Rauchmelder sind Lebensretter Rauchmelderpflicht in NRW

Schon wenige Euro können Leben retten – Rauchmeldern sei Dank. Die Signalgeber, auch Rauchwarnmelder genannt, sind für Neubauten gesetzlich vorgeschrieben und seit 2017 in NRW auch in bestehenden Privatwohnungen Pflicht. Unsere Energieberatung gibt Ihnen wertvolle Tipps zu den Lebensrettern an der Decke.

Das Angebot für Vermieter

Rauchmelderservice – komfortabel und sicher

Unser Rauchmelderservice übernimmt alles rund um die Rauchmelder für Sie: von der Beratung über die Montage bis hin zur Wartung. Dies ist ein weiterer Baustein, den Sie mit den Abrechungsdienstleistungen der Stadtwerke Düsseldorf zusammen nutzen können.

Rauchmelderpflicht – diese Vorschriften gelten

Die Rauchmelderpflicht besagt, dass eine Wohnung mit Rauchmeldern ausgestattet sein muss. In jedem Bundesland gibt es dazu unterschiedliche Regelungen – allerdings sind in den meisten mittlerweile Rauchmelder sowohl für Neu- als auch Bestandsbauten vorgeschrieben. Unsere Experten beantworten die wichtigsten Fragen zur Rauchmelderpflicht:

Ab wann gilt die Rauchmelderpflicht für NRW?

In NRW müssen Neubauten schon seit April 2013 mit Rauchmeldern, auch Rauchwarnmelder genannt, ausgestattet sein. Für Bestandswohnungen, die davor errichtet wurden, tritt die Regelung zum 31. Dezember 2016 in Kraft.

Welche Räume müssen mit Rauchmeldern ausgestattet werden?

Schlafzimmer, Kinderzimmer und Flure sowie weitere Räume, in denen Personen sich länger aufhalten oder durch die Rettungswege führen, sind jeweils mit mindestens einem Rauchmelder auszustatten. Die Signalgeber sind mittig im Raum an der Decke und mindestens einen halben Meter von Wand oder Einrichtungsgegenständen entfernt anzubringen. Der Rauchmelder muss übrigens immer an der Decke befestigt werden, denn der Rauch steigt nach oben und sammelt sich dort.

Wer ist für die Rauchmelder verantwortlich?

Der Hauseigentümer ist für die Anschaffung und Montage der Rauchmelder zuständig. Pro Jahr kann er 11 Prozent der Anschaffungskosten als Modernisierungsmaßnahme auf die Kaltmiete umlegen. Für die Betriebsbereitschaft und Wartung der Melder ist in NRW der Mieter bzw. Nutzer der Räumlichkeiten verantwortlich, es sei denn der Eigentümer hat diese Verpflichtung bis zum 31.03.2013 selbst übernommen. Die genauen Regelungen können sich je nach Bundesland unterscheiden.

Was gehört zur Wartung?

Zur Wartung gehören die jährliche Funktionsprüfung sowie ggf. der Batteriewechsel und die Reinigung der Raucheindringungsöffnungen bei Verschmutzungen. Viele Rauchmelder signalisieren durch eine kleine LED-Leuchte am Gerät, dass Sie einsatzbereit sind. Geht eine Batterie zu Neige, meldet Sie sich häufig durch einen wiederkehrenden Signalton. Dies kann sich jedoch von Marke zu Marke unterscheiden. Wenn Sie die Wartung selber übernehmen, sollten Sie daher die Herstellerangaben beachten sowie die Bedienungsanleitung lesen und aufbewahren. Außerdem ist es sinnvoll, die Wartung zu zweit durchzuführen und in einem Prüfprotokoll oder Wartungsheft zu dokumentieren, das danach außerhalb der Wohnung gelagert wird. Denn im Schadensfall können Bewohner damit die Wartung beweisen. Das Prüfprotokoll bzw. Wartungsheft ist allerdings im Rahmen der Selbstwartung nicht gesetzlich vorgeschrieben. Auch Dienstleister wie die Stadtwerke Düsseldorf bzw. ihre Partner können den Installations- und Wartungsservice zusätzlich zu einem bestehenden Vertrag über die Heizkostenabrechnung übernehmen. Die Fachkräfte arbeiten dabei nach vorgeschriebenen DIN-Normen und mit Qualitätsmeldern. Mehr Infos gibt es bei unserem Rauchmelder-Service unter (0211) 821 3443.

Was ist die gesetzliche Grundlage der Rauchmelderpflicht?

