Die Würze des Wassers Wasserhärte

Trinkwasser kann „weich“ oder „hart“ sein. Abhängig von seiner Zusammensetzung wird zwischen diesen Härtegraden unterschieden, die unter anderem für die Dosierung von Waschmitteln von Bedeutung sind.

Wasserversorgung mit Sicherheit

Unser Trinkwasser wird ständig von erfahrenen Experten kontrolliert, um zu gewähr-leisten, dass alle Grenzwerte gemäß der Trinkwasserverordnung einghehalten werden. Erst wenn das Untersuchungsverfahren abgeschlossen ist, wird das Trinkwasser in das 1.800 km lange Verteilungsnetz eingespeist.

Was ist der Unterschied zwischen „hartem“ und „weichem“ Trinkwasser?

Trinkwasser ist ein Naturprodukt. Ob es „hart“ oder „weich“ ist, hängt davon ab, wie hoch der Anteil der sogenannten Erdalkalisalze (Härtebildner) wie Calcium- und Mag-nesiumverbindungen ist. Die Wasserhärte variiert von Region zu Region. Das Düssel-dorfer Wasser liegt mit etwa 14,9 Grad deutscher Härte (dH) im Härtebereich „hart“. Bitte beachten Sie bei der Dosierung von Wasch- und Reinigungsmitteln die Hinweise der Hersteller und dosieren Sie nach dem Härtebereich mittel.

Trinkwasserhärte und Gesundheit

Voll beladene Spülmaschine

Hartes Wasser ist gesund, weil es lebenswichtige Mineralien enthält. So ist Calcium ein wichtiger Baustoff für Knochen und Zähne sowie unentbehrlich für die Blutgerinnung. Magnesium wirkt sich positiv auf die Nerven, die Muskelarbeit sowie die Arterien aus und beugt Herzinfarkten vor.

Auch wenn ein hoher Gehalt an Calcium und Magnesium im Trinkwasser sehr gesund ist – bei einigen Haushaltsgeräten kann er störende Kalkablagerungen verursachen. Daher hier einige Anti-Kalk-Tipps:

  • Heißwasserbereiter wie Wasserkocher nicht über 60°C einstellen (wenn möglich). Ab dieser Temperatur wird deutlich mehr Kalk freigesetzt.
  • Geschirrspüler entsprechend der Wasserhärte einstellen und regelmäßig Salz nachfüllen (bei Mehrfach-Reinigern inklusive Salz, zum Beispiel bei Multitabs, entfällt unter Umständen der Einsatz).
  • Dampfbügeleisen mit abgekochtem Wasser füllen, destilliertes Wasser ist nicht unbedingt erforderlich.
  • Haushaltskleingeräte regelmäßig entkalken, zum Beispiel mit üblichen Haushaltsmitteln wie verdünnter Zitronensäure.