Pressemitteilungen 2015

Hier finden Sie die Pressemitteilungen, die 2015 von den Stadtwerken Düsseldorf herausgegeben wurden. Die einzelnen Pressemitteilungen sind chronologisch absteigend sortiert.

Dezember 2015

Weiterer Bauabschnitt im Projekt Südstadt
Netzgesellschaft verlegt Leitungen im Bereich Henkelstraße

(Düsseldorf, 29.12.2015)
Für das Projekt ‚Südstadt‘, das ist die Neuverlegung einer 110-kV-Verbindung, wird die Netzgesellschaft Düsseldorf im Bereich der Henkelstraße Sperrungen und Umleitungen vornehmen müssen. In zwei Bauabschnitten ist der Kreuzungsbereich Henkelstraße/Nürnberger Straße mit wechselnden Sperrungen und entsprechenden Umleitungen betroffen.

Die Arbeiten beginnen am 4.1.2016 und dauern nach Plan bis zum 8.2.2016. Alle Baumaßnahmen und Umleitungen sind mit Amt 66 abgestimmt.

Seit acht Jahren nicht mehr erhöht:
Trinkwasserpreise in Düsseldorf und Mettmann steigen zum 1. Januar 2016

(Düsseldorf – 10.12.2015)
Nachdem die Stadtwerke Düsseldorf die Trinkwasserpreise bis auf die Weitergabe des vom Land Nordrhein-Westfalen 2011 beschlossenen „Wassercent“ acht Jahre lang nicht erhöht haben, ist aufgrund gestiegener Kosten jetzt eine Anpassung erforderlich geworden. Für einen typischen Single-Haushalt steigen die monatlichen Kosten ab Januar 2016 um rund 1,70 Euro, für einen 4-Personen-Haushalt durchschnittlich um 2,40 Euro. Dies entspricht einer mittleren Steigerung um acht Prozent. Im Einzelnen erhöhen sich in Düsseldorf der jährliche Grundpreis von 80,25 auf 96,30 Euro (brutto) und der Arbeitspreis von 1,80 auf 1,89 Euro (brutto) pro Kubikmeter.

Die Stadtwerke Düsseldorf und die Netzgesellschaft Düsseldorf versorgen rund 700.000 Menschen in Düsseldorf, Mettmann und angrenzenden Regionen mit Trinkwasser. Drei Wasserwerke und eine Vielzahl weiterer technischer Einrichtungen bereiten täglich rund 155.000 Kubikmeter Rohwasser auf, das im Wesentlichen durch Uferfiltration aus dem Rhein gewonnen wird. Über ein etwa 2.500 Kilometer langes Leitungsnetz werden die Haushalte mit Trinkwasser versorgt. Durch die ständige Kontrolle wird die hohe Qualität des Düsseldorfer Trinkwassers gewährleistet.

November 2015

Vorbereitende Leitungsarbeiten für Kanalsanierung auf der Uerdinger Straße

Düsseldorf, 20.11.2015
Als Vorbereitung für Kanalbauarbeiten auf der Uerdinger Straße muss die Netzgesellschaft Düsseldorf eine Gasleitung im Bereich Uerdinger-/Danziger Straße umlegen. Dadurch ist die Verlegung der dortigen Bushaltestelle erforderlich, die für die Zeit der Bauarbeiten in dem Bereich vor den Häusern 81, 83 und 85 eingerichtet wird. Die Arbeiten beginnen am 23.11.2015 und werden bis zum 31.12.2015 andauern.

Oktober 2015

Landstromversorgung für Rheinschiffe - Klimaschutz entlang des Rheins
RheinWerke installieren erste Säulen in Düsseldorf und Köln

(Düsseldorf, 29.10.2015)
In Köln und Düsseldorf stehen die ersten Säulen für die Landstromversorgung von Schiffen zur Verfügung. Dort können Schiffe bei längeren Liegezeiten von Land aus mit Strom versorgt werden und müssen ihre Generatoren beziehungsweise Dieselmotoren nicht mehr laufen lassen. Die RheinWerke, eine Tochter der Stadtwerke Düsseldorf und der Kölner RheinEnergie, haben in Zusammenarbeit mit den Partnern Landeshauptstadt Düsseldorf, der Hafengesellschaft RheinCargo sowie der Stadtwerke-Tochter Netzgesellschaft Düsseldorf die ersten Schritte für die Schaffung der Infrastruktur für Landstromversorgung umgesetzt: Ab Frühjahr 2016 können an drei Anlegestellen der RheinCargo, unterhalb der Düsseldorfer Rheinterrassen, Hotel- und Kreuzfahrtschiffe mit Landstrom versorgt werden. Bereits installiert ist eine Säule im Neuss-Düsseldorfer Hafen für den Anschluss von Frachtschiffen sowie eine Säule in der Düsseldorfer Marina für die Ladung von Freizeitschiffen und Hausbooten, die der Marina-Betreiber Rolf Gast ab kommendem Jahr einsetzen wird. Zudem wurden mit Kölner Partnern im dortigen Rheinauhafen elf Säulen für die Versorgung von Frachtschiffen errichtet.

Die RheinWerke wurden 2013 mit dem Ziel gegründet, durch regionale Kooperation Chancen gemeinsam zu nutzen – aber auch Herausforderungen gemeinsam zu meistern. Daraus leiten sich die bisherigen Handlungsfelder ab: Erneuerbare Energien, Ausbau umweltfreundlicher Wärmeinfrastrukturen, insbesondere der Fernwärme, und Entwicklung der Elektromobilität – zu Lande wie auf dem Wasser.

Die Binnenschifffahrt auf dem Rhein ist für den Ballungsraum und Wirtschaftsstandort Rheinland ein wesentliches Element – primär mit Blick auf die Industrie, durch das stetig wachsende Geschäft für Hotel- und Kreuzfahrtschiffe aber auch für den Tourismus. Zudem sind die spezifischen Emissionen des Warentransports auf dem Rhein geringer als beispielsweise auf der Straße. Dennoch sind die Belastungen durch die Schiffe, auch wenn sie liegen, ein dauerhaftes Thema in Düsseldorf. Dabei stehen Feinstaub-, Lärm- und CO2-Emissionen im Vordergrund. So müssen beispielsweise Hotelschiffe, die zu Messezeiten anlegen, bislang zur Aufrechterhaltung der Infrastruktur an Bord Verbrennungsmotoren laufen lassen.

„Die Landstromversorgung hat, insbesondere mit ihren weiteren Ausbaustufen, das Potenzial, uns bei unseren Umwelt- und Klimaschutzaktivitäten ein gutes Stück nach vorne zu bringen. Dazu ist es wichtig, dass die Lösungen einfach, praktikabel und möglichst kostengünstig sind. Mit den RheinWerken haben wir in Düsseldorf einen leistungsstarken Partner dafür“, erklärt Oberbürgermeister Thomas Geisel.

Als große Chance für die Bewältigung regionaler Herausforderungen sieht Dr. Udo Brockmeier, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf, regionale Kooperationen: „Dadurch, dass sich sowohl die Kölner RheinEnergie als auch wir seit vielen Jahren mit der Technik der Landstromversorgung beschäftigen, haben beide Unternehmen ein umfangreiches Know-how aufgebaut, das wir in den RheinWerken bündeln. Nach diesem Muster arbeiten die RheinWerke auch bei den Erneuerbaren Energien und beim Ausbau umweltfreundlicher Wärmeinfrastruktur, insbesondere beim Thema Fernwärme, eng zusammen“.

In vielen Städten, aber auch bei Hafengesellschaften und Reedereien, wird die Landstromversorgung zurzeit aus den gleichen Beweggründen wie in Düsseldorf gefordert. Deshalb prüfen die RheinWerke die Möglichkeit, die Dienstleistung in diesem Bereich überregional anzubieten.

„Uns war es wichtig, mit zu den Ersten zu gehören, die auf die Landstromtechnik setzen. Natürlich spielen Umwelt- und Klimaaspekte eine Rolle. Gleichzeitig hat es für uns einen besonderen Stellenwert, einen entstehenden Bedarf unserer Kunden zu decken und frühzeitig Erfahrung mit dieser Technik zu sammeln, die wir für uns und unsere Kunden nutzen können“, so Rainer Schäfer, Geschäftsführer der Neuss-Düsseldorfer Häfen, eine Muttergesellschaft der RheinCargo.

Gemeinsames Forschungsprojekt der Hochschule Düsseldorf und der Stadtwerke Düsseldorf
Aus Wärme klimafreundliche Kälte gewinnen

(Düsseldorf, 28.10.2015)
Die Kältezentrale am neuen Campus Derendorf der Hochschule Düsseldorf wird mit einer Absorptionskältemaschine ausgestattet, deren Funktionalitäten künftig in Zusammenarbeit zwischen den Stadtwerken Düsseldorf und dem Zentrum für Innovative Energiesysteme erforscht werden. Durch die Unterstützung der Stadtwerke, die die Finanzierung der Maschine als Drittmittelprojekt komplett übernommen haben, konnte diese nun im künftigen Hörsaalgebäude der Hochschule (Gebäude 4) installiert werden.

