Kolumne

Tipps & Tricks für Ordnung im Kleiderschrank

Modebloggerin Katharina Bansemer neben ihrer Kleiderstange

Ordnung im Kleiderschrank zu halten, ist sehr schwer. Vor allem, wenn man/frau viel Kleidung, Schuhe, Schmuck besitzt. Davon weiß auch Modebloggerin Katharina Bansemer zu berichten, gewährt uns einen Blick in ihr Ankleidezimmer und gibt Expertentipps für die perfekte Ordnung.

Als ich noch Studentin war und in einer 35 m2 Wohnung wohnte, hatte ich meine ganzen Klamotten so gut verstaut, dass mein Freund beim Umzug in unsere gemeinsame Wohnung sein böses Erwachen erlebte. Meine Wohnung sah von außen betrachtet so aufgeräumt aus, dass es so wirkte, als sei der Umzug eine Aktion von wenigen Autoladungen. Mir schwante bereits, dass das nicht so ganz stimmen könnte. Als hoffnungsloser Optimist habe ich jedoch nichts gesagt, als mein Freund damals seine – bezüglich des Zeiteinsatzes – doch sehr positive Prognose abgab. Doch es stellte sich als noch schlimmer heraus als gedacht. Nicht nur meinen Freund hatte ich mit meiner sehr geschickten Verstauungstaktik von Kleidung, Schuhen und Taschen getäuscht, auch ich selbst sah mich mit einem immer größer werdenden Berg konfrontiert. Meine Wohnung war wie die Hydra aus der griechischen Sage. Hatte man einen Kopf abgeschlagen, tauchten zwei neue auf. Der Umzug zog sich einfach ewig hin.

Ihr fragt euch jetzt bestimmt, ob ich es geschafft habe, und ob unsere Beziehung es überlebt hat, oder? Beides kann ich bejahen. Jetzt habe ich ein eigenes Ankleidezimmer, das nur mir gehört und ans Umziehen will ich gar nicht mehr denken. Ich würde aber sagen, dass ich Expertin dafür bin, wie man Kleidung ordentlich und effizient verstaut. Genau daran möchte ich euch jetzt teilhaben lassen. Aber Achtung: Beim Umzug könntet ihr dann auch die eine oder andere böse Überraschung erleben. ;)

Schmuck wie Perlenkette, Ringe, Broschen in einem unterteilten Schmuckkästchen.

1. Besonderes Zubehör für den Kleiderschrank

Ich habe mich für mein Ankleidezimmer für die Pax Schränke von Ikea entschieden. Diese konnte ich mir genauso zusammenstellen wie ich es brauche. Zum Beispiel habe ich ein Fach mit speziellen Halterungen für Hosen oder Minischubfächer für meinen Schmuck. So kann ich diese Dinge platzsparend und effizient verstauen. Gerade bei Schmuck finde ich das eine sinnvolle Alternative zu der, meiner Meinung nach, ästhetisch doch nicht ganz so wertvollen Schmuckhand. Außerdem ist der Schmuck so geschützt, wodurch man auch an Modeschmuck viel länger Freude hat. Praktisch sind auch die eingebauten Hosenbügel, die besonders toll für Businnesshosen sind, die zusammengelegt im Schrank nur knittern würden.

Weiße Kleiderstange mit roséfarbenen Bügeln und einem blauweiß gestreiften Blazer neben weißer Kommode.

2. Eine Kleiderstange

Eine Kleiderstange mit den aktuell liebsten Stücken sieht nicht nur total gut aus, sondern ist auch superpraktisch. Eure Lieblingsteile sind so immer griffbereit und man sieht auf den ersten Blick, welche coolen Looks man noch zusammenstylen kann. Ich style meine Kleiderstange zu jeder Saison neu. Natürlich habe ich sie nach Farben sortiert und mit angesagten Bügeln in roségold bestückt. Diese sind recht schmal und nehmen wenig Platz weg – dabei sehen sie zudem noch schön aus.

Rosafarbener seidener Sitzhocker mit zwei Kissen darauf.

3. Jahreszeiten trennen

So einen schönen Frühling hatten wir lange nicht mehr, oder? Da müssen die Winterpullis nicht unbedingt griffbereit sein. Ich sortiere meine Garderobe zweimal im Jahr um. Im Frühling kommen alle meine dicken Sachen in die oberen Fächer. Super nützlich ist auch mein kleiner, pinker Samthocker, der nicht nur total schön aussieht, sondern zudem zusätzlichen Stauraum bietet, den ich im Moment für meine Wollpullover nutze.

Zwei Ablagebretter im Schuhschrank mit pastellfarbenen Schuhen darauf.

4. Keine speziellen Schuhregale für Schuhe

Ich liebe Schuhe. Aus diesem Grund bin ich kein Freund von klassischen Schuhschränken, denn in diesen ist nie genug Platz, wodurch man schnell anfängt seine Schuhe dort bloß reinzustopfen. Das finde ich überhaupt nicht sinnvoll für meine, mir doch am Herzen liegende, Schuhsammlung. Ich habe einfach einen normalen Schrank mit Regalbrettern und ohne Türen gewählt. Die Bretter haben die ideale Tiefe, sodass ich meine Schuhe bequem in zwei Reihen hintereinanderstellen kann.

Weiße Kleiderstange mit roséfarbenen Bügeln und diversen Kleidungsstücken darauf.

5. Metallbügel statt Holzbügel

Um im Schrank Platz zu sparen, habe ich alle meine Holzbügel gegen schmale, aber dennoch stabile Metallbügel ausgetauscht. Diese nehmen viel weniger Raum im Schrank ein und man kann bestimmt das Doppelte an Bügeln nutzen. Für mich die perfekte Lösung, um jeden Stauraum effizient zu nutzen.

So, das waren meine persönlichen Tipps für einen aufgeräumten Schrank. Ich hoffe, das auch etwas für euch dabei ist. Falls ihr noch tolle Tipps habt, die ich nicht genannt habe, schreibt mir doch gerne jederzeit eine Mail an katharina@thekfaktor.de.

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