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Remote arbeiten: Informationen und Tipps rund um das flexible Arbeitsmodell

Remote Work – die flexible Arbeitsform gewinnt zunehmend an Bedeutung

Frau arbeitet remote in ihrem Wohnmobil.

Remote Working und insbesondere das Homeoffice sind spätestens seit der Corona-Pandemie keine Fremdwörter mehr. Da das Arbeiten von zu Hause immer mehr Anklang gefunden hat, ist ein Rückgang zu traditionellen Arbeitsmodellen nicht zu erwarten. Inwiefern sich die Arbeitswelt verändert und was Sie alles über das Arbeiten von verschiedenen Orten aus wissen sollten, erfahren Sie hier.

Warum remote arbeiten an Bedeutung gewinnt

Viele Jahrzehnte war an ein flexibles Arbeiten kaum zu denken. Die physische Präsenz und Büroarbeit galt als Norm. Erst seit einige Jahren erlaubten Unternehmen ihren Mitarbeiten vereinzelt von zu Hause zu arbeiten. Oft mussten dafür bestimmte Gründe angegeben werden und auch die Ausstattung in den eigenen vier Wänden nachweislich der eines Büroraumes gleichen. Mit Eintreten der Corona-Pandemie und dem verordneten Lockdown hat die Arbeitsform einen Umschwung in Gang gesetzt, der kaum mehr rückgängig gemacht werden kann und soll. Denn das Arbeiten von zu Hause und mittlerweile auch das Arbeiten von verschiedenen Orten aus trifft auf immer mehr Begeisterung, die die Arbeitswelt nachhaltig prägt.

So stellen sich immer mehr Organisationen und Unternehmen die Frage, wie sie die digitale Zusammenarbeit auch künftig in ihre Kultur mit einbinden werden. Dahingehend überdenken und passen sie dann Arbeitsprozesse und auch Rollenverteilungen an, um das bestmögliche Arbeitsklima zu schaffen und um den Geist der Zeit zu treffen. „New Work“ ist in der Hinsicht der Begriff, der den Wandel der alten Arbeitswelt zur neuen beschreibt. Er umfasst alle nötigen Ansätze und Maßnahmen zur Veränderung und umschließt jegliche Begrifflichkeiten wie Remote, Homeoffice und Büroarbeit. Dennoch gibt es dabei ein paar wenige Besonderheiten, die all diese Arbeitsmodelle voneinander unterscheidet.

Mann und Frau arbeiten remote in einem Cafe.
Remote zu arbeiten, bedeutet ortsunabhängig zu sein und von überall aus seine Arbeit zu verrichten. © Kentaroo Tryman / Maskot

Remote arbeiten: Das steckt hinter dem „neuen“ Arbeitsmodell

Remote Work beschreibt eine berufliche Tätigkeit, die von überall auf der Welt erledigt werden kann. Sie ist nicht an einen festen Ort, wie beispielsweise das Büro gebunden. Es ist ein flexibles Arbeitsmodell, das lediglich eine stabile Internetverbindung voraussetzt. Dabei verwenden Sie Ihre eigene Hardware. Auch die Arbeitszeiten lassen sich weitestgehend flexibel gestalten. Genau aus dem Grund ist das moderne Arbeitsmodell eine tolle Möglichkeit für digitale Nomaden, Studierende und alle anderen, die keine normalen Bürozeiten in ihrem Alltag haben möchten.

Remote Work ist ein Begriff, der in der Praxis gerne mit verschiedenen Begriffen für Homeoffice, Fernarbeit und Telearbeit synonym verwendet wird. Dabei meinen all diese Arbeitsformen nicht immer dasselbe. Während sich beim Homeoffice der Arbeitsplatz wortwörtlich im eigenen Zuhause befindet, haben Sie beim Remote arbeiten, die freie Wahl, von wo aus der Welt Sie arbeiten möchten. Ob im Coworking Space, im Café oder an der Strandbar – jeder Ort, an dem Sie Netz haben, ist ein potenzieller Arbeitsplatz.

Die Telearbeit wiederum meint zwar ebenfalls das Büro bei Ihnen zu Hause, unterscheidet sich jedoch in einer wesentlichen Sache vom Homeoffice. Denn bei dieser Arbeitsform haben Sie Ihren festen Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden, dessen Bestandteile (Büromöbel und Computer-Hardware) von Ihrem Arbeitgeber gestellt werden.

