Pressemitteilungen 2017

Hier finden Sie die Pressemitteilungen, die 2017 von den Stadtwerken Düsseldorf herausgegeben wurden. Die einzelnen Pressemitteilungen sind chronologisch absteigend sortiert.

Mai 2017

Stadtwerke Düsseldorf warnen: Anrufe von falschen Stadtwerkern

(Düsseldorf, 23. Mai 2017)
In den letzten Wochen sind vermehrt angebliche Vertreter in Düsseldorf aktiv, die sich telefonisch als Mitarbeiter der Stadtwerke ausgeben. Diese Menschen versuchen, Kunden unter einem Vorwand zu einem neuen Energieliefervertrag zu überreden oder bieten den Wechsel in einen vermeintlich neuen Tarif an.

Die Stadtwerke Düsseldorf warnen vor diesen unlauteren Methoden und weisen darauf hin, dass die Stadtwerke zu keinem Zeitpunkt Neukunden per Telefon anwerben - was nicht statthaft ist, wenn keine Kundenbeziehung besteht. Außerdem werden Mitarbeiter, wenn sie von sich aus Kunden anrufen, niemals nach Zähler- oder Vertragskontonummer fragen. Nur im umgekehrten Fall, wenn der Kunde bei den Stadtwerken anruft, werden diese Daten zwecks Identifizierung abgeglichen.

Im Zweifelsfall sollte das Gespräch beendet werden. Bei Fragen ist das Service Center der Stadtwerke unter 0211/821 821 jederzeit zu erreichen.

Schaden am U-Bahntunnel: Ursache wird detailliert untersucht

(Düsseldorf, 18.05.2017)
Die Beschädigung des U-Bahntunnels im Bereich Konrad-Adenauer-Platz am späten Dienstagabend ist im Zuge von Leitungsarbeiten erfolgt, die von der Netzgesellschaft Düsseldorf mbH beauftragt worden sind. Derzeit werden die Prozesse im Detail untersucht.

Nach den bisher vorliegenden Erkenntnissen haben die zuständigen Mitarbeiter des von der Netzgesellschaft Düsseldorf mbH beauftragten Tiefbauunternehmens nicht damit gerechnet, dass der U-Bahntunnel in diesem Bereich nur rund 80 Zentimeter unter der Erdoberfläche verläuft. Ob die beteiligten Mitarbeiter mit der notwendigen Sorgfalt gearbeitet haben, ist derzeit Gegenstand einer internen Prüfung. Dabei werden auch die internen Abläufe der Netzgesellschaft Düsseldorf mbH sowie deren Schnittstellen zu den externen Dienstleistern kritisch geprüft und bewertet.

Grundsätzlich ist in den Verträgen der Netzgesellschaft Düsseldorf mbH mit ausführenden Baufirmen geregelt, dass die Firmen eigenständig alle für die Durchführung der Tiefbauarbeiten notwendigen Planunterlagen einholen müssen.

Hinsichtlich der Regulierung des entstandenen Schadens hat die Netzgesellschaft Düsseldorf mbH den Vorfall an die ausführende Firma und ihre Versicherung gemeldet. Das Unternehmen bedauert, wenn Rheinbahn-Fahrgästen Unannehmlichkeiten in Form von Verspätungen entstanden sind.

Die Netzgesellschaft Düsseldorf mbH ist eine 100-prozentige Tochter der Stadtwerke Düsseldorf AG.

Netzgesellschaft erneuert Trinkwasserleitung auf der Herrenhauserstraße in Mettmann

(Düsseldorf, 16.05.2017)
Auf der Herrenhauserstraße in Mettmann wird ab dem 19. Mai eine Trinkwasserleitung erneuert. Die Arbeiten werden voraussichtlich Mitte Juni abgeschlossen sein. Um die neue Versorgungsleitung zu verlegen, wird die Herrenhauserstraße zwischen den beiden anliegenden Straßen gesperrt: Moselstraße und Neckarstraße. Eine Umleitung wird eingerichtet.

Die Arbeiten finden ohne eine Versorgungsunterbrechung statt.

Netzgesellschaft erneuert unterirdische Stromleitung auf der Schimmelpfennigstraße in Benrath

(Düsseldorf, 15.05.2017)
Die Netzgesellschaft Düsseldorf erneuert ab dem 17. Mai eine unterirdische Stromleitung auf der Schimmelpfennigstraße in Benrath. Die Arbeiten dauern bis zum 19. Mai an. Die Schimmelpfennigstraße wird in dieser Zeit zur Sackgasse, so dass die Hildener Straße von dort aus nicht befahren werden kann. Eine Umleitung leitet den Verkehr. Die Hildener Straße bleibt von den Bauarbeiten unberührt und ist auf beiden Spuren befahrbar.