Vom Prinzip her funktioniert die Technik der Absorptionskältemaschine, die künftig an der HSD betrieben wird, ähnlich wie ein kleiner Hotel- oder Camping-Absorberkühlschrank, nur dass die Wärme zum Antrieb des Kälteprozesses nicht durch Gasverbrennung bzw. elektrisch, sondern per Fernwärme bereitgestellt wird. Außerdem ist diese Kältemaschine deutlich größer bzw. hat mit rund 80 Kilowatt mehr Leistung als solche Hotel- oder Camping-Kühlschränke, die nur auf rund 0,1 Kilowatt Kälteleistung kommen.

Kälteerzeugung durch Sorptionsmaschinen kann im Gegensatz zu herkömmlichen Kompressionsmaschinen energetisch sinnvoll sein, wenn die benötigte Antriebswärme durch regenerative Energien wie Solarenergie, energetisch sehr effizient wie bei Kraft-Wärme-Kopplung oder durch überschüssige Abwärme bereitgestellt wird. Auch der CO2-Ausstoß verringert sich auf diese Weise. Wie wirtschaftlich diese Maschinen betrieben werden können, soll das Forschungsprojekt zeigen: Einesteils gehört Deutschland zwar jetzt schon zu den Ländern, in denen rund 25 % des Heizenergiebedarfs durch Fernwärme gedeckt werden, andererseits ist aber vor allem in den Sommermonaten die Auslastung der Fernwärmenetze deutlich geringer, während die Nachfrage im Bereich Gebäudeklimatisierung wächst. Absorptionsmaschinen können so vom Grundsatz her das Angebot an Fernwärme und den Bedarf an Klimatisierung kombinieren. Aus diesem Grund stellt die Installation der Absorptionskältemaschine einen wichtigen Schritt in Richtung Erforschung innovativer thermischer Energieerzeugungsmöglichkeiten dar, die in den kommenden Jahren in Kooperation zwischen den Stadtwerken und der Hochschule Düsseldorf untersucht werden.

Die Stadtwerke Düsseldorf treiben seit mehreren Jahren den Ausbau eines klimafreundlichen Wärmesystems in der Landeshauptstadt voran, unter anderem mit dem Bau eines hocheffizienten Erdgaskraftwerks in Kraft-Wärme-Kopplung im Düsseldorfer Hafen und mit dem Ausbau der Fernwärmeversorgung in der Stadt. Mit diesem Forschungsprojekt wollen sie prüfen, welchen Beitrag zur Primärenergie- und CO2-Einsparung Kälte aus Wärme leisten kann und ob sich aus dieser Technik ein wirtschaftlich attraktives Produkt für die Kundinnen und Kunden erstellen lässt. Erst vor wenigen Wochen hatten die Stadtwerke Düsseldorf gemeinsam mit der Wohnungsbaugesellschaft Rheinwohnungsbau ein Forschungsprojekt vorgestellt, bei dem eine Solarhochtemperaturanlage ab Frühjahr 2016 Sonnenwärme in das Fernwärmenetz der Stadtwerke einspeisen wird.

Thermische Kältemaschinen basieren alle auf dem Sorptionsprinzip. Das heißt, dass das in der Maschine zirkulierende Kältemittel nach Aufnahme der Wärme aus dem zu kühlenden Medium in einer chemischen Lösung gebunden wird (Absorption) oder an der Oberfläche eines Festkörpers angelagert wird (Adsorption). Nach Druckerhöhung wird das Kältemittel aus der Lösung dann wieder ausgekocht bzw. der feste Adsorbens wieder getrocknet. Für diese Desorption benötigt die Maschine die Antriebswärme. Nach Druckabsenkung ist das Kältemittel in der Lage, erneut Wärme aus dem zu kühlenden Medium aufzunehmen, das heißt der Prozess kann erneut beginnen. Im Fall der an der Hochschule installierten Absorptionskältemaschine ist das Kältemittel einfaches Wasser und das Absorbens eine wässrige Salzlösung aus Wasser und Lithiumbromid.

Netzgesellschaft Düsseldorf mbH modernisiert Stromnetz im Düsseldorfer Süden
Auf der Paul-Thomas-Straße starten am 26. Oktober Bauarbeiten

(Düsseldorf, 23.10.2015)
Wie berichtet wird von September 2015 bis Mitte 2017 das Stromnetz im Düsseldorfer Süden modernisiert. Auf der Paul-Thomas-Straße starten am 26. Oktober Bauarbeiten. Sie werden voraussichtlich bis Mitte November andauern. Im Zuge der Bauarbeiten wird die Linksabbiegerspur von der Paul-Thomas-Straße in Richtung Nürnbergerstraße gesperrt. Eine ausgeschilderte Umleitung des Verkehrs erfolgt geradeaus von der Paul-Thomas-Straße über die Bonner Straße, die Benrather Schloßallee und die Kappeler Straße. Die Arbeiten finden werktags statt.

Netzgesellschaft Düsseldorf mbH modernisiert Stromnetz im Düsseldorfer Süden
Auf der Josef-Stick-Straße und der Von-Krüger-Straße starten am 12. Oktober Bauarbeiten

(Düsseldorf, 06.10.2015)
Wie berichtet wird von September 2015 bis Mitte 2017 das Stromnetz im Düsseldorfer Süden modernisiert. Auf der Josef-Stick-Straße und der Von-Krüger-Straße starten am 12. Oktober Bauarbeiten: Die Gas- und Wasserleitungen werden für die darauf folgende Verlegung der zehn Kilometer langen Hochspannungstrasse umgelegt. Im Zuge der Bauarbeiten kann es zu kleineren Beeinträchtigungen im Fahrzeugverkehr kommen. Die Arbeiten finden werktags statt.

Manfred Abrahams neues Vorstandsmitglied bei den Stadtwerken Düsseldorf

(Düsseldorf, 1.10.2015)
Neu im Vorstand der Stadtwerke Düsseldorf AG ist seit heute Manfred Abrahams. Er folgt dem aus Altersgründen ausgeschiedenen Rainer Pennekamp. Manfred Abrahams ist Diplom-Verwaltungswirt und wird die Bereiche Vertrieb, Kundenmanagement, IT, Wasser und Fernwärme verantworten.

Aus seiner bisherigen Tätigkeit als Kämmerer und Stadtdirektor der Landeshauptstadt Düsseldorf und als Mitglied des Aufsichtsrates der Stadtwerke ist Manfred Abrahams das Unternehmen bestens vertraut; auch als früherer Kämmerer der Stadt Krefeld und aufgrund seiner Mitgliedschaft in den Gremien der Städtischen Werke Krefeld ist er ein versierter Kenner der Energieversorgung und –wirtschaft.

Hans-Günther Meier, bislang Vorstand für Finanzen und Beteiligungen, übernimmt ab dem 1. Oktober zusätzlich die Funktion des Arbeitsdirektors. In seine Verantwortung fallen ab sofort die Bereiche Personal, Recht, Finanzen und Controlling sowie Einkauf. Der Geschäftsbereich des Vorstandsvorsitzenden, Dr. Udo Brockmeier, ist von den Veränderungen nicht betroffen.

Verlegung einer Gasleitung - Frankfurter Straße

(Düsseldorf, 1.10.2015)
Die Netzgesellschaft Düsseldorf verlegt vor dem Haus Frankfurter Straße 326 eine neue Gasleitung. Die Arbeiten finden zwischen dem 5. und 20. Oktober statt. Da die Leitung im Gehweg liegt, wird der Straßenverkehr nicht beeinträchtigt. Fußgänger müssen die gegenüberliegende Straßenseite benutzen.

September 2015

Stromnetz im Düsseldorfer Süden wird modernisiert
Erste Maßnahmen rund um Wittenberger Weg, Nürnberger Straße und Münchener Straße starten Ende September

(Düsseldorf – 25.09.2015)
Wie berichtet beginnen in Kürze die Arbeiten zur Modernisierung des Stromnetzes in den südlichen Düsseldorfer Stadtteilen. Bereits am kommenden Montag, 28.September 2015, starten Arbeiten, die Auswirkungen auf die Verkehrsführung haben.

Konkret betroffen sind folgende Bereiche: Der Wittenberger Weg wird ab Höhe der Kreuzung mit dem Schwarzen Weg – Hausnummer 94 –bis Ende Oktober vollgesperrt. Um die Zufahrt zum Wittenberger Weg weiter zu ermöglichen, wird die Einbahnstraßenregelung am südlichen Übergang des Schwarzen Wegs auf den Wittenberger Weg aufgehoben, eine Umleitungsbeschilderung wird eingerichtet. Die notwendigen Rettungswege sowie der Zugang der Anlieger bleiben gewährleistet.

Die Nürnberger Straße wird bis Mitte November in Fahrtrichtung zur Paul-Thomas-Straße zur Einbahnstraße. Eine Umleitung über Paul-Thomas-Straße und Henkelstraße wird eingerichtet.