Gesetzlich geregelt ist die Rauchmelderpflicht in § 49 Absatz 7 der Landesbauordnung NRW.

Welche Rauchmelder sind vorgeschrieben?

Nur Rauchmelder nach dem Standard DIN EN 14604 und mit dem CE-Kennzeichen dürfen eingebaut werden – erhältlich sind diese im Fach- oder Einzelhandel.

Was sollte beim Kauf beachten werden?

Rauchmelder gibt es in jeder Preisklasse. Günstige Produkte sind nicht per se schlechter, allerdings sollten Sie Rauchmelder nicht aus unseriösen Quellen beziehen und auf den Standard DIN EN 14604, das CE-Kennzeichen sowie auf eine deutsche Bedienungsanleitung achten. Experten raten zu Geräten mit zusätzlichen Qualitätsmerkmalen wie den Prüfzeichen des VdS, Kriwan oder dem Qualitätslabel “Q”. Diese Qualitätsrauchmelder sind in der Regel besser verarbeitet, arbeiten zuverlässiger und haben weniger Fehlalarme. Die Profis empfehlen außerdem Rauchmelder mit fest eingebauter Zehn-Jahres-Batterie. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, informiert sich im Vorfeld im Elektrofachhandel, bei Sicherheitsunternehmen oder bei unserer Energieberatung über zuverlässige Rauchmelder.

Wer kontrolliert die Rauchmelderpflicht?

In erster Linie ist der Vermieter bzw. Eigentümer für den ordnungsgemäßen Einbau verantwortlich. Derzeit sind keine Kontrollen in den Wohnungen durch kommunale Behörden vorgesehen. Jedoch ist nicht auszuschließen, dass Bauordnungsämter beispielsweise stichpunktartig oder nach Hinweisen die Rauchmelderpflicht vor Ort überprüfen. Trotz allem sollten schon in Anbetracht des eigenen Schutzes Rauchmelder in jeder Wohnung angebracht sein.

Rauchmelder – darauf sollten Sie achten

Rauchmelder gibt es in jeder Preisklasse. Günstige Produkte sind nicht per se schlechter, allerdings sollten Sie Rauchmelder nicht aus unseriösen Quellen beziehen und auf den Standard DIN EN 14604, das CE-Kennzeichen sowie auf eine deutsche Bedienungsanleitung achten. Denn nur solche Rauchmelder dürfen eingebaut werden.

Qualität zahlt sich aus

Experten raten zu Geräten mit zusätzlichen Qualitätsmerkmalen wie den Prüfzeichen des VdS, Kriwan oder dem Qualitätslabel “Q”. Diese Qualitätsrauchmelder sind in der Regel besser verarbeitet, arbeiten zuverlässiger und haben weniger Fehlalarme. Die Profis empfehlen außerdem Rauchmelder mit fest eingebauter Zehn-Jahres-Batterie. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, informiert sich im Vorfeld im Elektrofachhandel, bei Sicherheitsunternehmen oder bei unserer Energieberatung über zuverlässige Rauchmelder.

Wartung nicht vergessen

Rauchmelder lassen sich mit dem beiliegenden Montagematerial normalerweise problemlos an der Decke befestigen. Sind die Melder einmal installiert, sollten sie regelmäßig auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden, mindestens einmal jährlich. Dies übernimmt in der Regel der Mieter bzw. Bewohner. Zur Wartung gehören der Signalcheck per Knopfdruck, die Kontrolle, ob die Rauchöffnungen frei sind und die Überprüfung, ob das Gerät beschädigt ist. Für einen zusätzlichen Test, ob das Gerät bei Rauch anschlägt, gibt es Prüfspray für Rauchmelder. Viele Rauchmelder signalisieren durch eine kleine LED-Leuchte am Gerät, dass Sie einsatzbereit sind. Geht eine Batterie zu Neige, meldet Sie sich häufig durch einen wiederkehrenden Signalton. Dies kann sich jedoch von Marke zu Marke unterscheiden, daher sollten Sie die Herstellerangaben beachten und Bedienungsanleitungen lesen und aufbewahren. Außerdem ist es sinnvoll, die Wartung zu zweit durchzuführen und in einem Prüfprotokoll oder Wartungsheft zu dokumentieren, das danach außerhalb der Wohnung gelagert wird. Denn im Schadensfall können Bewohner damit die Wartung beweisen. Das Prüfprotokoll bzw. Wartungsheft ist allerdings im Rahmen der Selbstwartung nicht gesetzlich vorgeschrieben

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