Düsseldorfer Wärmesystem noch effizienter und klimafreundlicher:
Stadtwerke haben Fernwärmespeicher in Betrieb genommen

(Düsseldorf – 08.05.2017)
Die Stadtwerke Düsseldorf ergänzen das intelligente Wärmesystem um ein weiteres Element. Der neue Fernwärmespeicher in unmittelbarer Nähe zum hocheffizienten Kraftwerksblock „Fortuna“ erhöht die Flexibilität der Strom- und Wärmeerzeugung und macht sie dadurch noch klimafreundlicher. Am Montag wurde das Projekt in Anwesenheit von NRW-Umweltminister Johannes Remmel und dem Stadtwerke-Vorstandsvorsitzenden Dr. Udo Brockmeier der Öffentlichkeit vorgestellt.

Vor Medienvertretern sagte Dr. Udo Brockmeier: „Der neue Fernwärmespeicher ist ein weiterer Beitrag, um die Ansprüche von Bürgern und Unternehmern an die Energieversorgung mit den Klima- und Umweltschutzzielen der Stadt zu kombinieren. Die Düsseldorfer Fernwärme hat bereits den Primärenergiefaktor Null und nun sind wir in der Lage, das Potenzial von Block ,Fortuna‘ noch besser auszunutzen.“ Im Zusammenspiel mit der Düsseldorfer Fernwärme hat dieser bereits im ersten Betriebsjahr mehr als 600.000 Tonnen CO2 eingespart. Das entspricht den Emissionen von über 260.000 Pkw bei einer Fahrleistung von 15.000 Kilometern pro Jahr. Und dabei ist Block „Fortuna“ mehr als nur eine Brückentechnologie, denn er ist in der Lage, zunehmend auch erneuerbar produziertes Gas, zum Beispiel Biogas oder Gas aus überschüssigem Windstrom, nutzen zu können.

Umweltminister Johannes Remmel betonte die Übertragbarkeit des Düsseldorfer Fernwärmesystems auf andere Metropolregionen: „Der Fernwärmespeicher in Verbindung mit einem der modernsten Kraftwerksblöcke Europas zeigt, wie heute Energie bereit gestellt werden kann: flexibel, bedarfsorientiert, verbrauchernah und höchst effizient. Das Kraftwerk ,Fortuna‘ ist damit eine Blaupause für die Energiewende an Wirtschaftsstandorten in Ballungsräumen – auch deshalb, weil dieses System statt mit fossiler Energie auch mit erneuerbar produziertem Gas beziehungsweise Wasserstoff betrieben werden kann. Das stetig wachsende Fernwärmenetz der Stadt und die denkbare Verbindung mit anderen Netzen zur Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr sind wichtige Meilensteine für eine zukunftsweisende Strom- und Wärmeversorgung.“

Für Stadtwerke-Vertriebsvorstand Manfred Abrahams ist auch die Einfachheit der Düsseldorfer Fernwärme der Grund für das große Interesse daran: „Unser Produkt ist für unsere Kunden nicht nur einfach und bequem, sondern es gibt ihnen auch das gute Gefühl, dass sie es ohne Klimabelastung nutzen können. Denn mit dem Primärenergiefaktor Null ist die Düsseldorfer Fernwärme gesetzlich den Erneuerbaren Energien gleichgestellt.“

Infos zum Projekt

Fernwärmespeicher: Weil sich der Bedarf nach den im Block „Fortuna“ produzierten Energien Strom und Wärme nicht immer gleichzeitig einstellt, ist jetzt ein neuer Fernwärmespeicher im Einsatz, der die Einsatzmöglichkeiten des Kraftwerks erheblich erweitert. Diese „Thermoskanne XXL“ kann rund 35.700 Kubikmeter Wasser speichern. Insgesamt können so bis zu 1.340 Megawattstunden Wärme gespeichert werden. Diese Menge reicht aus, um die Stadt Düsseldorf über einen Zeitraum von mehreren Stunden bis zu einigen Tagen – je nach Witterung – vollständig mit Wärme zu versorgen. Das Prinzip des Speichers ist simpel: Sobald bei der Stromerzeugung mehr Wärme ausgekoppelt wird als die Stadt Düsseldorf zu diesem Zeitpunkt benötigt, nimmt der Speicher diese überschüssige Wärmeenergie auf. Besteht umgekehrt geringer Strom-, gleichzeitig aber hoher Wärmebedarf, wird dieser über den Speicher gedeckt. So ist eine zeitliche Entkoppelung der Strom- und Fernwärmeerzeugung vom Wärmebedarf der Stadt möglich, der Betrieb der Anlage kann gezielt und klimafreundlich auf die jeweilige Marktsituation ausgerichtet werden.