Der Radweg Münchener Straße wird bis Anfang Dezember zwischen Paul-Thomas-Straße und Bayreuther Straße gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert, sie erfolgt über Bonner Straße/Benrather Schloßallee.

Stromnetz im Düsseldorfer Süden wird ab Oktober modernisiert
Die Netzgesellschaft Düsseldorf verlegt Hochspannungskabel und baut neue Umspannwerke

(Düsseldorf – 23.09.2015)
Von Oktober 2015 bis Mitte 2017 wird das Stromnetz im Düsseldorfer Süden modernisiert. Die Netzgesellschaft Düsseldorf reagiert damit auf veränderte Gegebenheiten im Düsseldorfer Süden und neue Anforderungen in der Energieversorgung. Die neue Netzstruktur ist für einen effizienten, flexiblen und sicheren Netzbetrieb erforderlich. Daher verlegt die Netzgesellschaft eine rund zehn Kilometer lange Hochspannungstrasse durch das Erdreich der südlichen Stadtgebiete Himmelgeist, Itter, Holthausen, Reisholz, Hassels, Benrath, Urdenbach, Garath und Hellerhof, um die Verbindung des südlichen Netzes mit dem der Innenstadt zu stärken. Außerdem werden zwei neue Umspannwerke an der Ecke Nürnberger Straße/Henkelstraße und am Wittenberger Weg gebaut. Gleichzeitig werden fünf nicht mehr benötigte Umspannwerke zurückgebaut.

Die umfangreichen Baumaßnahmen erfolgen in einzelnen Abschnitten. Die Anwohner werden, sobald die Arbeiten ihre Straße betreffen, per Anschreiben über die Maßnahmen und Auswirkungen wie Verkehrsbeeinträchtigungen informiert.

Hintergrund zum Projekt Südstadt:

Die Anforderungen an die Netzinfrastruktur haben sich in den letzten Jahren erheblich verändert. Verlagerte oder geschlossene Industriebetriebe ändern die Verbrauchsschwerpunkte in ihrem Umfeld. Gleichzeitig entstehen neue Wohnquartiere, um den Bedarf Düsseldorfs als wachsende Stadt zu decken. Hinzu kommt die stetig steigende Anzahl an Energie produzierenden Kunden. Um eine effiziente, sichere und flexible Energieversorgung langfristig gewährleisten zu können, sind in den kommenden Jahren erhebliche Investitionen erforderlich.

Netzgesellschaft Düsseldorf verlegt Fernwärmeleitung auf der Collenbachstraße
Auch die Jülicher Straße ist von den Bauarbeiten zeitweise betroffen

(Düsseldorf, 16.09.2015)
Das neue Erdgaskraftwerk „Fortuna“ der Stadtwerke Düsseldorf macht es möglich: einen konsequent steigenden Ausbau der umweltfreundlichen Fernwärme in der Landeshauptstadt. Ab dem 18. September verlegt die Netzgesellschaft Düsseldorf neue Fernwärmeleitungen auf der Collenbachstraße. Die Arbeiten werden tagsüber auf Höhe der Hausnummern 25-49 bis voraussichtlich Mitte Dezember durchgeführt. Da die Leitungen im Parkplatz- und Fahrbahnbereich verlegt werden, ist hier zeitweise mit Beeinträchtigungen zu rechnen.

Im Zuge der Leitungsverlegung wird auch die Jülicher Straße ab der Hausnummer sechs in Richtung Collenbachstraße bis voraussichtlich Anfang November von Bauarbeiten betroffen sein. Hier werden die drei Fahrbahnen in Richtung Innenstadt auf eine oder zwei Bahnen, je nach Umfang der Bauarbeiten, eingeschränkt. Um den Verkehr so gering wie möglich zu beeinträchtigen, finden die Arbeiten auch nachts und am Wochenende statt

Solarwärme für das Düsseldorfer Fernwärmenetz
Stadtwerke Düsseldorf, Rheinwohnungsbau und Landeshauptstadt Düsseldorf starten Forschungsprojekt

(Düsseldorf – 11. September 2015)
Auf dem Neubau „RKM 740“ der Wohnungsbaugesellschaft Rheinwohnungsbau in Düsseldorf-Heerdt wird eine Solarhochtemperaturanlage mit 200 Quadratmetern Solarfläche und 108 Kilowatt Leistung gebaut. Die Anlage wird im Frühjahr 2016 in Betrieb genommen und ab dann Fernwärme in das Düsseldorfer Netz einspeisen. Begleitet wird dieses Vorhaben durch das Forschungsprojekt „Solarthermische Einspeisung ins Fernwärmenetz“, welches durch das Bundesministerium für Wirtschaft befürwortet und gefördert wird. Wesentliches Ziel ist die Ermittlung, ob solare Energie für das Fernwärmenetz in Düsseldorf nutzbar ist, um so einen weiteren Beitrag zur Primärenergie- und CO2-Einsparung zu leisten. „Düsseldorf ist eine wachsende Stadt – dies stellt uns vor Herausforderungen beim Aufbau moderner, nachhaltiger Infrastrukturen, insbesondere im Bereich Wärme. Unser Ziel ist es, eine intelligente Wärmeinfrastruktur zu schaffen, die die Potenziale und die Gegebenheiten des Ballungsraums Region Düsseldorf optimal kombiniert. Dazu gehört die Nutzung industrieller Abwärme ebenso wie die Einspeisung von erneuerbar erzeugter Wärme auch durch Dritte. In diesem Sinne hat dieses Forschungsprojekt eine ganz besondere Bedeutung für uns“, kommentiert Dr. Udo Brockmeier, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf. Untersucht wird hierbei insbesondere die technische Machbarkeit einer solchen Einbindung am Beispiel einer großen Solarthermieanlage.

Die Stadtwerke Düsseldorf treiben seit mehreren Jahren den Ausbau eines klimafreundlichen Wärmesystems in der Landeshauptstadt voran, unter anderem mit dem Bau eines hocheffizienten Erdgaskraftwerks in Kraft-Wärme-Kopplung im Düsseldorfer Hafen und mit dem Ausbau der Fernwärmeversorgung in der Stadt. Große Anlagen sowie kleinere Anlagen mit und ohne Kraft-Wärme-Kopplung stehen für die Stadtwerke Düsseldorf nicht im Widerspruch: „Für uns steht neben dem Eigenbetrieb von Anlagen die Verantwortung für den Betrieb und den Ausbau der Wärmeinfrastruktur ‚insgesamt‘ im Vordergrund. Wir sehen es als unsere Aufgabe, den Ausbau eines intelligenten Wärmesystems auch dadurch zu unterstützen, dass klimafreundlich erzeugte Wärme auch von Dritten eingespeist werden kann“, so Brockmeier weiter.

Zum Projekt „Solarthermische Einspeisung ins Fernwärmenetz“

Bisher gibt es in Deutschland noch keine Beispiele für eine Einspeisung dezentral erzeugter Solarwärme in ein großes Fernwärmebestandsnetz. Zum Nachweis der Machbarkeit soll ein Prototyp für die Kombination einer Solaranlage und einer Einspeisestation in das Fernwärmenetz entwickelt werden. Hierbei besteht die besondere Herausforderung, die eingespeiste Wärme bezüglich Druck und Temperatur den wechselnden technischen Bedingungen des Netzes anzupassen. Hierdurch unterscheidet sich das geplante Vorhaben von laufenden Projekten der TU Dresden und der exemplarischen Umsetzung in kleinen Wärmenetzen (zum Beispiel in Berlin-Adlershof).

Partner des Forschungsprojekts sind neben der Rheinwohnungsbau, den Stadtwerken Düsseldorf und der Landeshauptstadt Düsseldorf die folgenden Unternehmen und Institutionen:

  • AGFW-Projektgesellschaft für Rationalisierung, Information und Standardisierung mbH
  • Steinbeis Forschungsinstitut für solare und zukunftsfähige thermische Energiesysteme als Unternehmen der Steinbeis Innovation gGmbH (gemeinnütziges wissenschaftliches Forschungsinstitut)

Stadt Hilden setzt Teilrückkauf der Stadtwerke-Anteile um
Partnerschaft mit den Stadtwerken Düsseldorf wird weiter vertieft

(Hilden – 09.09. 2015)
Die Stadt Hilden kauft einen Teil der Anteile, die sie 2008 an die Stadtwerke Düsseldorf veräußert hat, zum 1. November 2015 zurück. Von den bisherigen 49,9 Prozent werden zukünftig noch 24,9 Prozent von den Düsseldorfer Partnern gehalten.

