Eine Wärmepumpe lohnt sich für alle, die ihr Gebäude energieeffizient und umweltfreundlich heizen möchten. Ob sich diese moderne Heiztechnik für Sie persönlich lohnt, hängt dabei unter anderem von den lokalen Bedingungen und Ihrer gewählten Art der Wärmepumpe ab. Hierfür sollten Sie in jedem Fall eine fachmännische Beratung in Betracht ziehen.
Der Einsatz von großflächigen Wärmenetzen bietet sich nach aktueller Lage vorrangig bei der Realisierung von Neubauprojekten an. Im Bestand ein kaltes Wärmenetz zu etablieren, lässt sich gegenwärtig weder logistisch noch wirtschaftlich abbilden. Wir prüfen allerdings konstant den Bedarf und die Rahmenbedingungen. Bei spezifischen Geschäftskundenanfragen entwickeln wir gerne maßgeschneiderte Lösungen.
Ja, die Belastbarkeit des Stromnetzes wurde geprüft. Die Kapazitäten sind in vielen der Bereiche, in denen umfassend Elektrifizierung zu erwarten ist, gut aufgestellt. Punktuell wird es zu Verstärkungen kommen müssen, häufig ist dies im Bereich der Transformatoren der Fall, sodass es nur bedingt zu größeren Baumaßnahmen kommt.
Von Heizstrom spricht man, wenn mit Strom geheizt wird, zum Beispiel weil eine Wärmepumpe oder eine Speicherheizung vorhanden ist. Elektrische Speicherheizungen sind beispielsweise Nachtspeicherheizungen oder Elektro-Warmwasserspeicher. Mit Wärmepumpen sind Fußbodenspeicherheizungen, elektrische Blockspeicherheizungen oder auch elektrische Wärmepumpen zur Raum- oder Gebäudeheizung gemeint.
Für Wärmepumpen und Speicherheizungen bieten wir Ihnen mit unserem Tarif „Düsselstrom Naturwärme“ einen Sondervertrag zu attraktiven Konditionen an.
Im Prinzip ist eine Wärmepumpe wartungsfrei. Kosten für Abgasüberprüfung oder das Kehren des Kamins fallen aufgrund des fehlenden Verbrennungsvorgangs nicht an. Die Wartung bei Luft-Wasser-Wärmepumpen beschränkt sich meist auf die Überprüfung des Kältemittelkreislaufs, des Verdichters und dem Erhalt des Betriebs. Die entstehenden Kosten belaufen sich auf ca. 300-400 Euro pro Jahr.
Neben der Bundesförderung stellen einzelne Bundesländer und Kommunen Fördermittel für den Einbau von Wärmepumpen zur Verfügung. Die Landeshauptstadt Düsseldorf bezuschusst Wärmepumpen mit ihrem Förderprogramm „Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten in Düsseldorf“ (das Programm ist derzeit ausgesetzt).
Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Förderung von bis zu 70 Prozent möglich.
Die Förderung gilt für Investitionskosten von bis zu 30.000 Euro für die erste Wohneinheit, was einem Höchstbetrag von 21.000 Euro entspricht.
Für die zweite bis sechste Wohneinheit steigen die ansetzbaren Investitionskosten um jeweils 15.000 Euro .
Ab der siebten Wohneinheit können die ansetzbaren Investitionskosten nochmal jeweils um 8.000 Euro ansteigen.
Der Bundesverband Wärmepumpe e. V. bietet einen Förderrechner an, mit dem Sie Ihre mögliche Fördersumme ermitteln können. Der Rechner berücksichtigt die BEG-Förderrichtlinie, die seit dem 1. Januar 2024 gilt, und dient als erste Orientierung, wenn Sie sich einen groben Überblick über die möglichen Kosten Ihres Heizungstauschs verschaffen möchten.
Die Wärmepumpen-Förderung können Sie ganz einfach online bei der KfW beantragen. Alle Schritte der Beantragung haben wir übersichtlich für Sie zusammengefasst. Auch die Förderung der Stadt Düsseldorf können Sie online beantragen: Das Antragsformular finden Sie auf der Webseite zum Förderprogramm „Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten in Düsseldorf“ (das Programm ist derzeit ausgesetzt).
Zum Einsatz kommen Wärmepumpen von Markenherstellen wie z.B. der Hersteller Bosch, Stiebel Eltron und Vaillant.
Für die Nutzung von Wärmepumpenstrom muss ein separater Stromzähler eingebaut werden, ein sog. Intelligentes Messsystem. Dieser Zähler ermöglicht es, einen speziellen Wärmepumpenstromtarif abzuschließen, welcher günstiger ist als ein Haushaltsstromtarif. Unseren Wärmepumpenstromtarif für Düsseldorf finden Sie hier. Zudem ermöglicht ein eigener Zähler für die Wärmepumpe die Beantragung von reduzierten Netzentgelten. Mehr erfahren Sie bei der Netzgesellschaft Düsseldorf.
Zur Aufstellung der Inneneinheit eignet sich z.B. ein Keller- oder Lagerraum. Es gibt auch Geräte zur vornehmlichen Installation im Freien, die weniger Platzbedarf im Innenraum benötigen. Um Wärmeverluste durch lange Leitungswege zu vermeiden, sollte die Wärmepumpe in der Nähe der Wärmequellenanlage platziert werden. Auch bei der Anbindung des Heizkreislaufs oder vorhandener Puffer- oder Brauchwasserspeicher sind kurze Leitungswege von Vorteil. Übrigens: Eine moderne Wärmepumpe läuft heutzutage ausgesprochen leise. Selbst für kritische Anwendungsfälle gibt es in der Regel geeignete Schallschutzlösungen.