Block „Fortuna“: Ermöglicht wird die umfangreiche Nutzung der Fernwärme durch die innenstadtnahe Lage des Kraftwerkblocks „Fortuna“ auf der Lausward im Düsseldorfer Hafen.

Dieser ist durch seine klimaschonende Strom- und Wärmeproduktion auf der Basis von kohlenstoffarmen Erdgas und seine hohe Flexibilität eine ideale Ergänzung zu den stetig an Bedeutung gewinnenden Erneuerbaren Energien. Dabei sind die technischen Eigenschaften des Kraftwerks von besonderer Bedeutung. Durch die gleichzeitige Erzeugung von Fernwärme nach dem Verfahren der Kraft-Wärme-Kopplung erhöht sich die Brennstoffausnutzung auf bis zu 85 %.

Fernwärme als Rückgrat des intelligenten Wärmenetzes: Die Fernwärmeversorgung in der Stadt wird kontinuierlich ausgebaut. Gerade die Fernwärme spielt zum Erreichen der Klimaziele eine wesentliche Rolle, weil ein Großteil der Energie in Ballungsräumen als Wärme genutzt wird. Die Wärmeversorgung ist ausdrücklich nicht als ein geschlossenes System konzipiert, sondern bindet im Gegenteil auch Kunden intelligent ein, etwa beim Projekt SWD.SOL, bei dem in einer großen solarthermischen Anlage erzeugten Wärme, die nicht sofort im Haus verbraucht wird, im Fernwärmenetz zwischengespeichert wird (Bauprojekt RKM 740). Die Investition für einen eigenen, großen Wärmespeicher kann so für den Kunden entfallen. Ähnliche Konzepte sind auch für Groß-Unternehmen vorgesehen, vor allem mit Blick auf die Einspeisung industrieller Wärme.

Technische Daten Fernwärmespeicher:

  • Speicherkapazität: ca. 1.340 Megawattstunden
  • Maximalwert: ca. 1.480 Megawattstunden
  • Ein- und Ausspeicherleistung: 200 Megawatt
  • Bruttobehältervolumen: ca. 35.700 Kubikmeter
  • Umbauter Raum: ca. 39.000 Kubikmeter
  • Ein- und Ausspeichervolumenstrom: 5.000 Kubikmeter pro Stunde
  • Durchmesser: 30 Meter
  • Zylinderhöhe: 58 Meter

April 2017

Verlängerung der Arbeiten am Wittenberger Weg in Garath und Am Trippelsberg in Itter

(Düsseldorf – 12.04.2017)
Wegen nicht vorhersehbarer Schwierigkeiten bei der Bodenbeschaffenheit auf dem Wittenberger Weg müssen die Bauarbeiten über den geplanten Zeitrahmen hinaus verlängert werden. Neuer Fertigstellungstermin ist nun Ende Mai.

Die Neuverlegung der Trinkwasserleitung Am Trippelsberg verzögert sich, weil die Anlieger-Firmen nur in sehr engen Zeitfenstern aus der Wasserversorgung herausgenommen werden können. Auch hier ist der neue Fertigstellungstermin Ende Mai.

RheinWerke errichten erste Windenergieanlage in Neuss-Grefrath
Grüner Strom für rechnerisch 1.400 Vier-Personen-Haushalte

(Düsseldorf/Köln, 07.04.2017)
Die RheinWerke bauen im Neusser Stadtteil Grefrath ihr erstes Windrad. Diese so genannte Windenergieanlage (WEA) wird von der ABO Wind AG, Wiesbaden, entwickelt und errichtet. Bei dem Projekt handelt es sich um die Erweiterung des Windparks Neuss II.

Zum Einsatz kommt eine Anlage des Typs Senvion MM100 mit einer Leistung von zwei Megawatt und einer Nabenhöhe von 100 Metern - die Gesamthöhe bis zur Flügelspitze beträgt 150 Meter. Am Standort wird eine Windgeschwindigkeit von rund 6,25 Meter pro Sekunde und ein daraus resultierender jährlicher Nettoenergie-Ertrag von etwa 4,9 Gigawatt-Stunden erwartet - das entspricht dem jährlichen Energieverbrauch von ungefähr 1.400 Vier-Personen-Haushalten. Die Anlage wird über eine 1,5 Kilometer lange Kabeltrasse in eine Übergabestation des Verteilnetz-Betreibers NEW Netz GmbH eingebunden. Im November 2016 haben die Bauarbeiten begonnen. Die Errichtung der WEA ist für Mitte April und die Inbetriebnahme für Ende April 2017 geplant.