„Damit sortieren wir die erfolgreiche Partnerschaft der Unternehmen entlang der sich veränderten gesetzlichen Vorgaben und Rahmenbedingungen neu. An der Praxis der Zusammenarbeit, zum Beispiel bei der Umsetzung von Erneuerbare-Energien-Projekten, bis hin zur Entwicklung der Unternehmen wird sich nichts ändern“, so Bürgermeisterin Birgit Alkenings. Grund für diese Entscheidung sind die Netze der Itterstadt: Durch die Reduktion der Anteile der Stadtwerke Düsseldorf wird vermieden, dass die Stadtwerke Hilden eine Netzgesellschaft ausgründen müssen, was den Verwaltungsaufwand erheblich erhöht hätte. „Dieser Schritt zeigt das in den Jahren gewachsene Vertrauen und das gegenseitige Verständnis für die Interessen der Partner. Die Absenkung unserer Anteile wird der Fortsetzung der erfolgreichen Kooperation nicht im Wege stehen“, kommentiert Rainer Pennekamp vom Vorstand der Stadtwerke Düsseldorf die Maßnahme.

Die für die Umsetzung des Rückkaufs notwendigen Gremienbeschlüsse sind Anfang September erfolgt.

Zum fünften Mal:
Stadtwerke Kunden bewerten in einer TÜV – Befragung den Service mit der Note „Gut“

(Düsseldorf, 04.09.2015)
Zum fünften Mal in Folge seit 2007 haben die Kunden der Stadtwerke Düsseldorf den Service mit „Gut“ bewertet. In einer vom TÜV Saarland im Juli und August dieses Jahres durchgeführten Befragung war die Gesamtnote mit 1,8 sogar noch ein wenig besser als im letzten Test.

Die Stadtwerke freuen sich sehr über diese Bestätigung ihrer Dienstleistungen und sehen sich gefordert, auch zukünftig diesen hohen Standard zu erhalten.

Zwei Straßenbahnen werben für Fernwärme
Fernwärme leistet Beitrag zur klimaneutralen Stadt/Umweltfreundliche Mobilität trifft klimafreundlichen Wärmeversorger

(Düsseldorf – 03. September 2015)
Sie sind Teil des täglichen Stadtbilds: Straßen- und U-Bahnen der Rheinbahn mit ihren unterschiedlichen Gestaltungen: Anfang September haben zwei Stadtbahnen mit Fernwärme-Motiven ihre Fahrt durch das Stadtgebiet aufgenommen. Ihr Ziel ist, Düsseldorfern das Thema Fernwärme näher zu bringen. Oberbürgermeister Thomas Geisel Klaus Klar, Vorstand und Arbeitsdirektor der Rheinbahn, und Rainer Pennekamp, Vorstandsmitglied der Stadtwerke Düsseldorf, haben die Bahnen mit den nagelneuen Motiven am Donnerstag, 3. September, auf dem Rheinbahn-Betriebshof in Lierenfeld vorgestellt.

"Die Bahnen im 'Fernwärme-Gewand' transportieren das Thema hervor-ragend. Fernwärme aus unserem hocheffizienten Gas- und Dampfturbinenkraftwerksblock 'Fortuna' ist eine zukunftsweisende Form der Wärmeversorgung für den Ballungsraum und Industriestandort Düsseldorf. Deshalb unterstützen wir den Ausbau der Fernwärmeinfrastruktur, auch um langfristig die Klimaneutralität der Landeshauptstadt zu erreichen", betonte Oberbürgermeister Thomas Geisel.

Im Rahmen des Projekts "Klimaneutrale Stadt 2050" der Landeshauptstadt Düsseldorf wird die aus dem neuen Erdgasblock "Fortuna" im Düsseldorfer Hafen ausgekoppelte Fernwärme eine besondere Bedeutung haben: Ab dem Jahr 2016 wird durch die Kombination aus Block "Fortuna" und Fernwärme ein Klimaschutzbeitrag von mehr als 600.000 Tonnen Kohlendioxid (CO2) pro Jahr erreicht – mit steigender Tendenz: Im Jahr 2025 werden es über eine Million Tonnen sein. Damit leistet die Versorgung mit Fernwärme aus Düsseldorf einen wesentlichen Beitrag zum Ziel der Landeshauptstadt, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu sein.

Der Ausbau der Fernwärme in der Landeshauptstadt läuft wie geplant: "Im vergangenen Jahr haben wir mehr als sieben Kilometer Fernwärme-Versorgungsleitungen verlegt und damit die angeschlossene Leistung um 15 Megawatt ausgebaut. Privatkunden und Investoren zeigen ein hohes Interesse an Fernwärme. Auch die Rheinbahn hat sich bereits im vergangenen Jahr für diese umweltfreundliche Art der Wärmeversorgung entschieden. Insbesondere wegen des Primärenergiefaktors 'Null', der die Fernwärme mit regenerativen Energien gleichstellt, ist Fernwärme für Immobilieneigentümer interessant", erklärte Rainer Pennekamp.

Klaus Klar, Vorstand und Arbeitsdirektor der Rheinbahn, betonte: "Wir freuen uns, dass die erfolgreiche Kooperation von Stadtwerken und Rheinbahn durch das Design der Bahnen Gestalt annimmt und so für alle sichtbar durch Düsseldorf fährt. Das Thema Fernwärme liegt uns sehr am Herzen – wir leisten nicht nur durch unsere Busse und Bahnen einen Beitrag zur umweltfreundlichen Mobilität, sondern tragen jetzt auch durch die Fernwärmeversorgung an unseren Standorten in der Stadt dazu bei, den CO2-Ausstoß aktiv zu senken."

Der größte Betriebshof der Rheinbahn in Lierenfeld ist bereits seit September 2014 an das Fernwärmenetz angeschlossen. Der Ersatz der Gasheizungen durch die Fernwärme führt zu einer CO2-Einsparung von über 650 Tonnen pro Jahr. Zwei weitere Anlangen für die Betriebswerkstatt und das Zentralgebäude auf dem Betriebshof in Heerdt gehen voraussichtlich Mittwoch, 16. September, in Betrieb. Mittelfristig wird auch die neue Rheinbahn-Hauptverwaltung, die gerade auf dem Gelände des Betriebshofs Lierenfeld entsteht, an die Fernwärmeversorgung angeschlossen.

August 2015

Wegen Erneuerung von Versorgungsleitungen in der Marktstraße wird dort ein Baum gefällt

(Düsseldorf, 01.09.2015)
Im September wird die Netzgesellschaft Düsseldorf Rohrnetz- und Kabelnetzarbeiten zur Erneuerung von Versorgungsleitungen in der Marktstraße durchführen. Dafür muss im Kreuzungsbereich Bolker-/Marktstraße ein Baum gefällt werden. Nach Abschluss der Baumaßnahmen wird an dieser Stelle eine Ersatzbepflanzung vorgenommen.

Preissenkung vor der Heizperiode
Stadtwerke Düsseldorf senken Erdgaspreis um durchschnittlich 3 Prozent

(Düsseldorf – 12. August 2015)
Die Stadtwerke Düsseldorf senken zum 1. Oktober 2015, vor dem Start der Heizperiode, die Erdgaspreise um brutto 0,24 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Dies entspricht einer Preissenkung – abhängig vom Verbrauch – von bis zu vier Prozent. Anlass hierfür sind gesunkene Beschaffungskosten des Unternehmens.

Für einen Familien-Haushalt mit einer Wohnfläche von rund 150 Quadratmetern und einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden bedeutet dies eine jährliche Ersparnis von rund 50 Euro. Die Kundinnen und Kunden werden in den nächsten Tagen per Anschreiben über die Preissenkung informiert.

Langfristige Finanzierung stärkt die Stadtwerke Düsseldorf
Zuspruch der Darlehensgeber bestätigt die Solidität und den Kurs durch die Energiewende

(Düsseldorf – 03. August 2015)
Die Stadtwerke Düsseldorf haben das aktuell positive Umfeld am Banken– und Kapitalmarkt genutzt und ihre Finanzierung neu strukturiert. Die neue Finanzierung hat ein Volumen von 530 Millionen Euro und wird von ausgewählten Banken, Sparkassen, Pensionskassen und Versicherungen bereitgestellt. Die Laufzeit einiger Darlehen beträgt bis zu 12 Jahre. „Der große Zuspruch für unsere strategischen Weichenstellungen durch den Banken- und Kapitalmarkt bestätigt uns, dass wir mit unserer eingeschlagenen Strategie auf dem richtigen Weg sind – unsere Ausrichtung auf dem Weg durch die Energiewende wird als zukunftsweisend anerkannt“, so Dr. Udo Brockmeier, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf.

Das Refinanzierungspaket besteht aus klassischen Bankkrediten, Förderdarlehen zur Finanzierung von Investitionen im Netzbereich sowie Schuldscheindarlehen. Letztere konnten langfristig bei ausgewählten Investoren platziert werden. Beteiligte Banken waren Commerzbank, Landesbank Hessen-Thüringen, ING Bank, KfW IPEX-Bank, Norddeutsche Landesbank, NRW.BANK sowie die UniCredit Bank. Zusätzlich hat die Stadtsparkasse Düsseldorf die Vermarktung des Schuldscheindarlehens unterstützt. „Die vereinbarten Darlehen geben unserem Unternehmen eine langfristige Perspektive für die geplanten Investitionen. Die neue Finanzierung ist die Basis für die Fortführung unserer nachhaltigen Wachstumsstrategie“, erläutert Hans-Günther Meier, Vorstand Finanzen und Beteiligungen der Stadtwerke Düsseldorf.

