stadtwerke als wichtiges regionales Unternehmen weiter zu stärken“, so Dr. Bernhard Beck, Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf.

Hans-Günther Meier folgt auf Uwe Benkendorff, der Ende Mai 2013 das Unternehmen verlässt. Der Aufsichtsrat dankt Herrn Benkendorff für sein Engagement für das Unternehmen und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute.

Zudem hat das Gremium die Bestellung von Rainer Pennekamp (61) als Vorstand für Personal und Recht bis zum 31. Dezember 2015 verlängert, der zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben auch den Bereich Vertrieb verantworten wird.

Vorstandsvorsitzender ist weiterhin Dr. Udo Brockmeier.

Stadtwerke Düsseldorf verlegen Hausanschlüsse auf der Ratinger Straße in Mettmann

(Düsseldorf – 22.03.2013)
In Abstimmung mit dem Amt für Verkehrsmanagement wer­den die Arbeiten auf der Ratinger Straße am Dienstag, dem 27. März beginnen und voraussichtlich bis zum 5. April andauern. Da die Bauarbeiten unmittelbar am Fahrbahnbereich vorgenommen werden, wird die Ratinger Straße in dieser Zeit zwischen Carl-Schmachtenberg-Weg und Peckhauser Straße gesperrt sein.

Eine Umleitung regelt den Verkehr.

Die Stadtwerke Düsseldorf bitten um Verständnis.

Rheinbahn baut Hochbahnsteige auf der Hansaallee
Stadtwerke verlegen Versorgungsleitungen

(Düsseldorf – 15.03.2013)
Die Stadtwerke Düsseldorf müssen im Vorfeld der Errichtung von Hochbahnsteigen für die Stadtbahn-Linien der Rheinbahn auf der Hansaallee umfangreiche Leitungsverlegungen durchführen. Betroffen sind die Straßenabschnitte vom Heerdter Sandberg bis zur Brüsseler Straße (Fahrtrichtung Krefeld) und der Kreuzungsbereich Heerdter Lohweg.

Die Stadtwerke nutzen dieses umfangreiche Projekt, um vorhandene Versorgungsanlagen zu modernisieren, und damit die Versorgungssicherheit für die kommenden Jahrzehnte zu gewährleisten. Die Arbeiten sind auf den Zeitraum vom 18. März bis Anfang Juli 2013 terminiert, danach erfolgt der Neubau der Hochbahnsteige an den Haltestellen Heerdter Sandberg und Lohweg.

Alle Maßnahmen und Abläufe werden von einer gemeinsamen Arbeitsgruppe gesteuert, die aus Vertretern des Amts für Verkehrsmanagement, der Rheinbahn, der Stadtwerke und der Polizei besteht – aber auch ausführende Firmen und beauftragte Ingenieurbüros begleiten das Projekt.

Die Anwohner werden regelmäßig und rechtzeitig über den Fortschritt der Maßnahmen informiert, und für Anregungen, Kritik und gerne auch Lob werden persönliche Ansprechpartner benannt werden.

Erneuerung der Gas- und Wasserleitung Prinzenallee Ecke Willstädter Straße

(Düsseldorf – 11.03.2013)
Im Zuge der Neubaumaßnahmen im Bereich des Prinzenparks erneuern die Stadtwerke sukzessive die Versorgungsleitungen. Aktuell müssen zum Abschluss der Arbeiten in der Prinzenallee die Gas- und Wasserleitung an der Ecke der Willstädter Straße fertiggestellt werden. Dazu wird die stadtauswärtsführende Richtungsfahrbahn der Willstädter Straße gesperrt, aber nur im Bereich der Kreuzung an der Prinzenallee.

Die Arbeiten werden vom 13. März bis zum 8. April dauern – Umleitungen sind entsprechend ausgeschildert.

Februar 2013

AWISTA-Chef Dr. Henning Friege vor neuen beruflichen Perspektiven

(Düsseldorf – 21.02.2013)
Dr. Henning Friege wird sich im Laufe des Jahres 2013 nach 15 Jahren neuen beruflichen Herausforderungen stellen. Der promovierte Chemiker ist seit Gründung der AWISTA GmbH im Jahre 1998 Sprecher der Geschäftsführung der AWISTA GmbH und Generalbevollmächtigter der Stadtwerke Düsseldorf AG, wo er erfolgreich den Entsorgungs- und Umweltschutzbereich aufbaute.

Er informierte Gesellschafter und Aufsichtsrat der AWISTA und der Stadt­werke Düsseldorf AG kürzlich darüber, dass er für eine weitere Wahlperiode nicht mehr zur Verfügung stehe.

„Da ich über das gesetzliche Renten­alter hinaus im Beruf stehen und mein Arbeitsleben als Selbständiger gestalten möchte, muss ich meine neue Berufsperspektive jetzt realisieren. Dies wäre mit ‚65 plus‘ zu spät“, begründete der 61-Jährige seine Entscheidung.

