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Plastik-Recycling: Basteln mit Plastikflaschen

Drei praktische Bastelanleitungen für echtes Upcycling im eigenen Haushalt

Plastik-Recycling für Mutter Natur: Minigewächshäuser aus PET-Flaschen stecken in einem Blumenbeet.

Wir haben uns DIY-Ideen ausgedacht, die besonders praktisch und sehr leicht nachzumachen sind. Sie benötigen keine ausgefallenen Materialien aus speziellen Bastelgeschäften, sondern unsere Ideen lassen sich mit und aus Dingen des täglichen Bedarfs, die sich in nahezu jedem Haushalt finden, umsetzen.

Upcycling – was ist das?

Viele von Ihnen werden den Begriff “Upcycling” schon einmal gehört oder gelesen haben. Aber wissen Sie auch, was sich genau dahinter verbirgt? Wir verraten es Ihnen nicht nur, sondern stellen auch gleich drei praktische Beispiele vor, mit denen Sie es selbst ganz einfach ausprobieren können.

Upcycling ist eine Form des Recyclings. Hierbei werden Dinge, die man nicht mehr braucht, oder vermeintlich nutzlose Stoffe in neue Produkte verwandelt. So können Reste oder sogar Abfall zweckentfremdet und zu Gegenständen umgebastelt werden und erhalten als Haushaltsutensilien oder Deko-Elemente ein neues Leben. Dadurch, dass bereits vorhandenes Material wiederverwertet wird, reduziert sich der Verbrauch von Rohstoffen. Upcycling kommt somit der Umwelt zugute.

Basteln mit Plastikflaschen – so einfach geht’s!

Wir haben drei kurze Do-it-yourself-Anleitungen für Sie zusammengestellt, die den praktischen Nutzen in den Vordergrund stellen und sehr leicht nachzubasteln sind. Sie benötigen dafür keine ausgefallenen Materialien, denn alle Vorschläge können mit und aus Dingen des täglichen Bedarfs, die sich in nahezu jedem Haushalt finden, umgesetzt werden.

Zahnputzbecher aus Plastikflaschen

Mit den Ausbuchtungen am Flaschenboden sieht der untere Teil einer 1-Liter-PET-Flasche mit ein wenig Phantasie wie ein Zahn aus. Wir zeigen Ihnen, wie Sie daraus mit ein wenig weißer Farbe lustige und praktische Zahnputzbecher selbst machen können.

Sie brauchen:

  • 1 PET-Trinkflasche
  • 1 Teppichmesser
  • 1 Dose weißen Sprühlack
  • wasserfeste Stifte
So geht Upcycling: Ein Zahnputzbecher entsteht aus einer PET-Flasche.
1. Schritt: Schneiden Sie den unteren Teil der Plastikflasche am besten mit einem Teppichmesser rundum sauber ab. Achten Sie darauf, dass der spätere Becher hoch genug ist, um Zahnbürste und -pasta Halt zu bieten. Zu hoch sieht allerdings weniger nach Zahn aus.
Das Upcycling der Plastikflasche beginnt mit dem Abtrennen des unteren Flaschenteils.
2. Schritt: Legen Sie den Becher nun mit der Öffnung nach unten auf eine Unterlage, z. B. ein Prospekt aus einer Zeitung. Sprühen Sie das Plastikteil nun von allen Seiten gleichmäßig ein, sodass die Farbe alles bedeckt und kein Licht mehr durch das Plastik fällt. Sprühen Sie bei Bedarf in mehreren Schichten.
Unteren Flaschenteil ansprühen. Zum Beispiel mit weißem Heizkörperlack.
3. Schritt: Nachdem die Farbe oder der Lack getrocknet sind, drehen Sie Ihren neuen Zahnputzbecher um. Malen Sie ein Gesicht auf den Becher, das macht den Zahnlook lustigerweise noch klarer.

Wenn Sie als Familie für jedes Mitglied einen eigenen Becher basteln, dann lassen Sie doch die Kinder ihre Bastelergebnisse selbst bemalen. So kommt es nicht zu Verwechslungen im Badezimmerregal.

Ein aufgemaltes Gesicht rundet den Zahnputzbecher als Bastelidee ab.