Das Unternehmen sieht sich weiter gestärkt für den Weg durch die Energiewende. Die Entwicklung der Infrastrukturen im Ballungsraum Düsseldorf ist sehr investitionsintensiv. Im Mittelpunkt stehen dabei für die Stadtwerke Düsseldorf nicht nur der Bau eines hocheffizienten Erdgaskraftwerks im Düsseldorfer Hafen, der Fernwärmeausbau oder die Ausrichtung der Netze auf die sich ändernden Erfordernisse in einer Großstadt, sondern auch der Ausbau der Erneuerbaren Energien. „Unsere solide wirtschaftliche Verfassung verschafft uns den nötigen Spielraum für die erforderlichen Investitionen. Auch zukünftig bleibt dabei die Steigerung unserer Effizienz durch Nutzung von Kostensenkungspotenzialen eine Aufgabe. Regionalen Kooperationen kommen in diesem Zusammenhang besondere Bedeutung zu“, so Meier weiter.

Juli 2015

Netzgesellschaft Düsseldorf erneuert Gas- und Wasseranschluss auf dem Dechenweg

(Düsseldorf - 24.07.2015)
Aufgrund von notwendigen Erneuerungen von Gas- und Wasseranschlüssen wird der Dechenweg vorübergehend zu einer Einbahnstraße gemacht. In der Zeit vom 27.07. bis voraussichtlich 07.08.2015 ist dadurch kein Abbiegen von der Ickeswarder Straße in den Dechenweg möglich.

Die Anwohner sind informiert und die notwendige Beschilderung der Umleitungsstrecken ist erfolgt. Die Arbeiten erfolgen jeweils in der Zeit von 7 bis 16 Uhr. Die Netzgesellschaft bittet um Verständnis für diese notwendigen Arbeiten.

Mai 2015

Stadtwerke Düsseldorf mit solidem Geschäftsergebnis
Neues Erdgaskraftwerk und Düsseldorfer Fernwärme werden Umwelt um 600.000 Tonnen Kohlendioxid entlasten
Weiterhin stabile Kundenbasis

(Düsseldorf – 28. Mai 2015)
Die Stadtwerke Düsseldorf entwickeln sich weiterhin positiv. Auf Grundlage einer soliden wirtschaftlichen Situation und entlang einer klaren strategischen Ausrichtung gehen die Stadtwerke Düsseldorf den Weg durch die Energiewende: „Unsere gute wirtschaftliche Situation ermöglicht es uns, die Energiewende in Düsseldorf und der Region mitzugestalten. Diese Chance nutzen wir insbesondere durch die Investition in zukunftsweisende, klimaschonende und effiziente Infrastrukturen. So leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion der Kohlendioxid (CO2)-Emissionen und sichern gleichzeitig unser Geschäft nachhaltig“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Dr. Udo Brockmeier beim Jahrespressegespräch des Unternehmens. Ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf Planniveau, trotz des milden Winters 2014, und eine weiterhin stabile Kundenbasis prägen dabei das vergangene Geschäftsjahr ebenso wie die Verlängerung der Konzessionsverträge für Strom, Erdgas und Wasser mit der Stadt Düsseldorf. Weitere für die Stadtwerke Düsseldorf zentrale Projekte wie der Ausbau der Düsseldorfer Fernwärme und die abschließenden Arbeiten am neuen Erdgaskraftwerk „Fortuna“ verlaufen planmäßig. Ab dem Jahr 2016 wird diese Kombination einen Klimaschutzbeitrag von über 600.000 Tonnen CO2 pro Jahr ermöglichen – mit steigender Tendenz: Im Jahr 2025 werden es über 1.000.000 Tonnen sein. Damit leisten die Stadtwerke Düsseldorf einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutzziel der Stadt, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu sein. Durch den geplanten Fernwärmespeicher am Standort Lausward wird das Düsseldorfer Energiesystem noch effizienter und flexibler werden. Der Speicher mit seinen 35.000 Kubikmetern Fassungsvermögen soll Ende 2016 in Betrieb gehen. Ergänzt wird das zukunftsweisende Wärmesystem durch das Angebot an Investoren für die Schaffung von dezentralen Versorgungsnetzen auf Grundlage von Erneuerbaren Energien und Blockheizkraftwerken.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag 2014 mit 83,7 Millionen Euro leicht unter dem Vorjahreswert in Höhe von 84,4 Millionen Euro und erreichte damit Planniveau. In diesem Ergebnis enthalten sind diverse Sondereffekte wie Rückstellungsbildungen und -auflösungen, Zuschreibungen auf Beteiligungen und der Verkauf der Anteile an der MEGA Monheim. Im Kerngeschäft verzeichneten die Stadtwerke Düsseldorf im Jahr 2014 witterungsbedingt einen Absatzrückgang in der Sparte Fernwärme. Der negative Einfluss des milden Winters auf den Erdgasverkauf konnte durch erhöhte Handelsaktivitäten im Gaseigenhandel aufgefangen werden. „Unsere robuste Verfassung ermöglicht es uns, die für die Entwicklung der Stadtwerke Düsseldorf erforderlichen Investitionen zu tätigen. Uns ist gleichzeitig bewusst, dass auch zukünftig die kontinuierliche Optimierung unserer Effizienz und die Nutzung von Kostensenkungspotenzial erforderlich sein werden. Regionalen Kooperationen kommt in diesem Zusammenhang besondere Bedeutung zu“, so Hans-Günther Meier, Vorstand für Finanzen und Beteiligungen der Stadtwerke Düsseldorf.

Von hoher Bedeutung war im Jahr 2014 die Verlängerung der Konzessionsverträge für Strom, Erdgas und Wasser durch die Stadt Düsseldorf. „Das ist ein großer Vertrauensbeweis für uns, gleichzeitig aber auch Ansporn und Verpflichtung, um die Qualität auch weiterhin auf diesem hohen Niveau zu erhalten“, so Rainer Pennekamp, Vorstand Personal und Vertrieb. Die Stadtwerke Düsseldorf betreiben mindestens weitere 20 Jahre die Strom-, Erdgas- und Trinkwassernetze in der Landeshauptstadt.

Fortschritte erzielen die Stadtwerke Düsseldorf weiterhin beim Ausbau der Fernwärme in der Landeshauptstadt: „Der Ausbau läuft nach Plan. Wir stellen sowohl bei Privatkunden als auch bei Investoren ein hohes Interesse an Fernwärme fest. Besonders attraktiv ist die Düsseldorfer Fernwärme durch ihren Primärenergiefaktor ‚Null‘, denn die Energieeinsparverordnung des Bundes gibt vor, dass bei Umbauten von Gebäuden oder Neubauten Anlagen für Erneuerbare Energien eingesetzt werden müssen. Unsere Fernwärme als emissionsfreie Wärmequelle erfüllt diese Vorgaben“, erläutert Pennekamp. Für das Jahr 2015 ist beispielsweise die Inbetriebnahme des Rheinbahn-Betriebshof in Düsseldorf-Heerdt oder der weitere Anschluss des Neubaugebiets „Grafental“ vorgesehen.

Neben dem Fernwärmeausbau hat der Ausbau Erneuerbarer Energien für die Stadtwerke Düsseldorf weiterhin hohe Priorität: Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen mit seiner Tochter „Grünwerke“ Erneuerbare Energien-Anlagen mit 17 Megawatt (MW) errichtet, für 2015 sind 25 bis 30 MW geplant. Im Fokus steht hierbei die Fortsetzung von Energiepartnerschaften, wie beispielsweise beim Erwerb eines Windparks in Stendal gemeinsam mit den Partnern Neue Energien Hilden, MEGA Monheim und Stadtwerke Wesel im Jahr 2014.

Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen das „Eduard Pestel Institut“ aus Hannover mit der Untersuchung beauftragt, welchen wirtschaftlichen Beitrag die Stadtwerke Düsseldorf in der Region leisten. „Dass wir in der Düsseldorf und der Region fest verankert sind, zeigt sich in wenigen Zahlen: Insgesamt kommen rund 420 Millionen Euro durch Güter- und Dienstleistungsbezüge und weitere Wertschöpfungseffekte - wie beispielsweise Löhne und Abgaben - Düsseldorf zugute. Gemeinsam mit unseren Geschäftspartnern, Kundinnen und Kunden liefern wir wichtige Wirtschaftsimpulse für Düsseldorf und die Region. Von jedem Euro, den die Stadtwerke Düsseldorf ausgeben, halten wir 36 Cent in Düsseldorf und sichern jeden 50. Arbeitsplatz hier“, fasst Meier die wichtigsten Ergebnisse der Studie zusammen. „Diese Ergebnisse, die sich auch in unserem Geschäftsbericht wiederfinden, sehen wir als Ergänzung zur klassischen Rechnungslegung“, so Meier weiter.