Zu den Rheinwerken:

Die RheinWerke GmbH sind ein Gemeinschaftsunternehmen der Stadtwerke Düsseldorf AG und der RheinEnergie AG, Köln. Ziel der im Mai 2013 gegründeten Gesellschaft ist es, die Zusammenarbeit zwischen den beiden regionalen Energieversorgungsunternehmen zu vertiefen.

Gemeinsam mit ihren Partnern und Kunden planen und realisieren die RheinWerke Energiewende-Projekte vor allem in Nordrhein-Westfalen, aber auch in ganz Deutschland. Die RheinWerke sind hauptsächlich in den Bereichen Erneuerbare Energie, Fernwärme sowie Elektromobilität tätig. Ein erstes großes Projekt war die Landstromversorgung für Schiffe, um die Innenstädte von Köln und Düsseldorf von den Emissionen der Schiffsdiesel zu entlasten.

Verlängerung der Nachtarbeiten auf der Henkelstraße in Reisholz
Erneuerung der Erdgasleitung in der Henkelstraße zwischen Nürnberger Straße und Heidelberger Straße

(Düsseldorf – 07.04.2017)
Letzten Monat kündigte die Netzgesellschaft Düsseldorf GmbH die Erneuerung einer rund 200 Meter langen Erdgasleitung in der Henkelstraße in Düsseldorf Reisholz an. Auf Anforderung der Rheinbahn müssen die Arbeiten in diesem Bauabschnitt aus verkehrstechnischen Gründen zwischen der Niederheider Straße und der Nürnberger Straße in Nachtarbeit von 20 bis 5 Uhr durchgeführt werden. Die Maßnahme startete am 13. März und sollte voraussichtlich am 8. April abgeschlossen sein. Aufgrund von unvorhersehbaren Bodenbeschaffenheiten werden die Bauarbeiten nun bis zum 22. April andauern.

Weitere Arbeiten für das Projekt Südstadt
Kabelverlegung auf der Hildener Straße

(Düsseldorf, 05.04.2017)
Im Zuge des Projekts „Südstadt“ verlegt die Netzgesellschaft Düsseldorf neue Stromkabel in der Hildener Straße im Bereich zwischen Buchholzer Busch und Einsiedelstraße. Im nördlichen Gehweg wird eine 350 Meter lange Baustelle eingerichtet, die in drei Abschnitte unterteilt wird. Dafür müssen der Geh- und der Radweg zusammengelegt werden.

Die Baumaßnahme beginnt am 10. April und wird voraussichtlich am 2. Juni abgeschlossen werden.

Wasser marsch!
Trinkbrunnen wieder in Betrieb

(Düsseldorf – 04.04.2017)
Nach der Winterpause nehmen die Stadtwerke Düsseldorf in der Osterwoche die öffentlichen Trinkbrunnen wieder in Betrieb. Der Brunnen im Rheinpark Golzheim wird einige Tage später wieder laufen. Rund um die Uhr können sich Radfahrer, Spaziergänger und Jogger am klaren, kühlen Trinkwasser der Düsseldorfer Wasserwerke erfrischen.

Eine Beschreibung und die Standorte der Brunnen finden Sie im Internet: https://www.swd-ag.de/privatkunden/trinkwasser/ oder in unserer App „Stadtwerkzeug“.

Lasst die Enten frei!
Die Stadtwerke Düsseldorf laden ein zum 6. Quietsche-Entchen-Tag im Düsselstrand

(Düsseldorf, 4. April 2017)
Zum 6. Mal findet am 9. April der Quietsche-Entchen-Tag im Freizeitbad ‚Düsselstrand‘ an der Kettwiger Straße statt.

Alle Quietsche-Enten-Fans sind von den Stadtwerken Düsseldorf zu einem Familientag mit Spaß, Sport und Spiel eingeladen - und zwar kostenlos, vorausgesetzt, Sie bringen eine solche Quietsche-Ente mit.

Um 11 Uhr ist Einlass und Von 12 Uhr bis 17 Uhr sorgt ein buntes Animationsprogramm mit vielen Überraschungen für gute Laune bei Groß und Klein.

Mit dabei ist - wie jedes Jahr - die riesige, 4x6 Meter große Ente, auf der getobt werden kann, ebenso können die Besucher mit hunderten verschieden großen Wasserbällen und spannenden Wasserparcours Wasserspaß pur erleben oder an einer Unterwasser-Fotobox lustige Fotos schießen.

Zu jeder vollen Stunde werden 500 Quietsche-Entchen in den Schwimmbecken verteilt, in denen einige tolle Gewinne versteckt sind.

Also: Entchen einpacken und ab ins Freizeitbad Düsselstrand!

