
Rauf aufs Rad und rein in die Stadt: Mit dem Stadtrad "Düsseldbike" können Sie bequem durch Düsseldorf fahren.
Seit Juli 2026 rollt das neue kommunale Fahrradmietsystem durch Düsseldorf. Nach dem Start mit 500 Rädern wird das Angebot schrittweise ausgebaut: Seit August stehen insgesamt 1.500 Düsselbikes in allen Stadtbezirken bereit. Ab September sollen es 2.500 Fahrräder sein. Rund 400 Sharing- und Düsselbikestationen ermöglichen dann Fahrten vom Wohnort zur Haltestelle, ins Büro, zum Einkaufen oder spontan durch die Stadt.
Düsseldorf macht mobil – und zwar auf zwei Rädern. Am 1. Juli 2026 ist das neue kommunale Fahrradmietsystem Düsselbike offiziell gestartet. Gesteuert wird das Angebot von der städtischen Tochter Connected Mobility Düsseldorf (CMD), die unter anderem auch die Mobilitätsstationen im Düsseldorfer Stadtgebiet betreut. Betriebspartner des Düsselbikes ist das dänische Bike-Sharing-Unternehmen Donkey Republic.
Der Ausbau erfolgt in mehreren Stufen: Zum Start standen 500 Fahrräder in den Stadtbezirken 1 bis 4 bereit. Seit dem 1. August ergänzen weitere 1.000 Düsselbikes die Flotte und bringen das Angebot auch in die Außenbezirke. Ab dem 1. September sollen noch einmal 1.000 Räder hinzukommen. Dann werden insgesamt 2.500 Düsselbikes im gesamten Stadtgebiet verfügbar sein.


Für die Nutzung benötigen Sie die App von Donkey Republic oder die redy-App der Rheinbahn. Darin finden Sie verfügbare Düsselbikes und passende Rückgabestationen. Über die App wählen Sie ein Fahrrad aus und entsperren es mit Ihrem Smartphone. Die redy-App zeigt Ihnen außerdem Verbindungen mit Bus und Bahn sowie weitere Sharingangebote in der Umgebung an.
Nach der Fahrt geben Sie das Rad an einem ausgewiesenen Standort zurück. Künftig sollen dafür rund 400 Stationen im gesamten Stadtgebiet zur Verfügung stehen – unter anderem an ÖPNV-Haltestellen, in Wohngebieten und an zentralen Orten. Wird ein Düsselbike außerhalb einer vorgesehenen Station abgestellt, läuft der Mietvorgang weiter. Prüfen Sie daher in der App, ob die Ausleihe erfolgreich beendet wurde.
Die weißen Fahrräder verfügen über acht Gänge, einen Frontkorb, eine Handyhalterung und 26-Zoll-Räder. Eine Düsseldorfer Besonderheit: Jedes der insgesamt 2.500 Düsselbikes trägt einen von Bürger:innen vorgeschlagenen Vor- oder Spitznamen am Korb.

Vom Zug aufs Rad: Das Düsselbike erleichtert insbesondere die erste und letzte Etappe des Arbeitswegs. Die Fahrräder ergänzen Busse und Bahnen dort, wo die Haltestelle nicht direkt am Wohnort oder am Arbeitsplatz liegt. Statt auf einen Anschluss zu warten oder für eine kurze Strecke das Auto zu nutzen, können Pendler:innen flexibel auf das Rad umsteigen.
Viele Düsselbikestationen befinden sich deshalb an ÖPNV-Haltestellen, in Wohngebieten und an anderen zentralen Orten. Über die redy-App der Rheinbahn lassen sich die Räder zudem gemeinsam mit weiteren Mobilitätsangeboten finden und buchen. So können Sie Ihre Fahrt mit Bus, Bahn und Düsselbike besser miteinander verbinden.
Auch Unternehmen können sich als Düsselbike-Partner beteiligen und eine eigene Station in der Nähe ihres Standorts einrichten lassen. Das erleichtert Mitarbeitenden und Besucher:innen den Weg zwischen Haltestelle und Unternehmensstandort. Gleichzeitig unterstützen Arbeitgeber:innen damit eine aktive und klimafreundliche Mobilität.
Mit dem Düsselbike können Sie Ihren Weg zur Arbeit flexibel gestalten und auch Strecken zurücklegen, für die Bus und Bahn allein keine direkte Verbindung bieten.