Photovoltaik: Eigenverbrauch rechnet sich

MyStrom – Ihr Rundum-sorglos-Paket für Photovoltaikanlagen

Mieten statt kaufen – mit einer Solaranlage der Stadtwerke Düsseldorf nutzen Sie einfach und bequem grünen Sonnenstrom vom eigenen Dach – Planung, Montage und Wartung können Sie ganz entspannt uns überlassen.

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Was heißt Photovoltaik für den Eigenverbrauch?

Solarstrom erzeugen und selber nutzen – moderne Photovoltaikanlagen sind längst auf den Eigenverbrauch ausgerichtet. Da staatliche Förderungen für Solaranlagen wie die Einspeisevergütung seit Jahren kontinuierlich sinken, lohnt es sich für Anlagenbetreiber weniger, den produzierten Strom einzuspeisen. Stattdessen verbleibt die Energie im Haushalt und ersetzt teuren Netzstrom. Dabei gilt die Faustregel: Je höher der Eigenverbrauch, desto eher rentiert sich die Photovoltaikanlage (PV-Anlage)!

Der Eigenverbrauch rechnet sich langfristig – und zwar im Kleinen wie im Großen. Der selbst erzeugte Strom ist pro Kilowattstunde (kWh) zum einen günstiger als zugekaufter Strom vom Energieversorger. Zugleich schont die lokale Energieerzeugung die Umwelt, da der Strom unmittelbar dort verbraucht wird, wo er erzeugt wird. Ein Ausbau der Stromnetze, die Errichtung neuer Stromtrassen und weitere teure Maßnahmen lassen sich so einschränken.

Ein Haus mit einer Solaranlage auf dem Dach

Die Begriffe von Eigenverbrauch und Autarkie sollte man nicht vermengen. Denn es bestehen Unterschiede:

  • Die Eigenverbrauchsquote gibt an, wieviel Prozent des von der Solaranlage produzierten Stroms der Erzeuger-Haushalt selbst verbraucht. Bei einer Quote von 50 Prozent verwenden Sie beispielsweise die Hälfte Ihres Solarstroms vom Dach, der Rest wird ins Stromnetz eingespeist. Bei 100 Prozent nutzen Sie den gesamten Ertrag der Photovoltaikanlage selbst.
  • Mit dem Autarkiegrad ist dagegen die Unabhängigkeit vom Netzstrom gemeint. Bei einem Autarkiegrad von 50 Prozent müssen Sie zum Beispiel nur die Hälfte Ihres Jahresverbrauchs zukaufen, der Rest ist selbst erzeugt. Bei 100 Prozent Autarkie bräuchten Sie von außen überhaupt keinen Strom mehr.

Wie kann ich den Eigenverbrauch des durch Photovoltaik erzeugten Stroms berechnen?

Bei modernen Photovoltaikanlagen reicht meist ein Blick, um den Eigenverbrauch zu ermitteln. Der sogenannten Zweirichtungszähler zeigt an, wie viel Solarstrom vom Dach ins Stromnetz eingespeist wurde (Zähler 1) und wieviel Strom vom Energieversorger bezogen wurde (Zähler 2). Um den Eigenverbrauch des durch Photovoltaik produzierten Stroms zu berechnen, benötigen Sie den Stand von Zähler 1. Zieht man diesen von der Leistung der Solaranlage insgesamt ab, weiß man, wie viel Strom ins Hausnetz geflossen ist. Beträgt beispielsweise die jährliche Gesamtleistung 4.500 kWh Kilowattstunden und wurden im Abrechnungsjahr 2.500 kWh von der Photovoltaikanlage eingespeist, liegt der Eigenverbrauch bei 2.000 kWh.

Würfeln mit dem Wort Sparen und Geldscheine auf dem Tisch

Zähler 2 ist wichtig, um den gesamten Strombedarf im Blick zu behalten. Denn ein Problem bei der Berechnung des Eigenverbrauchs ist die ungleichmäßige Leistungsverteilung der Photovoltaikanlage im Tages- und Jahresverlauf. So produziert sie ihre Erträge tagsüber vor allem in den Mittagsstunden und am Nachmittag, im Sommer liefert die Solaranlage mehr Strom als im Winter. Gerade in der dunklen Jahreszeit ist der Rückgriff auf Netzstrom notwendig, auch weil ein zusätzlicher Stromspeicher nicht immer voll aufgeladen ist. Dadurch sinkt die Eigenverbrauchsquote wieder.

Wenn Sie Ihre Photovoltaikanlage bei den Stadtwerken Düsseldorf mieten, erhalten Sie einen Energiemanager, der Ihnen alle Informationen leicht verständlich auf einer App anzeigt (für Smartphone, PC oder Tablet).

