Wärmepumpen lohnen sich für Mehrfamilienhäuser, WEG und Co.

Wärmepumpen sind eine zukunftssichere und umweltfreundliche Technologie, mit der Sie nicht nur Ihren CO2-Fußabdruck reduzieren, sondern auch die Heizkosten Ihrer Immobilie deutlich senken können. Sie verwenden Umweltwärme aus verschiedenen erneuerbaren Energiequellen (Luft, Grundwasser und Erde) mithilfe eines Kältemittelkreislaufs zum Heizen und für die Warmwasserbereitung – im Mehrfamilienhaus oder in gewerblich genutzten Immobilien. Die gewonnene Wärmeenergie gelangt über einen Wärmetauscher an das zu beheizende System, das Kältemittel kühlt währenddessen wieder ab und ist anschließend bereit für einen weiteren Durchlauf – der Kreislauf beginnt von vorn und Ihre Wärmepumpenheizung läuft beinahe unbemerkt.
Ganz gleich, ob es sich um die energetische Sanierung eines Mehrfamilienhauses oder um den Austausch der Bestandsheizung Ihres Gebäudes handelt – bei uns erhalten Sie genau das Wärmepumpensystem, mit dem Sie gleich mehrere Wohneinheiten oder Gewerbeflächen zuverlässig mit Wärme versorgt wissen.
Unser Partner und Ihr zuverlässiger Versorger: NahWärme Düsseldorf
Die NahWärme Düsseldorf GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Stadtwerke Düsseldorf. Durch unsere umfassende Erfahrung dank mehr als 25 Jahren auf dem Markt bieten wir Ihnen einen Rundum-sorglos-Service, bei dem Sie eine maßgeschneiderte Lösung für Ihren Bedarf erhalten. Sie profitieren bei uns von…
höchster Qualität und Versorgungssicherheit – immer unter Berücksichtigung der Umweltschonung
modernen Wärmepumpenkonzeptionen
zuverlässiger Kostentransparenz über die Vertragszeit
einer 24/7 gesicherten Wärmeversorgung

Wärmepumpe für Ihre Immobilie beantragen: So funktioniert’s
Welche Wärmepumpenarten sind für Mehrfamilienhäuser geeignet?
Welche Wärmepumpenart in Ihr Mehrfamilienhaus, Ihre Wohnanlage oder Ihre gewerbliche Immobilie eingesetzt werden kann, hängt ganz von der Sanierungsstufe des Gebäudes und dem jeweiligen Wärmebedarf ab. Wenn Sie eine Wärmepumpe im Mehrfamilienhaus einsetzen oder nachrüsten möchten, haben Sie die Wahl zwischen folgenden Varianten:
Kosten von Wärmepumpen
Die Kosten für eine Wärmepumpenheizung hängen von der bevorzugten Anlage, der Funktionsweise und weiteren Faktoren ab. Dazu gehören zum Beispiel die Planung, etwaige Genehmigungen zum Einbau, der Sanierungszustand des Gebäudes und die Erschließungskosten für Bohrungen. Die Anschaffungskosten können standardmäßig zwischen 30.000 und 60.000 Euro liegen. Eine konkrete Kalkulation wird individuell vor Ort erstellt. Zu den Investitionskosten kommen anschließend die Betriebskosten hinzu. Diese fallen oft genauso hoch aus wie für Wärmepumpen in Einfamilienhäusern.
Die Investitionskosten können dabei wie folgt verteilt oder umgelegt werden:
Bei vermieteten Wohnungen können die Investitionskosten für Wärmepumpenheizungen über die Modernisierungsumlage teilweise auf die Mieter:innen umgelegt werden. Bei einer Mieterhöhung darf die:der Eigentümer:in um die 8 Prozent der Investitionskosten auf die Jahresmiete übertragen. Wurde die Wärmepumpe staatlich gefördert, können sogar 10 Prozent umgelegt werden.
Nach GEG gelten allgemein jedoch die folgenden Bedingungen und Einschränkungen:
Wurde der Einbau der Wärmepumpe gefördert, muss der Förderbetrag von der Umlage abgezogen werden.
Der:Die Eigentümer:in dürfen nur 50 Prozent der Investitionskosten umlegen, wenn die Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe unter 2,5 liegt bzw. wenn kein Nachweis über eine Jahresarbeitszahl von über 2,5 vorgelegt wird.
Der Nachweis entfällt unter gewissen Umständen – etwa, wenn das Gebäude nach einer Sanierung den Anforderungen des Effizienzhauses 115 oder 100 entspricht.
Mieten dürfen sich wegen eines Heizungstauschs monatlich nur um maximal 50 Cent pro Quadratmeter erhöhen.
Sie sind Vermieter:in und haben weitere Fragen zum Thema? Der Deutsche Mieterbund hat viele davon auf seiner Seite beantwortet.