März 2017

Zukunftsweisende Kommunikationstechnik für die Energienetze im Düsseldorfer Süden
Austausch der alten Rundsteuerungsempfänger startet

(Düsseldorf, 30. März 2017)

Rund 28 Millionen Euro investiert die Netzgesellschaft Düsseldorf, eine Tochtergesellschaft der Stadtwerke Düsseldorf, in eine neue Strominfrastruktur im Düsseldorfer Süden. Ziel ist eine effiziente, sichere und flexible Energieversorgung in einem Gebiet, in dem sich die Anforderungen an die Energieinfrastruktur insbesondere durch die Schließung oder Verlagerung von großen Industriebetrieben erheblich verändert haben.

Über viele Jahrzehnte war das Stromnetz im Düsseldorfer Süden neben der Versorgung von Haushalten und Gewerbe insbesondere am Bedarf stromintensiver Industrien ausgerichtet. Hier gab es in den letzten Jahren einen strukturellen Wandel. Auch wurde das Hochspannungsnetz im Süden bislang aus dem überregionalen Verbundnetz versorgt. Mit Erneuerung und Umbau der Netzinfrastruktur können fünf Umspannwerke zurückgebaut und durch zwei neue ersetzt werden.

Gleichzeitig wird die bisherige Rundsteuertechnik abgelöst. Diese diente neben der Steuerung von Netzanlagen sowie von Zählern in Hinblick auf Tag- und Nachttarife, z. B. auch der Schaltung von Nachtspeicherheizungen und Beleuchtungsanlagen. Dies erfolgt künftig durch den Mobilfunkstandard CDMA 450. Dieser zeichnet sich durch eine sehr stabile Verbindung und gute Erreichbarkeit aller Netzkomponenten und Kundenanlagen aus. Damit werden die Flexibilität des Netzes erhöht und die wachsenden Anforderungen an das Einspeisemanagement von Stromerzeugungsanlagen bei Kunden z. B. durch Photovoltaik mit einem zukunftsfähigen System abgedeckt.

Der Austausch der Steuerungstechnik geschieht in ca. 1000 Haushalts- und Betriebsanlagen im Düsseldorfer Süden. Die Netzgesellschaft wird die erforderlichen Umbauarbeiten in den Haushalten und Betrieben auf eigene Kosten durchführen. In den Einzelfällen, in denen Rundsteuerempfänger durch Gewerbebetriebe selbst erworben und verbaut worden sind, werden sie nicht durch die Netzgesellschaft ersetzt. Hier kann beispielsweise auf Zeitschaltuhren mit Astrofunktion umgerüstet werden. Diese Funktion dient dazu, die Beleuchtung in Abhängigkeit von Sonnenauf- und -untergang zu schalten – allein mit rechnerischen Daten, ohne einen separaten Lichtfänger einzusetzen. Die Netzgesellschaft steht den Kunden beratend mit ihrem Service unter der 0211/ 821-6389 zur Verfügung. Auch im Internet können sich betroffene Eigentümer unter http://www.netz-duesseldorf.de/de/strom/rundsteuertechnik/rundsteuertechnik.php informieren.

Die Umbaumaßnahmen werden im zweiten Quartal 2017 in den Stadtteilen Benrath, Garath, Hassels, Hellerhof, Holthausen, Itter, Reisholz und Urdenbach starten. Das Tonfrequenz-Rundsteuersignal wird sukzessive abgeschaltet. Der genaue Termin wird jeweils rechtzeitig bekannt gegeben. Die Geräte zum Empfang des alten Rundsteuersignals werden ab diesem Zeitpunkt ohne Funktion sein.

Darstellung der Gesamtplanung für die Versorgung des Glasmacherviertels

(Düsseldorf, 17.03.2017)
Um die Infrastruktur für die Energie- und Wasserversorgung des neuen Quartiers „Glasmacherviertel“ in Düsseldorf Gerresheim bereitzustellen, werden von der Netzgesellschaft Düsseldorf Bauarbeiten rund um den Höherweg vorgenommen. Dafür werden in verschiedenen Bauabschnitten (Los 1 bis 5) neue Fernwärme- und Stromleitungen gelegt sowie in Teilabschnitten Wasser- und Gasleitungen umgelegt oder erneuert. Im Oktober 2016 kündigte die Netzgesellschaft Düsseldorf die Arbeiten von Los 1 an. Die Bauarbeiten sollten Ende Mai 2017 abgeschlossen sein. Aufgrund verschiedener Einflussfaktoren wird die Maßnahme, anders als geplant, bis Ende 2017 andauern. In einer Pressemitteilung vom 24. Januar 2017 wurde über die Vollsperrung des Höherwegs für die Beendigung der Arbeiten im Los 2 informiert. Vom 30. Januar an sollten Fernwärme- und Trinkwasserleitungen verlegt werden. Diese Arbeiten werden nicht wie geplant zwei Monate dauern, sondern voraussichtlich erst Anfang Mai abgeschlossen sein.