Die Anforderungen an die Netzinfrastruktur haben sich in den letzten Jahren erheblich verändert. Verlagerte oder geschlossene Industriebetriebe ändern die Verbrauchsschwerpunkte in ihrem Umfeld. Gleichzeitig entstehen neue Wohnquartiere, um den Bedarf Düsseldorfs als wachsende Stadt zu decken. Hinzu kommt die stetig steigende Anzahl an Energie produzierenden Kunden. Um eine effiziente, sichere und flexible Energieversorgung langfristig gewährleisten zu können, sind in den kommenden Jahren erhebliche Investitionen erforderlich. Dies zeigt sich zum Beispiel bei dem Projekt „Südstadt“: In den südlichen Stadtgebieten - Himmelgeist, Itter, Holthausen, Reisholz, Hassels, Benrath, Urdenbach, Garath und Hellerhof - wird das Stromnetz den neuen Anforderungen angepasst. Dabei werden durch die Netzgesellschaft Düsseldorf ab Sommer 2015 rund zehn Kilometer Hochspannungskabel verlegt, um die Verbindung des südlichen Netzes mit dem der Innenstadt zu stärken. Gleichzeitig werden fünf nicht mehr notwendige Umspannwerke zurückgebaut sowie zwei Umspannwerke neu errichtet.

Für die Entwicklung der Netze kommt regionalen Kooperationen eine immer stärkere Bedeutung zu. Mit den Netzen Duisburg und der Kölner RheinEnergie läuft bereits seit 2010 das Projekt „Rheinschiene“. „In der Zusammenarbeit tauschen wir Know-how aus und suchen nach Möglichkeiten, Kosten zu senken und die Flexibilität zu erhöhen. Von besonderer Bedeutung ist aber auch die gegenseitige Unterstützung, beispielsweise im Krisenfall“, erläutert Brockmeier. Dass diese Zusammenarbeit gut funktioniert, haben die Partner im Rahmen einer Notfallübung im April gezeigt, als sie drei schwere Störungen in den einzelnen Städten simuliert haben und die gegenseitige Unterstützung, zum Beispiel durch den Austausch von Spezialgeräten, reibungslos funktioniert hat.

Düsseldorf ist im Energiegeschäft ein hart umkämpfter Markt. Ihre Kundenbasis haben die Stadtwerke Düsseldorf dennoch auch im vergangenen Jahr stabil gehalten – mit leicht steigender Tendenz. „Unser hoher Kunden-Marktanteil ist auch der starken Marke ‚Stadtwerke Düsseldorf‘ geschuldet. Die Kunden schreiben uns Merkmale wie Kompetenz, Fortschrittlichkeit, Professionalität und Freundlichkeit zu, dies zeigen unserer Marktbeobachtungen“, so Pennekamp.

Auch von ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden die Stadtwerke Düsseldorf positiv bewertet. Dies zeigt eine Untersuchung des Magazins FOCUS: Die Stadtwerke Düsseldorf sind zum zweiten Mal in Folge als „TOP Arbeitgeber“ ausgezeichnet worden. Untersucht wurden 2.000 Unternehmen aus 22 Branchen mit mehr als 500 Beschäftigten. Die befragten Arbeitnehmer beantworteten mehr als 50 Fragen zu konkreten Rahmenbedingungen in ihrem Unternehmen. Die Stadtwerke Düsseldorf konnten den dritten Platz der „TOP Arbeitgeber“ in den Branchen Rohstoffe, Energie, Ver- und Entsorgung unter den Mittelständlern verteidigen.

 
2014
2013
Stromverkauf (Mio. kWh)
15.733
15.476
Erdgasverkauf (Mio. kWh)
6.639
6.631
Fernwärmeverkauf (Mio. kWh)
1.068
1.373
Wasserverkauf (Mio. m3)
56
56
Umsatzerlöse Mio. €
1.757
1.841
Konzessionsabgabe Mio. €
49
51
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Mio. €
83,7
84,4
Cashflow Mio. €
70
105
Anlagevermögen Mio. €
890
630
Bilanzsumme Mio. €
1.207
960
Personalstand
(jeweils zum 31.12., einschließlich Netzgesellschaft Düsseldorf und Grünwerke)
Vollzeit und Teilzeit
2.397
2.392
Düsseldorfer Grünwerke erwerben eine Windenergieanlage in Sachsen-Anhalt

(Düsseldorf – 20.05.2015)
Die Grünwerke, eine Tochtergesellschaft der Stadtwerke Düsseldorf, haben eine Windenergieanlage mit einer Gesamtleistung von drei Megawatt erworben. Sie erweitert einen bestehenden Windpark in Kemberg - im Landkreis Wittenberg in Sachsen-Anhalt -, der aktuell 39 Bestandsanlagen umfasst.

Die Windenergieanlage wird jährlich rund 8 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren und dabei über 6.000 Tonnen Kohlendioxid vermeiden. So können rein rechnerisch etwa 2.300 Haushalte mit klimafreundlicher Energie versorgt werden. Die Anlage vom Typ V112-3.0 MW hat eine Gesamthöhe von 196 Metern und eine Nabenhöhe von 140 Metern. Der Rotordurchmesser beträgt 112 Meter.

Entwickelt und errichtet wurde die Anlage durch die CPC Germania GmbH & Co. KG, eine Firma aus Rheine, die seit über zwanzig Jahren im Bereich der regenerativen Stromerzeugung aus Windenergie aktiv ist.

April 2015

Wasserwerke stellen die Zugabe von Chlordioxid ein

(Düsseldorf - 29.04.2015)
Nach rund 40 Jahren wird die Zugabe von Chlordioxid am Ende des Prozesses der Trinkwasseraufbereitung in den Wasserwerken am 4. Mai 2015 abgestellt. Diese Maßnahme wurde durch umfangreiche Untersuchungen vorbereitet und mit den Gesundheitsbehörden abgestimmt. Durch die ständige Optimierung von Prozessen in der Trinkwasserversorgung, durch die Weiterentwicklung von Analyseverfahren und eine deutliche Qualitätsverbesserung des Rohwassers kann ab sofort auf diesen Aufbereitungsschritt verzichtet werden.

Manfred Abrahams wechselt in den Vorstand der Stadtwerke
Hans-Günther Meier wird neuer Arbeitsdirektor

Einstimmiger Beschluss des Aufsichtsrates

(Düsseldorf – 23. April 2015)
Wie bereits angekündigt, wird Arbeitsdirektor Rainer Pennekamp, der die Bereiche Personal, Vertrieb, Kundenmanagement, Recht und Wasser verantwortet, am 30.09.2015 in den Ruhestand treten. In der heutigen Aufsichtsratssitzung wurde die Regelung der Nachfolge einstimmig beschlossen:

Die Funktion des Arbeitsdirektors wird Hans-Günther Meier übernehmen. In seine Verantwortung fallen dann die Bereiche Personal, Recht, Finanzen und Controlling sowie Einkauf. Manfred Abrahams wird die Bereiche Vertrieb, Kundenmanagement und IT, Wasser und Fernwärme verantworten. „Die Einstimmigkeit in dem Beschluss dokumentiert unsere gemeinsame Überzeugung, dass wir mit dem Eintritt von Herrn Abrahams und der damit verbundenen Neuordnung der Aufgabenbereiche eine Struktur schaffen, die die Fähigkeiten der Vorstände und die Herausforderungen für die Entwicklung des Unternehmens ideal verbindet“, so Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Bernhard Beck nach erfolgtem Beschluss.

Stellungnahme des Betriebsratsvorsitzenden und stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus Schörnich zu den Veränderungen im Vorstand der Stadtwerke Düsseldorf:

„Seit seinem Arbeitsantritt als Vorstand für Finanzen und Beteiligungen im Juli 2013 hat der Betriebsrat Hans-Günther Meier nicht nur als leistungsfähigen Manager erlebt, sondern auch als Persönlichkeit mit besonderem Zugang zu den Kolleginnen und Kollegen und den Themen, die sie beschäftigen. Das hat unsere Zusammenarbeit mit ihm ebenso geprägt wie sein pragmatischer und umsichtiger Arbeitsstil. Das sind hervorragende Voraussetzungen, um die Funktion des Arbeitsdirektors zu übernehmen und darin begründet sich auch unser Vertrauen, dass er im Vorstand die Interessen der Belegschaft im Sinne der Mitbestimmung vertreten kann und wird. Deshalb haben die Mitarbeitervertreter im Aufsichtsrat vorgeschlagen, Hans-Günther Meier diese Aufgabe zuzuordnen.

Den Vorschlag der Hauptanteilseigner, Manfred Abrahams in den Vorstand der Stadtwerke Düsseldorf zu berufen, haben wir ausdrücklich unterstützt. Wir schätzen ihn seit vielen Jahren als verlässlichen und vertrauensvollen Partner im Aufsichtsrat des Unternehmens. Als ein profunder Kenner Düsseldorfs und der Region, insbesondere der Wirtschaft und Industrie, wird er als neuer Vertriebschef einen maßgeblichen Beitrag für die Stärkung unseres Unternehmens leisten können.