Dr. Udo Brockmeier in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf und AWISTA-Aufsichtsratsvorsitzender dankte Friege für sein Engagement in beiden Häusern: „Wir wünschen Dr. Friege von Herzen eine weiterhin erfolgreiche Zukunft, einen guten Start in sein neues Tätigkeitsfeld und danken ihm für die sehr erfolgreiche Arbeit. Dafür stehen die positive Geschäftsentwicklung der AWISTA und die Nachhaltigkeits-Orientierung der Stadtwerke Düsseldorf“.

Die offizielle Verabschiedung erfolgt am 21. März 2013. Sein Nachfolger wird Peter Ehler (50), der zusätzlich zu seiner bisherigen Geschäftsführerfunktion bei der Remondis Rhein-Wupper GmbH, an der die Stadtwerke Düsseldorf zu 49 Prozent beteiligt sind, Sprecher der Geschäftsführung der AWISTA GmbH wird.

Januar 2013

Attraktive Architektur für das „Weltmeisterkraftwerk“
Gewinner des Gestaltungswettbewerbs steht fest

(Düsseldorf – 28.01.2013)
Auf der Lausward, im Düsseldorfer Hafen gelegen, entsteht zurzeit das weltweit modernste Erdgaskraftwerk. Ab dem Jahr 2016 wird es Düsseldorf klimaschonend mit Strom und Fernwärme versorgen und einen erheblichen Beitrag zur Versorgungssicherheit in der Region leisten. Damit das ambitionierte Projekt entsprechend seiner exponierten Lage ein attraktives „Gesicht“ erhält, haben die Stadtwerke Düsseldorf gemeinsam mit der Landeshauptstadt Düsseldorf einen europaweiten Wettbewerb für die Außengestaltung des Kraftwerks ausgeschrieben. Rund 40 Beiträge wurden eingereicht und von einer Jury bewertet. Nun steht der Gewinner fest: Das Aachener Architekturbüro kadawittfeldarchitektur wird die Fassade des „Weltmeisterkraftwerks“ gestalten. Im Juli 2013, nach Fertigstellung der Fundamente, wird das Baufeld an die Firma Siemens übergeben, die die Anlage im Auftrag der Stadtwerke Düsseldorf errichtet. Ab Sommer 2014 wird mit dem Bau der Fassaden für die Kraft­werksgebäude begonnen. Ein Höhepunkt des Gesamt-Projekts wird die Lieferung der Gasturbine im Sommer 2014 sein: Die Turbine ist acht Mal so groß wie das Triebwerk eines großen Verkehrsflugzeugs.

Eine Fassade aus Stahlrahmen wird den unterschiedlichen Gebäudeteilen des neuen Kraftwerks ein gemeinsames „Kleid“ verleihen. Die einzelnen Rahmen passen sich in Höhe und Breite an die dahinterliegenden technischen Anlagen an und reagieren damit sehr flexibel auf die Strukturen im Inneren. Die zwischen den Rahmen entstehenden Fugen erzeugen im Wechselspiel mit den geschlossenen Rahmen eine ‚Skyline‘-artige und Identität stiftende Silhouette. Dank der nachts beleuchteten Fugen ist das neue, moderne Erdgaskraftwerk auch bei Dunkelheit weithin sichtbar und transportiert so das Bild dieser innovativen Energieversorgung in die Stadt.

Das abschließende und größte Rahmenelement im Nordosten der Anlage bildet das sogenannte „Stadtfenster“, das den Kraftwerks-Schornstein – den Hochpunkt der Anlage – einhüllt. Mit einem Aufzug werden Besucher auch auf eine Aussichtsplattform in 45 Meter Höhe gelangen, von wo aus geführte Gruppen durch die verglaste Fassade nach Süden über die Anlage und nördlich in Richtung Düsseldorfer Stadt­zentrum blicken können. Bilder von der neuen Kraftwerksfassade stehen im Internet unter www.swd-ag.de/weltmeisterkraftwerk/download bereit.

Der Sieger-Entwurf sowie alle weiteren Einreichungen sind bis Freitag, 1. Februar, in der Turbinenhalle der Stadtwerke Düsseldorf am Höherweg 100 ausgestellt. Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Kundenzentrums zugänglich: Mo.-Do. 8:00-17:00 Uhr; Fr. 8:00-14:00 Uhr.

Interessierte können den Bau des Kraftwerks inklusive Fassade in HD-Qualität verfolgen: ein Mal pro Stunde erzeugt ein hochauflösendes Kamerasystem ein Panoramabild vom Baufeld mit dem darüber hinaus gehenden Blick auf den Düsseldorfer Medienhafen. So ergibt sich eine spannende Zeitreihe rund um die Abläufe auf der Baustelle. Das System wurde auf dem benachbarten Dach des stillgelegten Blocks „Dora“ installiert, da von dort die beste Sicht geboten wird: www.swd-ag.de/weltmeisterkraftwerk/webcam.