Die Gründe, welche zur Verzögerung der Fertigstellung geführt haben, sind folgende:

  • Klärung von Eigentumsverhältnissen im Leitungsverlauf.
  • Fund einer Fliegerbombe (Los 2).
  • Verschiebung personeller Kapazitäten: Aufgrund diverser ungeplanter Maßnahmen (z.B. Fernwärmestörung, Wasserrohrbruch) mussten personelle Kapazitäten von Los 1 und 2 zeitweise abgezogen werden.
  • Witterungsbedingungen: Zwei Wochen extreme Minustemperaturen, wobei selbst Tage danach noch nicht gearbeitet werden konnte, da der Boden noch gefroren war.
  • In den Plänen nicht eingetragene ältere Leitungen. Infolge dessen erforderliche Umplanungen.
  • Kapazitätsengpässe bei den Baufirmen aufgrund des erhöhten Baustellenaufkommens in Düsseldorf.

Für Los 3 und Los 4 sollen die Bauarbeiten noch in diesem Jahr beginnen und Ende 2018 abgeschlossen werden. Genaue Termine können erst in den kommenden Monaten bekannt gegeben werden, da diese abhängig von der Entwicklung in den vorgenannten Losen ist.

Der angehängten Datei können Sie die Strecken der jeweiligen Lose entnehmen. Los 5 ist nicht eingezeichnet, da es sich hierbei ausschließlich um die finale Anbindung des „Glasmacherviertels“ handelt und diese Maßnahme nicht im öffentlichen Straßenraum geschieht.

Hinweis zu Verteilerschränken:
Nicht eigenmächtig bemalen oder besprühen

(Düsseldorf – 15. März 2017)
Nach diversen Medienberichten zum Thema „Kunst auf Verteilerschränken“ weist die Netzgesellschaft Düsseldorf darauf hin, dass künstlerische Umgestaltungen immer erst nach einer Freigabe durch die Netzgesellschaft erfolgen dürfen. Eigenmächtige Aktionen – ganz gleich, ob die Verteilerschränke bemalt oder besprüht werden sollen – sind aus Sicherheitsgründen nicht zulässig.

Strom tanken am Landtag NRW
Parlament und Stadtwerke Düsseldorf nehmen Ladestationen in Betrieb

(Düsseldorf – 14. März 2017)
Am Landtag NRW kann ab sofort Strom getankt werden. Landtagspräsidentin Carina Gödecke nahm am Dienstag, 14. März 2017, gemeinsam mit den Vizepräsidenten des Landtags sowie mit Martin Giehl von den Stadtwerken Düsseldorf insgesamt acht Ladestationen offiziell in Betrieb. Vier der Ladestationen befinden sich auf dem Außengelände des Landtags und stehen der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Die Arbeitsgruppe „Energievorbild Landtagsgebäude“, der Abgeordnete aller fünf im Landtag vertretenen Fraktionen angehören, hatte die Einrichtung der Ladestationen im Juli 2016 beschlossen. Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitsgruppe nahmen auch an der Inbetriebnahme teil. Insgesamt wurden in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken acht Ladestationen installiert. Vier befinden sich in der Parkgarage des Landesparlaments und können dort auch von Gästen des Landtags genutzt werden.

Landtagspräsidentin Carina Gödecke: „Der Erfolg der E-Mobilität hängt maßgeblich mit davon ab, dass den Fahrerinnen und Fahrern von Elektrofahrzeugen ein ausreichendes Angebot an E-Tankstellen zur Verfügung steht. Daher freue ich mich, dass der Landtag NRW ,Energievorbild‘ ist und zum Ausbau der E-Infrastruktur in der Landeshauptstadt beiträgt. Unser Dank gilt den Stadtwerken Düsseldorf, die mit uns gemeinsam das Projekt umgesetzt haben.“

Martin Giehl, Prokurist der Stadtwerke: „Bei den Lademöglichkeiten für Elektroautos gehört Düsseldorf zu den führenden Städten Deutschlands. Die Zukunft der Mobilität in Ballungsräumen wie Düsseldorf liegt im intelligenten Zusammenspiel von umweltfreundlichen Mobilitätsmitteln wie Fahrrädern, ÖPNV und Carsharing. Dabei wird die Elektromobilität ein zentrales Element sein. Deshalb arbeiten wir konsequent an ihrem Ausbau, z.B. in Form von Projekten wie hier am Landtag oder durch die geplante Errichtung von Mobilitätsstationen, die die verschiedenen Mobilitätsformen kundenfreundlich zusammenführen.“

Die öffentlich zugänglichen vier Ladestationen befinden sich neben der Einfahrt zur Tiefgarage des Landtags NRW (Stromstraße). Nutzerinnen und Nutzer benötigen eine Tankkarte, die von den Stadtwerken Düsseldorf ausgegeben wird. Besucher des Landtags erhalten die Tankkarten auch am Empfang.