Wir freuen uns auf die Arbeit mit Hans-Günther Meier in seiner erweiterten Funktion und mit Manfred Abrahams. Beide genießen das volle Vertrauen des Betriebsrates der Stadtwerke Düsseldorf.“

Netzgesellschaft Düsseldorf mbH und Rhein-Sieg Netz GmbH erneuern im Zuge der Umgestaltung der Innenstadt Versorgungsleitungen in Mettmann

(Düsseldorf – 09.04.2015)
Im Vorfeld der Umgestaltung der Innenstadt von Mettmann werden die Netzgesellschaft Düsseldorf mbH und die Rhein-Sieg Netz GmbH die Versorgungsleitungen für Trinkwasser und Erdgas erneuern. Betroffen sind die Neander- und Bismarckstraße, der Lavalplatz, die Mühlen- und Kleine Mühlenstraße sowie die Freiheitsstraße. Die Bauarbeiten beginnen am 13. April auf dem Lavalplatz und der Mühlenstraße. Abschnittsweise werden die Bauabschnitte bis voraussichtlich im November durchgeführt. Die Anwohner sind über diese Maßnahme informiert worden.

Leider lassen sich hierbei Behinderungen der Anlieger und des Fahrzeugverkehrs nicht ganz vermeiden. Beide Gesellschaften werden die Arbeiten zügig durchführen und die Belästigungen so gering wie möglich halten.

Bei Fragen oder Hinweisen zu Behinderungen, die nach Meinung der Anwohner vermeidbar wären, ist die örtliche Bauleitung Ansprechpartner, die versuchen wird, diese Anregungen zu berücksichtigen.

Ein Fernwärmespeicher soll das neue Erdgaskraftwerk auf der Lausward noch klimafreundlicher und flexibler machen

(Düsseldorf – 8. April 2015)
Düsseldorfs klimafreundliche Strom- und Wärmeversorgung soll noch effizienter werden: Das neue Erdgaskraftwerk, das zurzeit auf der Lausward entwickelt und bei Wirkungsgrad und Leistungsfähigkeit neue Maßstäbe setzen wird, soll bis Ende 2016 durch einen Wärmespeicher ergänzt werden. Da die kohlendioxidarme Produktion durch die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme ermöglicht wird, der Bedarf nach diesen Energien sich allerdings nicht immer gleichzeitig einstellt, erweitert ein Fernwärmespeicher die Einsatzmöglichkeiten des Kraftwerks erheblich.

Das Prinzip des Speichers ist simpel: Sobald bei der Stromerzeugung mehr Wärme ausgekoppelt wird, als die Stadt Düsseldorf zu diesem Zeitpunkt benötigt, nimmt der geplante Speicher diese überschüssige Wärmeenergie auf. Besteht umgekehrt geringer Strom-, gleichzeitig aber hoher Wärmebedarf, wird dieser über den Speicher gedeckt, ohne zusätzliche Emissionen zu erzeugen. So ist eine zeitliche Entkoppelung der Strom- und Fernwärmeerzeugung vom Wärmebedarf der Stadt möglich, der Betrieb der Anlage kann gezielt auf die jeweilige Marktsituation ausgerichtet werden.

Mit einer Höhe von 57 Metern und einem Durchmesser von 30 Metern besitzt der Fernwärmespeicher ein Volumen für rund 35.000 Kubikmeter Wasser. Insgesamt können so bis zu 1.480 Megawattstunden Wärme gespeichert werden. Diese Menge reicht aus, um die Stadt Düsseldorf über einen Zeitraum von mehreren Stunden bis wenigen Tagen - je nach Witterung - vollständig mit Wärme zu versorgen.

Der notwendige Genehmigungsprozess mit Öffentlichkeitsbeteiligung läuft aktuell. Eine Inbetriebnahme wäre dann bis Ende des Jahres 2016 möglich.

Per Mausklick die Stadtwerke Düsseldorf entdecken
Virtueller Rundgang erweitert digitales Angebot

(Düsseldorf – 01.04.2015)
Lichtdurchflutete Atrien entdecken, den Weg des Stroms aus vergangenen Tagen nachvollziehen und einen Blick in den 13.000 m³ großen Müllbunker riskieren. Dies und vieles mehr erwartet interessierte Bürgerinnen und Bürger beim virtuellen Rundgang durch die Stadtwerke Düsseldorf.

Auf einer vereinfachten Düsseldorfer Stadtkarte lassen sich sämtliche Betriebsstätten der Stadtwerke Düsseldorf erkunden. Die Hauptverwaltung am Höherweg, das Kraftwerk Flingern, die AWISTA und die danebengelegene Müllverbrennungsanlage können dank Luftbildaufnahmen aus der Vogelperspektive rundherum betrachtet werden. Hierzu wurde eine Drohne in bis zu 100 Meter Höhe eingesetzt. Die Hauptverwaltung und die Müllverbrennungsanlage lassen sich außerdem per Mausklick betreten. So erhalten die Besucher einen Einblick in die Arbeitsumgebung der „Stadtwerker“ und können in der Müllverbrennungsanlage den Weg des Mülls nachvollziehen. Durch Informationstafeln, Bilder und Videomaterial kann Wissen über die Gebäude und ihre Funktionen gesammelt werden.

„Mit der Panoramatour wollen wir die ‚Pforten‘ zu den Stadtwerken Düsseldorf öffnen und Transparenz schaffen. Normalerweise erhalten nur angemeldete Besuchergruppen einen Einblick in die Kulissen. Mit dem virtuellen Rundgang ermöglichen wir dies ab sofort jedem - von zu Hause aus oder unterwegs per Smartphone. Auch für Bewerber eine klasse Möglichkeit, sich einen Einblick in die potenziell zukünftige Arbeitswelt zu verschaffen“, so Dennis Hagenkötter, Projektleiter der Panoramatour bei den Stadtwerken Düsseldorf.

Ab sofort ist der Rundgang auf der Internetseite http://panoramatour.swd-ag.de abrufbar.

März 2015

Stadtwerke Düsseldorf laden zum vierten „Quietsche-Entchen-Tag“ in das Freizeitbad „Düsselstrand“ ein
Freier Eintritt und tolle Gewinne für „Quietsche-Entchen-Fans“

(19.03.2015)
Mit der Quietsche-Ente unterm Arm ab in den „Düsselstrand“, rein ins kühle Nass, sich dort total verausgaben, beim Gewinnspiel einen Preis abräumen und danach auf der Liege ausruhen. Zum spannenden „Quietsche-Entchen-Tag“ für die ganze Familie laden die Stadtwerke Düsseldorf am Sonntag, dem 29. März, ins Freizeitbad „Düsselstrand“ an der Kettwiger Straße ein. Alle Besucher, die eine „Quietsche-Ente“ mitbringen, erhalten freien Eintritt.

Der spannende „Quietsche-Entchen-Tag“ für die ganze Familie startet um 11 Uhr. Von 12 Uhr bis 17 Uhr sorgt ein buntes Animationsprogramm mit vielen Überraschungen bei Groß und Klein für gute Laune. Zum vierten „Quietsche-Entchen-Tag“ schenken die Stadtwerke dem „Düsselstrand“ außerdem eine überdimensional große schwimmende „Quietsche-Ente“ in den Maßen 4x6 Metern, auf der getobt werden kann.

Damit auch Sie sich von der riesigen „Quietsche-Ente“ überzeugen können, laden wir Sie ein zu einem

Fototermin am Dienstag, 24. März 2015, um 11:00 Uhr, Kettwiger Straße 50, 40233 Düsseldorf.

Am „Quietsche-Entchen-Tag“ selbst wird das Freizeitbad zu einem Spaßbad: Hunderte von Wasserbällen in verschiedenen Größen, Wasserparcours, die riesige „Quietsche-Ente“ und viele Wasserspiele stehen bereit. Zu jeder vollen Stunde erwartet die Besucherinnen und Besucher noch eine besondere Überraschung: Es werden 500 „Quietsche-Entchen“ in den unterschiedlichen Schwimmbecken verteilt. Diese sind mit Nummern gekennzeichnet, von denen einige für tolle Gewinne stehen.

Weltwassertag am 22. März 2015
Stadtwerke, Verbraucherzentrale NRW, Haus Bürgel und Naturschutzbund laden ins Wasserwerk ‚Am Staad‘ ein

(Düsseldorf, 18.03.2015)
Der diesjährige Weltwassertag steht unter dem Motto: „Nachhaltigkeit zum Schutz der Gewässer". Die Stadtwerke Düsseldorf haben zusammen mit der Verbraucherzentrale NRW, der Biologischen Station Haus Bürgel und dem Naturschutzbund ein breites Programm zusammengestellt, um zu zeigen, wie wichtig vorbeugende und vorausdenkende Maßnahmen sind, um unsere Gewässer nachhaltig zu schützen: Ob der Einsatz von Trinkwasserfiltern, der Schutz von Pflanzen und Gehölzen, die Pflege und Hege heimischer Tierarten oder am Ende die Trinkwasseraufbereitung - alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich zu informieren

am Sonntag, dem 22. März 2015, von 13 bis 17 Uhr, Wasserwerk ‚Am Staad‘, Lohauser Deich 9,
40474 Düsseldorf.