Planung der PV-Anlage: Eigenverbrauch und Strombedarf

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Bei der Planung einer Photovoltaikanlage mit Blick auf einen hohen Eigenverbrauch spielt die Frage, wie viel Strom überhaupt benötigt wird, eine wichtige Rolle. Alle elektrischen Geräte im Haushalt zählen als „Verbraucher“: Lampen, Fernseher, Smartphones, Computer, Waschmaschine, Trockner, Kühlschrank, Gefriertruhe, Toaster, Herd, Kaffeemaschine, Fön, Rasierapparat usw., zudem Elektroheizungen sowie alle Geräte, die Wasser elektrisch erhitzen (Durchlauferhitzer, Boiler oder Warmwasserspeicher). Der Gesamtbedarf lässt sich leicht am letzten Jahresverbrauch ablesen. Für eine vierköpfige Familie im Einfamilienhaus liegt er im Durchschnitt bei 4.500 bis 5.000 kWh.

Weitere Einflussfaktoren beim Stromverbrauch sind:

  • Haushaltsgröße: Je mehr Personen in einem Haushalt leben, desto höher ist der absolute Stromverbrauch. Allerdings sinkt mit der Haushaltsgröße auch der Pro-Kopf-Verbrauch.
  • Warmwasser: Bei elektrischer Warmwasserbereitung erhöht sich der Strombedarf um etwa 30 Prozent.
  • Haustyp: In einem Einfamilienhaus ist der Stromverbrauch in der Regel höher als im Mehrfamilienhaus. Der Verbrauch von Heizungspumpe, Außenbeleuchtung, Lampen in Garage und Gartenhäuschen, Teichpumpen oder elektrischem Toröffner muss man im Einfamilien- oder Reihenhaus eben allein zahlen.

Natürlich hat auch das individuelle Verhalten Einfluss auf den Strombedarf: Den Fernseher im Stand-by-Betrieb laufen zu lassen, benötigt mehr Strom, als wenn man ihn nach dem Ausschalten immer vom Stromnetz trennt. Auch das Vorheizen des Backofens ist in der Regel nicht notwendig. Die Verwendung von LED- und Energiesparlampen oder eines sparsamen Kühlschranks, das Waschen von schmutziger Wäsche bei niedrigen Temperaturen oder der Verzicht auf eine energiehungrige Klimaanlage – all das und viele andere Maßnahmen helfen dabei, Energie einzusparen, sinnvoller mit Ressourcen umzugehen – und die Stromkosten zu reduzieren.

Da die Einspeisevergütung mittlerweile unter dem Strompreis liegt, lohnt sich eine Volleinspeisung ins Stromnetz nicht mehr. Je mehr Solarstrom Sie selbst verbrauchen, desto eher rechnet sich die Solaranlage. Kurzum: Die Vorteile von Photovoltaik zeigen sich dann, wenn Sie weniger auf Einspeisevergütung, sondern auf einen hohen Eigenverbrauch setzen.

Welche Photovoltaikanlagen gibt es für den Eigenverbrauch?

Monteur einer Solaranlage

Es gibt zwei Möglichkeiten, um PV-Anlagen für den Eigenverbrauch auszurüsten: solche ohne Einspeisung ins Stromnetz und solche, die überschüssigen Strom an den Netzbetreiber gemäß EEG verkaufen. Die sogenannten Insellösungen, also Solaranlagen, die vom öffentlichen Stromnetz unabhängig sind, eignen sich vor allem für Wochenend- und Ferienhäuser. Bei Wohnhäusern, die ohnehin an das Stromnetz angeschlossen sind, werden hingegen PV-Anlagen mit Netzanschluss gebaut. So ist zum einen die Versorgungssicherheit gewährleistet, wenn die Sonne einmal nicht scheint, und zum anderen profitiert man von der Einspeisevergütung für den überschüssigen Strom, der gerade nicht im Haus genutzt werden kann.

Um Photovoltaik für den Eigenverbrauch bestmöglich zu nutzen, haben Sie mehrere Optionen: eine reine Photovoltaikanlage sowie Solaranlagen, die mit Energiemanagement-Systemen (Energiemanager) und Stromspeichern ergänzt wurden.