Die Ladestationen können auch von Car-Sharing-Unternehmen genutzt werden. Ihr Standort wird im Internet und durch Navigationsgeräte angezeigt. Die Ladesäulen werden ausschließlich mit Ökostrom betrieben. Das Tanken ist bis auf weiteres für Nutzerinnen und Nutzer kostenlos.

Die Kosten für die Errichtung der Ladesäulen haben die Stadtwerke Düsseldorf im Rahmen eines Förderprogramms des Bundeswirtschaftsministeriums übernommen. Der Landtag trägt die monatlichen Betriebskosten für den Unterhalt, die Störungsbeseitigung und das Ladesäulenmanagement.

Wertvolle Tipps für Hauseigentümer

(Düsseldorf – 13. März 2017)
Hauseigentümer können am Donnerstag, 16. März, wertvolle Tipps erhalten, mit denen sich bares Geld sparen lässt: Die Stadtwerke bitten ab 18 Uhr zu einer kostenlosen Info-Veranstaltung zum Thema "Energetische Gebäudesanierung". Dabei wird der gesamte Ablauf einer solchen Sanierung erklärt - von der ersten Beratung zu Sanierungsmöglichkeiten bis hin zur Begleitung der Umsetzung.

Die Experten der Stadtwerke beantworten auch Fragen rund ums Thema und geben Tipps zu den "Dos and Don‘ts". Die Veranstaltung findet in der Stadtwerke-Zentrale am Höherweg 100 statt. Um Anmeldung wird gebeten bis Mittwoch 15 Uhr unter Telefon 821-2121 (werktags von 8 bis 17 Uhr), alternativ per Mail an energieberatung@swd-ag.de oder per Internet unter: https://www.swd-ag.de/privatkunden/energieberatung

Wasserrohrbruch auf der Berger Allee
Baumfällung erforderlich

(Düsseldorf, 13.03.2017)
Auf der Berger Allee, Ecke Bäckerstraße ist eine Trinkwasserleitung gebrochen. Bei der Freilegung der Schadensstelle wurde ein großes Spülloch neben und unter einem Baum festgestellt, der über der Wasserleitung steht. Da die Standsicherheit des Baums nicht gewährleistet werden kann, muss dieser nach Vorgabe des Gartenamts gefällt werden. Zusätzlich ist durch den Baum die Sicherheit einer dort verlaufenden großen Trinkwasser-Transportleitung gefährdet. Nach Abschluss der Instandsetzung wird eine Wiederbepflanzung vorgenommen.

Die Baumaßnahme wird circa vier Wochen dauern, während dieser Zeit wird es zu Beeinträchtigungen durch Baufahrzeuge kommen.

Erneuerung der Erdgasleitung in der Henkelstraße zwischen Nürnberger Straße und Heidelberger Straße
Aus verkehrstechnischen Gründen ist Nachtarbeit erforderlich

(Düsseldorf – 09.03.2017)
Die Netzgesellschaft Düsseldorf GmbH erneuert einen rund 200 Meter langen Abschnitt der Erdgasleitung in der Henkelstraße. Auf Anforderung der Rheinbahn müssen die Arbeiten in diesem Bauabschnitt aus verkehrstechnischen Gründen zwischen der Niederheider Straße und der Nürnberger Straße in Nachtarbeit durchgeführt werden. Diese Arbeiten finden jeweils in der Zeit von 20 bis 5 Uhr statt. Dazu wird in diesem Straßenabschnitt der Henkelstraße während der betreffenden Zeiten eine Einbahnstraße von der Niederheider Straße in Richtung Nürnberger Straße eingerichtet. Tagsüber und an den Wochenenden ist der Bereich normal befahrbar.

Die Arbeiten beginnen am Montag, dem 13.März und werden voraussichtlich bis zum 8. April dauern. An den Wochenenden finden keine Arbeiten statt.

Februar 2017

Stadtwerke Düsseldorf senken Erdgaspreis zum dritten Mal in Folge

(Düsseldorf – 13. Februar 2017)
Zum dritten Mal in Folge senken die Stadtwerke Düsseldorf für ihre Düsseldorfer Kundinnen und Kunden die Erdgaspreise. Zum 1. Mai 2017 reduzieren sich die Preise um brutto 0,29 Cent pro Kilowattstunde. Abhängig vom Verbrauch entspricht dies einer Senkung um bis zu fünf Prozent. So spart beispielsweise ein Haushalt mit einer Wohnfläche von 100 Quadratmetern und einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden jährlich rund 58 Euro. Die Stadtwerke Düsseldorf werden in den nächsten Tagen die Kundinnen und Kunden per Anschreiben über die neuen Preise informieren.

