SportPlatz

Wellnesshotels: so relaxen sie richtig!

So finden Sie nicht nur das richtige Wellnesshotel, sondern auch noch Inspirationen für die Wellness-Oase daheim.

Barfuß in die Entspannung.

Die Zeiten sind schneller als noch vor 20 Jahren. Dank Smartphones ist jeder von uns fast immer online und erreichbar. Egal, wo er gerade ist. Wie wohltuend ist es, sich einfach einmal aus der Hektik des Alltags zurückzuziehen. Das sind wertvolle Stunden, die nicht nur der Seele guttun, sondern auch unserem Körper. Vorausgesetzt, man findet den richtigen Ort.

Erinnern Sie sich noch an die 80er-Jahre? Beauty-Farmen waren damals der Geheimtipp für alle, die sich einfach mal aus dem Alltag herausziehen wollten. Meistens bekamen Damen dort eine Rundumerneuerung. Männer wurden so gut wie nicht geduldet, wollten dort auch in der Regel gar nicht hin. Es war eben eine reine Frauensache. Heute, 30 Jahre später, ist alles anders. Sowohl Männlein wie Weiblein lassen sich gerne an einem Tag oder über das Wochenende verwöhnen. Wellness hat sich als effektiver Weg zur Regeneration etabliert. Längst sind die Beauty-Farmen von damals aufgegangen in die Wellnessbereiche der Hotels von heute, in denen neben Massagen auch Kosmetik und Pflegeanwendungen eine Rolle spielen.

Hier liegen Sie richtig

Wer noch nie ein Entspannungswochenende gebucht hat, steht vor seinem ersten Trip vor der Qual der Wahl. Praktisch jedes Hotel wirbt heute auch mit einem Wellnessbereich. Die Logik sagt, dass der Wellnessbereich eines Drei-Sterne-Hotels nicht so gut sein kann wie der eines Fünf-Sterne-Hotels. Aber stimmt das auch? Jein ist die Antwort. Generell lässt sich nicht sagen, dass ein Hotel mit mehr Sternen auch einen besseren Wellnessbereich hat. Gerade kleine Hotels haben erkannt, dass ein gut ausgebautes Wellnessangebot Übernachtungen garantiert.

Darauf kommt es an

Wer sein Wochenende plant, sollte zunächst die Webseite des Hotels genau studieren. Und vor allem nicht alles glauben, was dort versprochen wird. Werden viele Symbolfotos statt echter Fotos für einzelne Bereiche genutzt, ist zumindest Skepsis angesagt. Denn wer einen guten Spa-Bereich hat, der wird damit auch werben wollen. Wenn keine echten Bilder zu sehen sind, sollte man lieber noch mal nachfragen und im Zweifelsfall ein anderes Hotel buchen.

Häufig werden Anwendungen wie klassische Gesichtsbehandlung, Wickel und Packungen sowie Massagen gebucht. Wer eine bestimmte Kosmetikmarke bevorzugt, sollte überprüfen, welche Kosmetiklinien vor Ort verfügbar sind. Auch wer weiß, dass er auf eine Marke allergisch reagiert, sollte sich vorher über die verwendeten Kosmetika informieren. Gute Hotels geben auch telefonisch eine Auskunft.

Attraktive Wellness-Hotels berechnen für Extras wie den Bademantel oder Badeschuhe keinen Aufpreis. Auch Handtücher sollten ohne Begrenzung zur Verfügung gestellt werden.

Wer über das Wochenende verreisen will, sollte unbedingt darauf achten, dass er auch am Sonntag Behandlungen buchen kann. Zahlreiche Hotels öffnen beispielsweise am Sonntag nur das Schwimmbad des Wellnessbereiches. Gleiches gilt für die generellen Öffnungszeiten. Je länger der Bereich geöffnet ist, desto entspannter lässt es sich genießen.

Zu den meisten Wellnesshotels finden sich auch Bewertungen auf den üblichen Hotel-Bewertungsportalen. Es schadet nicht, vor der Buchung hier noch einmal die Kritiken der letzten Urlauber anzuschauen. In der Regel ergibt sich daraus ein stimmiges Bild der Lage vor Ort. Hier hilft es, nicht nur auf die allgemeine Bewertung zu schauen, sondern sich insbesondere anzusehen, wie der Wellnessbereich bewertet wurde.

Die Wellness-Oase für zu Hause

Wir geben es direkt am Anfang zu: Der toll eingerichtete Wellnessbereich eines Hotels mit Massage, Schwimmbad und Sauna ist durch nichts zu ersetzen. Aber auch in den eigenen vier Wänden muss niemand auf seinen ganz persönlichen Wellnessbereich verzichten. Mit wenigen Handgriffen lässt sich aus jedem Zimmer ein Raum gestalten, in dem es sich gut entspannen lässt. Wir zeigen wie.

Fangen wir zunächst mit dem Badezimmer an. Wer nicht das Geld für einen Whirlpool oder eine Sauna investieren möchte, der greift auf eine Sprudelmatte für die Badewanne zurück. Sie hat natürlich nicht den gleichen Effekt wie ein Whirlpool, ist aber erheblich preiswerter. Allerdings findet dann die Erholung nur im Badezimmer statt. Wer weiß, wie 90 Prozent der hiesigen Badezimmer aussehen, weiß auch: Erholung kommt da nur spärlich ...

Wer tatsächlich Geld in die Hand nehmen möchte, der verlegt den Wellnessbereich aus dem Badezimmer in den Keller. Wer sich hier eine Sauna einbaut, daneben noch einen Whirlpool und ein paar Liegestühle, der hat eine tolle Zone geschaffen, in der sich auch nach Feierabend oder am Wochenende relaxen lässt.

Zitat Anfang

Besonders die Farbgebung ist ein wichtiger Aspekt, da Farben das Wohlbefinden steigern können.

Zitat Ende

Die Wellness-Oase muss nicht immer der Nassbereich sein. Auch ein herkömmliches Zimmer kann zur Erholung einladen. Besonders die Farbgebung ist ein wichtiger Aspekt, da Farben das Wohlbefinden steigern können. Laut dem Portal Gesundheit.de fördern Rosa und Grün nicht nur die Ausgeglichenheit, sondern wirken auch noch regenerierend und erfrischend.

Ein Wellnesszimmer ist kein Fußballplatz, daher genügt eine indirekte Beleuchtung völlig. Weitere Akzentbeleuchtung fördert die meditative Stimmung.

Eine bequeme Polsterliege oder ein Massagetisch (Letzteren gibt es regelmäßig beim Discounter des Vertrauens) lädt zum Entspannen ein. Wer nicht allein, sondern mit einem Partner entspannen möchte: Damit ist dann auch alles vorbereitet für eine tolle Massage.

Kerzen und einzelne Accessoires (der Buddha ist hier sehr beliebt) sowie Räucherstäbchen und meditative Musik sorgen für den Rest. Wer es mag – das Plätschern eines Zimmerbrunnens sorgt für eine noch entspanntere Atmosphäre.

Themen

  • Düsseldorf
  • Region
  • Gesundheit
  • Stadtleben
  • Wellness
  • Erholung