Besen aus Plastikflaschen

Falls Sie Zahnputzbecher für die ganze Familie gebastelt haben, dann sind noch jede Menge Oberhälften von Plastikflaschen übrig geblieben. Auch für diese lässt sich eine praktische Verwendung finden, wie Sie sehen werden. Wir basteln ganz einfach einen Besen daraus!

Sie brauchen:

  • 3 Plastikflaschen
  • Schere
  • 1 Holzstab
  • 1 Teppichmesser
  • 1 Hammer
  • mehrere kleine Nägel
  • Klebeband
So baut man einen Besen: Holzstab, Plastikflaschen, kleine Nägel und stabiles Klebeband. Dazu Schere, Hammer und Teppichmesser.
Schritt 1: Schneiden Sie bei jeder der Flaschen den Drehverschluss und den Boden ab. (Die Böden müssen Sie natürlich nur dann abschneiden, falls Sie aus den unteren Hälften der Flaschen noch keine Zahnputzbecher gebastelt haben). Beim Verschluss bitte darauf achten, dass die entstehende Öffnung nicht zu groß wird. Schneiden Sie dann vom unteren Rand her das Plastik längs in 1-2 cm breite Fransen.
Das Basteln des DIY-Besens ist Recycling gleich für mehrere Plastikflaschen, idealerweise pfandfrei.
Schritt 2: Nehmen Sie einen Holzstab oder -griff, der von der Stärke her gut zu den oberen Flaschenöffnungen passt. An einem Ende des Stabs schlagen Sie vier Nägel ein. Achten Sie bei der Stablänge auch auf den geplanten Verwendungszweck.
Nägel rundherum an einem Ende des Holzstabs einschlagen.
Schritt 3: Nun stülpen Sie die Flaschen mit dem Fransenschnitt der Reihe nach über den Stab. Sie können auch mehr als drei nehmen, um den Besen dichter zu machen – je nach Verwendungsbedarf. Die Nägel sollen verhindern, dass die Flaschenöffnungen über das Stabende hinausrutschen.
Der selbst gebastelte Besen aus Plastikflaschen ist jetzt fast fertig.
Schritt 4: Nachdem die Fransenröcke mit reichlich Klebeband fixiert worden sind, kann es Dreck und Staub an den Kragen gehen. Noch ein Tipp: Mit verschiedenfarbigen Plastikflaschen sieht der Besen noch besser aus.

Der selbst gebastelte Plastikbesen eignet sich besonders gut für Außenbereiche wie Terrasse und Garagenauffahrt, aber auch im Treppenhaus kann er problemlos zum Einsatz kommen.

Eine saubere Sache: Basteln mit wiederverwendeten Plastikflaschen schont die Umwelt.

Handyhalter aus Plastikflasche

Nicht nur PET-Trinkflaschen eigenen sich zum Basteln. Für unsere Handyhalter-Ladestation verwenden wir eine leere Waschmittel-Verpackung, aber es geht auch mit einer Plastikflasche Allzweckreiniger, einer Shampoo-Packung oder bestimmten Ketchupflaschen. Die Anleitung jeweils anzupassen, ist ganz einfach.

Sie brauchen:

  • 1 leere Plastikverpackung
  • 1 Teppichmesser
  • 1 Stift
  • Schmirgelpapier
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1. Schritt: Achten Sie bei der Auswahl der Plastikflasche darauf, dass Ihr Handy später auch hineinpasst. Zeichnen Sie auf die gereinigte und ausgespülte Plastikverpackung eine Schnittlinie. Prüfen Sie vor dem Ausschneiden, ob der Stecker des Ladeteils durch den Kreis passen wird.
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2. Schritt: Es ist leichter, zuerst den Rundumschnitt durchzuführen und dann das Loch für den Stecker. Je nach Stärke der Verpackungswand reicht zum Schneiden des Plastiks auch eine robuste Schere, falls Sie kein Teppichmesser zur Hand haben – alternativ auch ein Skalpell oder eine Gartenschere.
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3. Schritt: Nachdem Sie den mitunter recht schroffen Schnittrand mit etwas Schmirgelpapier glatt geschliffen haben, ist der Handyhalter direkt einsatzbereit. Je nach Gefallen können Sie ihn z. B. mit Aufklebern verzieren.

Der selbst gebastelte Handyhalter ist besonders bei hoch gelegenen Steckdosen äußerst praktisch. Oder wenn sich aus Platzgründen keine Ablagefläche in Steckdosennähe befindet.

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