Der jährlich stattfindende Tag des Wassers geht zurück auf eine Resolution der UN-General-versammlung von 1992, in der alle Staaten aufgefordert werden, den 22. März der Umsetzung von nachhaltigen Schutzmaßnahmen für das Wasser zu widmen.

Netzgesellschaft Düsseldorf erweitert das linksrheinische Fernwärmenetz
Baumaßnahmen auf der Knechtsteden-, Kevelaerer und Eupener Straße

(Düsseldorf, 12.03.2015)
Die mit der Dükerlegung im Jahr 2012 begonnene Erschließung der linksrheinischen Stadtteile Düsseldorfs mit Fernwärme geht zügig voran. Um weiteren Interessenten diese umweltfreundliche Energie anbieten zu können, beginnt die Netzgesellschaft Düsseldorf (NGD) umgehend mit der Verlegung von Fernwärme-Leitungen im Bereich der Knechtsteden-, Kevelaerer und Eupener Straße.
Leider lassen sich hierbei Behinderungen der Anlieger und des Fahrzeugverkehrs nicht ganz vermeiden. Es wird öffentlicher Parkraum entfallen und auf den Hauptverkehrsstraßen werden - in Abstimmung mit dem Amt für Verkehrsmanagement - Arbeiten auch nachts vorgenommen. Die NGD wird die Arbeiten zügig durchführen und die Belästigungen so gering wie möglich halten.
Bei Fragen oder Hinweisen zu Behinderungen, die nach Meinung der Anwohner vermeidbar wären, ist die örtliche Bauleitung Ansprechpartner, die versuchen wird, diese Anregungen zu berücksichtigen.

Danke für Ihr Verständnis!

Februar 2015

Netzgesellschaft Düsseldorf verlegt Fernwärme-Leitung im Böhlerweg

(Düsseldorf, 20.02.2015) Um der steigenden Nachfrage nach umweltfreundlicher Fernwärme zu entsprechen, erweitert die Netzgesellschaft Düsseldorf mbH das Fernwärme-Netz durch eine weitere Leitung im Böhlerweg nordwestlich vom Ökotop Heerdt. Für diese Maßnahme, wie auch für den im Anschluss daran geplanten Ausbau des Böhlerwegs ist es erforderlich, die nicht durch Satzung geschützten Hecken, Gebüsche und Feldgehölze zu roden. Das ist mit dem Garten- und Forstamt abgestimmt und genehmigt. Die Arbeiten finden in der Zeit vom 23. bis 28. Februar statt - ab Mitte März wird für einen Zeitraum von circa drei Monaten die Fernwärmeleitung verlegt werden. Darauf folgend wird die Landeshauptstadt Düsseldorf die Erweiterung des Böhlerwegs vornehmen.

Die „Energiewichtel“ der Stadtwerke Düsseldorf freuen sich über Zuwachs
Jetzt geht´s am Rosenmontagszug so richtig „app“

(Düsseldorf – 05.02.2015)
Bereits seit 2008 laufen die „Energiewichtel“, die Kinder-Karnevalsgruppe der Stadtwerke Düsseldorf, beim Rosenmontagszug mit und verteilt Süßigkeiten und eigens von den Stadtwerken Düsseldorf kreierte kleine Überraschungen.

In diesem Jahr erhalten die karnevalsbegeisterten Dreikäsehochs Zuwachs: Die bekannten Wassertropfen und Ökostrom-Männchen dürfen sich über einen neuen Wichtel freuen, der richtig "app“ geht. Passend zur ihrer App „Stadtwerkzeug“ haben die Stadtwerke eine Kostüm für die Kinder-Karnevalsgruppe anfertigen lassen: das Handy-Appmännchen. Auch die Wassertropfen und Ökostrom-Männchen laufen beim Rosenmontagszug in einem neu entworfenen Kostüm mit, inspiriert von der Kleidung der drei Musketiere. Am 5. Februar erhielten die Kinder bei den Stadtwerken Düsseldorf im Beisein von Josef Hinkel, Präsident des Comitee Düsseldorfer Carneval (CC), Engelbert Oxenfort, Ehrenpräsident des Düsseldorfer CC und Ellen Schlepphorst, Jugendbeauftragte des CC ihre Kostüme.

„2008 wurden die „Energiewichtel“ mit rund 20 Mitarbeiterkindern, Schülern unsere Partnerschulen und einigen Kindern aus der Region gegründet wurde. Nun sind es bereits 43 Kinder mit allein 11 „Frischlingen“ in diesem Jahr“, erinnert sich Dagmar Götschenberg, Mitarbeiterin der Stadtwerke Düsseldorf und Initiatorin der Aktion.

Januar 2015

Netzgesellschaft Düsseldorf sperrt Wasserleitung in der Schorlemerstraße in Oberkassel wegen Kanalbauarbeiten

(Düsseldorf, 22.01.2015)
Aufgrund von notwendigen Kanalbauarbeiten in der Bardelebenstraße Ecke Schorlemerstraße muss die Wasserversorgungsleitung zwischen Lewittstraße und Luegallee außer Betrieb genommen werden. Gleichzeitig wird am Barbarossaplatz eine Sperrarmatur erneuert. Die Baustelle wird ab Montag, dem 26. Januar 2015 um 8 Uhr eingerichtet; die Dauer der Maßnahme ist abhängig von der Dauer der Kanalbauarbeiten.Eine Unterbrechung der Trinkwasserversorgung findet nicht statt. Die Netzgesellschaft bittet um Verständnis für diese notwendigen Arbeiten.

Konzessionsverträge für Strom- und Erdgasnetze erneuert
Die Stadtwerke Düsseldorf betreiben für weitere 20 Jahre beide Netze in Düsseldorf

(Düsseldorf, 08.01.2015)
Die Stadtwerke Düsseldorf betreiben seit mehr als 100 Jahren die Strom- und Erdgasversorgung in der Landeshauptstadt – und sie werden es mindestens 20 weitere Jahre lang tun: Nach einer 2013 begonnenen öffentlichen Ausschreibung und einem Ratsbeschluss Ende Dezember 2014 überreichten Oberbürgermeister Thomas Geisel und Beigeordneter Dr. Stephan Keller am Donnerstag, 8. Januar, die unterschriebenen Konzessionsverträge an Dr. Udo Brockmeier, Hans-Günther Meier und Rainer Pennekamp vom Vorstand der Stadtwerke.Die Konzessionsverträge regeln, dass die Stadtwerke Düsseldorf den öffentlichen Straßenraum für die Strom- und Erdgasversorgung nutzen dürfen, zum Beispiel für die Verlegung und den Betrieb von Kabeln, Leitungen und Rohren. Im Gegenzug zahlt das Unternehmen eine gesetzlich geregelte Konzessionsabgabe an die Stadt, insgesamt rund 38 Millionen Euro pro Jahr.

"Mit den getroffenen Vereinbarungen setzen wir unsere erfolgreiche Zusammenarbeit fort: Damit schaffen wir die Voraussetzungen für ein hohes Maß an Versorgungssicherheit und einen effizienten und kostengünstigen Netzbetrieb", betonte Oberbürgermeister Thomas Geisel bei der Übergabe der Dokumente im Jan-Wellem-Saal des Düsseldorfer Rathauses. Mit dem Ausbau der klimafreundlichen Fernwärmeversorgung und den gemeinsamen Überlegungen für die Schaffung bedarfsgerechter dezentraler Versorgungsstrukturen und die Einbindung Erneuerbarer Energien sieht er dabei die Landeshauptstadt auf einem sehr guten Weg hin zur klimaneutralen Stadt 2050, der Modellcharakter für die Energiewende in Großstädten haben kann.

"Für die Stadtwerke und die Kolleginnen und Kollegen, die hier arbeiten, hat die Verankerung unseres Unternehmens in der Stadt grundlegende Bedeutung", kommentierte der Vorstandvorsitzende der Stadtwerke Dr. Udo Brockmeier die Erneuerung der Verträge. "Deshalb freuen wir uns besonders über diese Form der Anerkennung unserer langjährigen Arbeit für die Strom- und Wärmeversorgung in der Stadt. In dieser partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Stadt und Stadtwerken steckt großes Potenzial, das wir weiterhin konsequent für die Bürgerinnen und Bürger und die Wirtschaft nutzen wollen".

Für die Versorgung der rund 600.000 Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger betreiben die Stadtwerke Düsseldorf ein mehr als 7.500 Kilometer langes Strom- und ein knapp 2.500 Kilometer langes Erdgasnetz. Dazu gehören auch mehrere Tausend technischer Anlagen wie zum Beispiel Umspannwerke, Trafostation und Druckstationen.