Die Strompreise bleiben stabil, im Jahr 2017 ist keine Preisanpassung vorgesehen – trotz gestiegener gesetzlicher Abgaben und Umlagen. Diese haben die Stadtwerke Düsseldorf durch Einsparungen an anderer Stelle ausgeglichen.

Zum 1. April 2017 sinkt der Fernwärmepreis in der Innenstadt. Die neuen Preise werden in den nächsten Tagen abschließend kalkuliert und veröffentlicht. Die Fernwärmepreise in Garath beziehungsweise Wittlaer und Einbrungen wurden zuletzt zum 1. Oktober 2016 gesenkt.

Netzgesellschaft Düsseldorf schließt das Heinrich-Hertz-Berufskolleg an die Fernwärme an
Vorübergehende Änderung der Verkehrsführung auf der Redinghovenstraße

(Düsseldorf, 06.02.2017)
Das Heinrich-Hertz-Berufskolleg auf der Redinghovenstraße wird zukünftig mit umweltfreundlicher Fernwärme versorgt. Damit die Netzgesellschaft Düsseldorf die notwendigen Leitungen verlegen kann, muss in einem ersten Bauabschnitt die Verkehrsführung in dieser Straße geändert werden. Ab dem 9. Februar 2017 wird die Redinghovenstraße von der Hausnummer 16 bis zum Hennekamp Einbahnstraße - vom Hennekamp ist die Einfahrt in die Redinghovenstraße vollständig gesperrt. Die einzige Zufahrtsmöglichkeit besteht über den Bittweg.

Die Bauarbeiten werden voraussichtlich 8 bis 10 Wochen dauern, die Umleitungen sind mit dem Amt für Verkehrsmanagement abgestimmt und umfassend ausgeschildert.

Alle betroffenen Anwohner sind schriftlich informiert.

Januar 2017

Verlegung von Versorgungsleitungen für das neue Glasmacherviertel
Klimafreundliche und moderne Energie für das neue Wohnquartier

(Düsseldorf – 24.01.2017)
Auf dem Gelände der ehemaligen Glashütte in Gerresheim entsteht ein neues Wohnquartier: das Glasmacherviertel. Die Energieversorgung dort soll gemäß den Planungsvorgaben hohen ökologischen Standards genügen. Das Areal des künftigen Glasmacherviertels Düsseldorf umfasst 300.000 qm Gesamtfläche, auf der rund 1.400 Wohneinheiten entstehen sollen. Die Netzgesellschaft Düsseldorf wird die Infrastruktur für die Energie- und Wasserversorgung für das neue Quartier bereitstellen.

Dafür wird auf dem Höherweg ab dem 30. Januar 2017 zwischen Hausnummer 335 und der Posener Straße ein neuer Bauabschnitt eröffnet. Um Fernwärme- und Trinkwasserleitungen zu verlegen, wird in diesem Bereich der Höherweg in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Die Arbeiten werden voraussichtlich acht Wochen in Anspruch nehmen – gearbeitet wird dort in 40-Meter-Abschnitten. Zusätzlich werden die Baugruben in den Zeiten, in denen die Bauarbeiten ruhen, mit befahrbaren Stahlplatten abgedeckt, um die Beeinträchtigungen für die Anwohner soweit wie möglich zu reduzieren – ebenso wird ein Wendehammer vor der Baustelle die Befahrung des Höherwegs von der Ronsdorfer Straße bis zur Baustelle und zurück erleichtern. Nach Beendigung der Arbeiten werden die Oberflächen des betroffenen Abschnitts wieder hergestellt. Alle Betroffenen sind per Schreiben informiert und die Umleitungen umfassend ausgeschildert.

Durch die Anbindung an das Strom- und Fernwärmenetz wird das Wohnquartier zukünftig mit umwelt- und klimafreundlicher Energie durch das neue GuD-Kraftwerk auf der Lausward sowie die Müllverbrennungsanlage in Flingern versorgt. Beide Anlagen arbeiten nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. So leisten der Strom und die Wärme von den Stadtwerken Düsseldorf nicht nur einen wichtigen Beitrag für die Erreichung der Klimaschutzziele der Stadt Düsseldorf, bis 2050 klimaneutral zu sein, sondern auch zur Senkung der Feinstaub- und Stickoxid-Emissionen.