Frau arbeitet remote von der Couch aus.
Homeoffice und Remote Work bringen einige Vorteile mit sich. © Luis Alvarez / DigitalVision

Vorteile von Remote Work

  • Gesteigerte Produktivität: Ein (ruhiger) Arbeitsplatz zu Hause oder an anderen Orten steigert die Produktivität. Insbesondere dann, wenn keine störende Geräuschkulisse gegeben ist und Ad-hoc-Gespräche wegfallen. Meetings finden hauptsächlich zu festgelegten Zeiten statt, sodass der Arbeitsalltag entsprechend effizient gestaltet werden kann.
  • Bessere Arbeitsplatzergonomie: Als Remote Worker haben Sie die Chance, Ihren Arbeitsplatz genau so zu gestalten, wie er Ihnen am besten gefällt und am praktischsten ist. Von Büromöbeln über Bildschirme bis hin zur Tastatur – die Entscheidung, wie Sie Ihren Arbeitsplatz einrichten liegt ganz bei Ihnen.
  • Mehr Zeit: Lange Arbeitswege fallen in der Regel weg, zeitaufwändiges Pendeln ist nicht mehr nötig. Das kann einen Gewinn von mehreren Stunden pro Tag einbringen, die Sie für Ihre Freizeitaktivitäten nutzen können.
  • Gute Work-Life-Balance: Die gesparte Zeit können Sie nun in Ihre körperliche und mentale Gesundheit investieren. Ob Sport, das liebste Hobby oder andere Tätigkeiten und Aktivitäten, die Ihr Herz höherschlagen lassen – die freie Zeit gehört nur Ihnen und Ihren Vorhaben.
  • Verbesserte Gesundheit: Länger schlafen, Powernaps, Spaziergänge oder sportliche Betätigungen fallen leichter, wenn mehr Zeit dafür bleibt. Durch die außerhalb eines Büros ist genau das möglich, und deshalb wirkt sich Remote Work positiv auf die Gesundheit aus.
  • Umweltschonend: Durch gesparte Arbeitswege verringert sich das Verkehrsaufkommen, was wiederum das Klima schont. Auch im Homeoffice können energieeffiziente Arbeitsweisen dafür sorgen, dass der ökologische Fußabdruck kleiner wird.
  • Kostenersparnis: Setzen Unternehmen auf Remote Work, lassen sich dadurch vorhandene Fixkosten reduzieren. So können je nach Unternehmen Büro- und Parkplatzflächen und somit deren Miete verringert werden. Auch die Kosten für Wasser- und Stromverbrauch sowie Anschaffungskosten für Arbeitsplätze werden durch das flexible Arbeitsmodell weniger.
  • Höhere Mitarbeiterbindung: Viele Arbeitnehmer empfinden es als sehr attraktiv, wenn der Arbeitgeber eine flexible Arbeitszeit und einen flexiblen Arbeitsort ermöglicht. Das erzeugt eine angenehme Arbeitskultur, die den Zusammenhalt und Bindung an das Unternehmen stärken. Denn nicht zuletzt ist ein gewisses Vertrauen die Basis für digitales Zusammenarbeiten.
Remote arbeiten: Mann videotelefoniert mit seinen Kollegen.
Das soziale Miteinander ist beim remote Arbeiten eine der zentralen Herausforderungen. © Morsa Images / DigitalVision

Herausforderungen von Remote Work

Während der Umschwung zur digitalen Zusammenarbeit für viele Unternehmen reibungslos vonstattenging, birgt Remote Work auch Herausforderungen – sowohl für Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer. Die wohl größte Herausforderung liegt in der zwischenmenschlichen Kommunikation. Denn dadurch, dass die physische Präsenz größtenteils durch digitale Zusammentreffen in Videoform oder per Telefon ersetzt wird, fehlt es vielen Menschen an sozialer Teilhabe.

So sind Zufallsbegegnungen, die neben Teamevents für ein Gemeinschaftsgefühl und Vertrauensverhältnis sorgen, auf ein Minimum reduziert. Termine finden bei Remote Work meist nur nach expliziter Absprache statt, kurze Gespräche mit Kollegen zwischendurch fallen größtenteils weg. Für die virtuelle Kommunikation sind bestimmte Strukturen und technische Mittel erforderlich, die von vornherein von den Führungskräften initiiert werden müssen, damit der Arbeitsalltag reibungslos funktioniert.

Das haben einige Unternehmen bereits mit dem Fortschreiten der Pandemie umgesetzt. Auch in der Zukunft werden Arbeitsplätze, Strukturen, alltägliche Prozesse und die Zusammenarbeit einem Wandel unterworfen. Dabei wird voraussichtlich auf eine hybride Arbeitsweise gesetzt. Die gute Mischung aus Büro- und Remote-Zeit wird vermutlich das führende Arbeitsmodell der nächsten Jahre. Möchten Sie vermehrt remote arbeiten, bedeutet mehr als nur einen heimischen Arbeitsort einzurichten und das Headset anzuschließen. So gibt es einige Punkte und Tipps, die Ihnen bei Ihrer Remote-Arbeit helfen.

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