Stimmen zum Gestaltungswettbewerb

Dr. Udo Brockmeier, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf:

„Natürlich hat das neue Kraftwerk aus energiewirtschaftlicher, ökologischer und industriepolitischer Sicht eine besondere Bedeutung für den Weg dieser Region durch die Energiewende. Die Schlagworte Klimaschutz, sichere Versorgung mit Strom und Fern­wärme etc. sind weithin bekannt. Durch seine hervorgehobene Lage erwächst dabei allerdings eine zusätzliche Anforderung an dieses ambitionierte Projekt: Es soll eine attraktive Landmarke setzen, die das Stadtbild Düsseldorfs bereichert. Auch wenn es trivial anmuten mag, eine schöne Architektur um die Anlage zu bauen – es ist alles andere als das. Es ist nicht übertrieben, wenn ich hierbei von einer ingenieurtechnischen und architektonischen Meisterleistung des Architektenteams, der beteiligten Stadtwerkerinnen und Stadtwerker, der Landeshauptstadt Düsseldorf und des Anlagen­herstellers spreche.“

Rainer Pennekamp, Vorstandsmitglied der Stadtwerke Düsseldorf:

„Die Entscheidung ist nicht nur aus ‚optischen Gründen‘ auf kadawittfeldarchitektur gefallen: Der Entwurf erfüllt zum einen in besonderem Maße die Anforderungen und Ziele des Kraftwerk-Neubaus: eine attraktive Architektur für ein hochmodernes Kraftwerk. Zum anderen mitentscheidend war, dass ein attraktiv gestaltetes Kraftwerk dazu bei­tragen kann, Interesse an unseren Themen, zum Beispiel Fernwärme, zu wecken – und es ist sicherlich ein wichtiges Element dafür, dass sich die Bürgerinnen und Bürger in Düsseldorf mit dem Kraftwerk identifizieren. Vor allem das in Richtung Innenstadt vom restlichen Kraftwerksgelände leicht abgewinkelte Stadtfenster dokumentiert, wem die umweltschonend erzeugte Energie dienen soll: den Menschen und den Unternehmen in Düsseldorf und der Region.“

Dr. Gregor Bonin, Beigeordneter für Planen und Bauen der Landeshauptstadt Düsseldorf:

„Zukunftsweisende, nachhaltige und überzeugende Projekte setzen die Suche nach dem besten Ergebnis voraus. Ich freue mich, dass die Stadtwerke diesen Weg auch bei der Gestaltung der Fassade des neuen Kraftwerks auf der Lausward mit der Stadt gemeinsam beschritten haben und der in Düsseldorf gelebte Gestaltungsanspruch auch einem solch bedeutenden Industrieprojekt in hervorragender Weise gerecht wird. Im Gutachterverfahren zur Gestaltung des neuen Erdgaskraftwerks hat die Gegenüberstellung unterschiedlichster Ideen und Ansätze ein überdurchschnittlich gutes Ergebnis hervorgebracht, auf dessen Umsetzung ich sehr gespannt bin. Ich bin der festen Überzeugung, dass dieses neue Kraftwerk und seine architektonische Qualität in der Industriearchitektur landes- und europaweit Maßstäbe setzen werden. In Düsseldorf wird es die Reihe der bedeutenden Architekturen fortsetzen und den Ruf Düsseldorfs als Architekturstadt weiter stärken und ausbauen.“

Andreas Sattler, Architektur-Büro FSW Düsseldorf (Wettbewerbsbegleitung):

„Der Wettbewerb wurde in enger Kooperation mit dem Beigeordneten für Planen und Bauen der Landeshauptstadt Düsseldorf, Dr. Gregor Bonin, durchgeführt. Über ein Gutachterverfahren haben wir gemeinsam die beste Lösung zur architektonischen Gestaltung des Kraftwerks gesucht. Insgesamt 38 international renommierte Büros beteiligten sich an diesem Verfahren, die acht Besten konnten ihre Vorschläge in einer zweiten Stufe weiter detaillieren. Gemeinsam mit dem Anlagenhersteller Siemens wurden im Laufe des Jahres 2012 die Konzepte im Detail auf ihre Machbarkeit über­prüft und weiterentwickelt. Die abschließende Entscheidung fiel Ende letzten Jahres zugunsten von kadawittfeldarchitektur und deren Entwurf eines Stadtfensters, das mit seiner zeichengebenden Architektur den Standort auf der Lausward ganz besonders markiert – für Düsseldorf und die Region.“

Gerhard Wittfeld, Geschäftsführung kadawittfeldarchitektur, Aachen:

„Der Neubau geht in zweifacher Hinsicht einen Dialog mit der Stadt ein: Die rhythmisierte Fassade gliedert das Volumen maßstäblich und verleiht dem Bauwerk aus vielen Blickpunkten in der Stadt seine Identität stiftende Gestalt. Gleichzeitig bietet das ‚Stadtfenster‘ den Besuchern des neuen, hochmodernen Kraftwerks eine grandiose Aussicht auf die Stadt. Dies schärft das Bewusstsein, woher die Energie kommt, die die Stadt zum Leben braucht!“