  • Photovoltaikanlage: Sie erreichen eine Eigenverbrauchsquote von etwa 30 Prozent der produzierten Strommenge.
  • Photovoltaikanlage + Energiemanager: Das zusätzliche Steuermodul optimiert den Stromverbrauch und schaltet beispielsweise elektrische Geräte dann ein, wenn besonders viel Solarstrom zur Verfügung steht. Sie erreichen eine Eigenverbrauchsquote von 35 bis 40 Prozent.
  • Photovoltaikanlage + Stromspeicher: Durch die Kombination der Solaranlage mit einem Lithium-Ionen-Speicher erhöhen Sie den Eigenverbrauch des erzeugten Solarstroms auf 50 bis 70 Prozent.
  • Photovoltaikanlage + Stromspeicher + Energiemanager: Durch solche intelligenten Systeme erreichen Sie eine Eigenverbrauchsquote von 70 bis 80 Prozent.

Bei myStrom der Stadtwerke Düsseldorf ist der Energiemanager schon immer inklusive, sodass Sie ab dem ersten Tag den Nutzen Ihrer Photovoltaikanlage maximieren. Per App (für Smartphone, Tablet und PC) behalten Sie den Überblick über Stromerzeugung und -verbrauch und steuern intuitiv die gesamte PV-Anlage. Der Energiemanager verknüpft die verschiedenen Bestandteile intelligent miteinander und sorgt so dafür, dass Ihr Eigenverbrauch so hoch wie möglich ist.

  • Schnell und einfach: Überblick über den Stromfluss
  • Intelligent: Smarte Verknüpfung mit anderer Hardware
  • Intuitiv: Leicht zu bedienen
  • Sicher: Datenschutz wird groß geschrieben

Kosten für eine PV-Anlage

Rosanes Sparschwein mit einer Steckdose

Um durch den Eigenverbrauch des durch Photovoltaik erzeugten Stroms Geld zu sparen, muss man in der Regel erstmal kräftig investieren. Eine Solaranlage kostet einen vier- bis fünfstelligen Betrag (abhängig von Größe und Leistung). Zudem muss sie versichert werden, Ausgaben für die regelmäßig durchzuführenden Wartungen sowie für defekte Ersatzteile kommen hinzu – gerade die Reparaturkosten nach 5, 10 oder 15 Jahren sind schwer zu kalkulieren. Zudem müssen Sie für einen möglichst hohen Eigenverbrauch darauf achten, dass nicht nur die PV-Anlage optimal geplant ist, sondern auch der Speicher entsprechend groß ist. Insgesamt ist der persönliche und finanzielle Aufwand beim Kauf einer Solaranlage sehr hoch.

Es gibt aber auch einen einfacheren Weg, vom Eigenverbrauch grünen Solarstroms zu profitieren: indem Sie eine Solaranlage mieten. Bei diesem Modell müssen Sie sich um nichts kümmern: Planung und Montage, aber auch Wartung, Versicherung und Reparaturen sind bereits enthalten. Auch der Kundenservice ist über den gesamten Pachtzeitraum gewährleistet. Dafür wird eine monatliche Miete fällig – die aber über 18 Jahre konstant bleibt. Zusätzlich profitieren Sie von der Einspeisevergütung.

Die Vorteile des Pachtmodells von MyStrom liegen auf der Hand: Sie vermeiden anfängliche Investitionskosten in vier- bis fünfstelliger Höhe und brauchen sich um Planung, Montage oder Wartung nicht zu kümmern. Stattdessen können Sie sofort mit der Nutzung von Sonnenstrom beginnen – und das zu vergleichbaren monatlichen Kosten.

Vorteile einer eigenen Photovoltaikanlage

Wer Solarstrom für den Eigenverbrauch produziert, profitiert von einer ganzen Reihe von Vorteilen:

  • Sie erreichen bereits mit einer reinen Solaranlage einen hohen Eigenverbrauch, die Quote lässt sich durch Kombination mit Energiemanager und Speicher noch weiter steigern.
  • Große Einsparungen bei Stromkosten sind möglich, mit jeder Strompreiserhöhung sparen Sie mehr!
  • Verkaufen Sie nicht benötigten Strom an den Netzbetreiber und erhalten Sie eine kleine Vergütung. Der Preis ist für die nächsten 20 Jahre garantiert.
  • Insgesamt ist es viel günstiger, den Strom der Solaranlage selbst zu verbrauchen als ihn ins Stromnetz einzuspeisen und von einem Anbieter zu beziehen.
  • Sie machen sich von Ihrem Stromanbieter und den schwankenden Strompreisen zu einem großen Teil unabhängig.

Kontakt

Kontakt: ein Herr mit Headset telefoniert mit einem Kunden

Sie wollen bei den Stadtwerken Düsseldorf eine Photovoltaikanlage mieten und so schnell wie möglich mit dem Eigenverbrauch von selbstproduziertem Solarstrom beginnen? Dann kontaktieren Sie uns gerne!

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