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Eine junge Frau auf dem Weg, ihr E-Auto an eine private Ladestation anzuschließen. © sturti / E+ via Getty Images © sturti / E+ via Getty Images

E-Auto-Förderung 2026: Alle Details zur neuen Prämie

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Die Elektromobilität wird politisch weiter gefördert und auch für 2026 sind neue Zuschüsse geplant. Noch stehen nicht alle Details fest, doch klar ist: Der Staat möchte den Umstieg auf emissionsarme Fahrzeuge weiter unterstützen. Wir zeigen, was bisher zur E-Auto-Förderung 2026 bekannt ist und mit welcher Prämie Interessierte rechnen können.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Gefördert werden voraussichtlich neu zugelassene E-Autos und bestimmte Plug-in-Hybride, sofern sie die Förderkriterien erfüllen.

  • Die Höhe der Prämie hängt unter anderem von Einkommen, Kindern und Fahrzeugtyp ab.

  • Für reine Elektroautos sind nach Planungsstand bis zu 6.000 Euro möglich.

  • Die Antragstellung startet voraussichtlich ab Mai 2026.

  • Die Förderung soll rückwirkend für Neuzulassungen ab dem 1. Januar 2026 gelten.

Wie hoch ist die geplante Prämie?

Die genaue Fördersumme hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu zählen vor allem:

  • das Haushaltseinkommen

  • die Anzahl der Kinder im Haushalt

  • die Art des Fahrzeugs

Für reine Elektroautos sind nach aktuellem Planungsstand folgende Staffelung vorgesehen:

  • Basisprämie für reine Elektroautos: etwa 3.000 Euro

  • Zusätzliche Zuschläge bei niedrigerem Einkommen oder mit Kindern im Haushalt

  • Insgesamt sind bis zu 6.000 Euro möglich

Für Plug-in-Hybride fallen die Zuschüsse geringer aus. Diese Fahrzeuge sind nur dann förderfähig, wenn sie bestimmte klimaschutzrelevante Kriterien erfüllen:

  • CO₂-Emissionen (Typgenehmigungswert) dürfen nicht über 60 g/km liegen – oder

  • die elektrische Mindestreichweite muss mindestens 80 km betragen.

Diese Vorgaben sollen sicherstellen, dass ein hoher elektrischer Fahranteil möglich ist und der Klimaschutz effektiver unterstützt wird.

Ein junges Paar lädt sein E-Auto vor der eigenen Haustür. © Halfpoint Images via Getty Images
Ein Mann steht mit seinem Smartphone in der Hand an seinem E-Auto, das aufgeladen wird. © vgajic / E+ via Getty Images

Beispiele für mögliche Förderhöhen

Reines Elektroauto, niedriges Einkommen
Fördersumme möglichbis 6.000 €
Reines Elektroauto, mittleres Einkommen
Fördersumme möglichca. 3.000 – 5.000 €
Reines Elektroauto, höheres Einkommen
Fördersumme möglichca. 3.000 €
Plug-in-Hybrid, niedriges Einkommen
Fördersumme möglichbis ca. 4.500 €
Plug-in-Hybrid, mittleres Einkommen
Fördersumme möglichca. 2.000 – 3.500 €
Plug-in-Hybrid, höheres Einkommen
Fördersumme möglichca. 1.500 – 2.500 €

Die konkreten Beträge hängen vom Haushaltseinkommen und der Anzahl der Kinder ab.

(Quelle: Bundesumweltministerium – FAQ zur E-Auto-Förderung 2026)

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Kauf oder Leasing – was wird unterstützt?

Die Förderung soll sowohl beim Kauf als auch beim Leasing eines neuen, förderfähigen Fahrzeugs greifen – vorausgesetzt, die jeweiligen Vertragsbedingungen entsprechen den Programmvorgaben.

Nicht vorgesehen ist aktuell eine Förderung für Gebrauchtfahrzeuge. Dieses Thema wird zwar politisch diskutiert, ist aber bislang nicht Teil des Programms.

Auffällig ist außerdem: Die Förderung orientiert sich stärker als früher an sozialen Kriterien. Haushalte mit geringerem Einkommen oder mit Kindern sollen besonders profitieren.

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Häufige Fragen zur E-Auto-Förderung 2026

Die Förderung richtet sich voraussichtlich an Privatpersonen, die ein förderfähiges Elektroauto oder einen geeigneten Plug-in-Hybrid neu kaufen oder leasen und in Deutschland erstmals zulassen.

Förderfähig sind nach aktuellem Stand Fahrzeuge, die ab dem 1. Januar 2026 neu zugelassen werden. Die Antragstellung soll voraussichtlich ab Mai 2026 möglich sein.

Ja, die Förderung soll rückwirkend gelten. Wer sein Fahrzeug bereits zu Jahresbeginn 2026 zugelassen hat, kann den Antrag voraussichtlich nach Öffnung des Portals stellen.

Nein. Nach aktuellem Stand gilt die Förderung nur für Neufahrzeuge, die erstmals zugelassen werden. Gebrauchtwagen sind derzeit nicht Teil des Programms.

Teilweise. Bestimmte Plug-in-Hybride können gefördert werden, wenn sie die festgelegten technischen und klimaschutzrelevanten Kriterien erfüllen. Die genaue Ausgestaltung wird vom Bund festgelegt.

Die Fördersumme richtet sich unter anderem nach dem Haushaltseinkommen, der Anzahl der Kinder im Haushalt und der Fahrzeugart. Haushalte mit geringerem Einkommen sollen stärker profitieren.

Der Antrag wird über das offizielle Förderportal des Bundes gestellt. Die genauen Informationen und der Start der Antragstellung werden auf der Website des Bundesumweltministeriums veröffentlicht.

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