Wärmepumpen

Energie sparen im Haushalt

Sie sparen bis zu 50 Prozent Heizkosten pro Jahr und schonen natürliche Ressourcen: Wärme-pumpen zählen zu den nachhaltigsten Möglichkeiten, die eigenen vier Wände zu beheizen. Der größte Vorteil: Eine Wärmepumpenheizung nutzt keine fossilen Brennstoffe, sondern zieht rund 75 Prozent der benötigten Wärme ganz einfach aus der Umwelt – zum Beispiel aus der Erde, dem Grundwasser oder der Luft. Damit sind Wärmepumpen eine interessante und langfristig kostensparende Alternative zu herkömmlichen Öl-, Erdgas- oder Holz-Heizungen.

Heizenergie aus Umweltwärme

Das Funktionsprinzip einer Wärmepumpe ist im Grunde ganz einfach: Sie funktioniert wie ein Kühlschrank – nur umgekehrt. Das heißt, sie entzieht der Umwelt Wärme und führt diese dem eigenen Heizsystem zu. Dies geschieht in drei Schritten: Über eine spezielle Wärmequellenan-lage wird der Umwelt zunächst Wärme entzogen – per Aerothermie aus der Luft, per Geothermie aus der Erde oder per Hydrothermie aus dem Grundwasser. Im zweiten Schritt gelangt die Wärme in die Wärmepumpe, die den Dampf eines Kältemittels verdichtet und der Umweltwärme ihre Energie über einen Wärmetauscher entzieht. Wenn sich das Kältemittel dann wieder verflüssigt, gibt es seine Wärme an den Kreislauf des eigentlichen Heizsystems ab. An letzter Stelle steht dann das System zur Speicherung und Verteilung der Wärme.

Schematische Funktionsweise einer Wärmepumpe

Kosten und Nutzen: Wärmepumpen rechnen sich

Wärmepumpen rechnen sich

Wärmepumpen schonen die Umwelt und langfristig auch den Geldbeutel – denn die gewonnene Umweltenergie ist in jedem Fall kostenlos. Die Preise für die Anschaffung und Installation einer Wärmepumpe hängen von der eingesetzten Technik und der gewünschten Heizleistung ab. Am günstigsten sind Luftwärmepumpen mit rund 10.000 bis 12.000 Euro, während für Erdwärmepumpen aufgrund aufwendiger Sondenbohrungen leicht über 20.000 Euro anfallen. Die auf den ersten Blick hohen Kosten amortisieren sich allerdings meist schnell: Denn sofort nach der erfolgreichen Installation fallen durchschnittlich 50 Prozent weniger Heizkosten an – jedes Jahr. Wenn die Heizkosten eines großen Einfamilienhauses zuvor zum Beispiel bei 2.000 Euro jährlich gelegen haben, liegt der Gewinn mit einer Luftwärmepumpe ab dem elften Jahr bei fast 84 Euro monatlich.

Welche Immobilien eignen sich für Wärmepumpen?

Schematische Darstellung eines Hauses

Eine Wärmepumpenheizung benötigt etwa genauso viel Platz wie eine konventionelle Heizungsanlage und sieht vom Äußeren her auch ähnlich aus. Aktuelle Modelle sind in etwa so groß wie ein Kühlschrank und beinhalten neben der Wärmepumpe auch bereits einen Warmwasserspeicher. Zur Aufstellung eignet sich ein Keller- oder Lagerraum ebenso wie eine Garage. Es gibt auch spezielle Geräte zur Installation im Freien. Um Wärmeverluste durch lange Leitungswege zu vermeiden, sollte die Wärmepumpe in der Nähe der Wärmequellenanlage platziert werden. Auch bei der Anbindung des Heizkreislaufs oder vorhandener Puffer- oder Brauchwasserspeicher sind kurze Leitungswege von Vorteil. Damit sich eine Wärmepumpe langfristig rentiert, muss eine Immobile die folgenden Anforderungen erfüllen: Eine gute Wärmedämmung sowie großflächige Wand- und Fußbodenheizungen sind ebenso Voraussetzung wie ein Drehstromanschluss mit eigenem Stromzähler. Für hohe Spareffekte sollte die Vorlauftem-peratur der Heizungsanlage in Neubauten bei 35°C liegen, bei Bestandsbauten nicht über 50°C.

Günstige Stromtarife für Wärmepumpen

Als Antriebsenergie benötigt eine Wärmepumpenheizung elektrischen Strom. Der Energieeinsatz ist dabei leicht zu berechnen: Für vier Kilowatt Heizenergie fällt eine Kilowattstunde Strom an. Die Stadtwerke Düsseldorf bieten für Wärmepumpen einen besonders günstigen Stromtarif an. Trotz des zusätzlichen Stromverbrauchs sind Wärme-pumpen bei den laufenden Kosten deutlich preisstabiler und günstiger als konventionelle Hei-zungen.

Wärmepumpenförderung

Die Stadtwerke Düsseldorf fördern Ihre neu installierte Wärmepumpe fürs Wohngebäude. Qualitative Voraussetzung ist eine Mindest-Jahresarbeitszahl von ≥ 3,8. Die Förderung beträgt einmalig 40 € pro volle kW Heizleistung (max. 400€).

Die Energieberatung der Stadtwerke Düsseldorf

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