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InnovationsKraft

Neue Fitness-Wearables: Apps, VR-Brillen, Uhren & Co

Diese technischen Gadgets unterstützen Sie beim Sport- und Fitnesstraining

Mit den neuesten smarten Helferlein wird das Fitnesstraining auch alleine spannend.

Mit der Ausbreitung des Coronavirus schlossen zwar die Fitnessstudios ihre Pforten, jedoch wollten viele Sportsfreunde nicht auf regelmäßige Leibesertüchtigung verzichten. Es wurden also kurzzeitige Alternativen gesucht, um Fitnessübungen im Freien oder aber zuhause durchzuführen. Nicht jeder ist ein Fan des mitunter als doch recht monoton empfundenen Joggens, und so erfreuen sich Apps mit Anleitungen für geräteloses Fitnesstraining großer Beliebtheit.

Für einen absehbaren Zeitraum war dies tatsächlich eine brauchbare Alternative, sodass viele begannen, ihre Mitgliedschaften im Fitnessstudio und besonders die damit verbundenen Monatsbeiträge infrage zu stellen. Nach dem Lockern der Kontaktsperre reichen vielen Sportlern ein paar Apps allerdings nicht mehr aus. Hier kommt die neueste Generation an Wearables ins Spiel, die allein praktizierte sportliche Ertüchtigung wahlweise abwechslungsreicher, intensiver und vor allem messbarer machen. Wir stellen Ihnen einige der Neuentwicklungen vor.

Was sind Wearables?

Vorab aber noch eine kurze Erklärung: Als Wearables bezeichnet man Computertechnologie, welche direkt am menschlichen Körper getragen wird, sie sind also ein Teilgebiet des immer allgegenwärtigen, sogenannten „Internets der Dinge“. Sinn und Zweck der meisten Wearables ist die digitale Unterstützung einer Tätigkeit in der realen Welt, etwa durch zusätzliche Informationen, Anweisungen oder Auswertungen.

Die beiden bekanntesten Wearable Technologies sind wohl die Apple Watch und die Google-Brille. Wir fassen unsere Vorstellung der innovativen Sportgeräte etwas weiter, wie Sie sehen werden. Denn auch, wenn einige davon nicht wie ein Kleidungsstück direkt am Körper getragen werden, so interagiert der Körper bei ihrer Benutzung ständig mit ihnen.

Ein Sportler trägt eine TAG Heuer Connected Smartwatch am Handgelenk
Mit ihren Titan- oder Edelstahlgehäusen sind die Modelle der TAG Heuer Connected Kollektion besonders für Outdoor-Aktivitäten geeignet

Die Smartwatch wird erwachsen

Smartwatches und Fitnessbänder gibt es nun bereits einige Jahre, doch haben sie in dieser Zeit einen gewaltigen Entwicklungsschritt gemacht. Sie können mehr, sie messen genauer, und die oftmals nötige Verbindung zum Smartphone ist stabiler geworden. Und die Tatsache, dass diese smarten Produkte fürs Handgelenk nicht mehr nur von reinen Elektronikunternehmen, sondern auch von traditionellen Uhrenmarken auf den Markt gebracht werden, zeigt, dass Smartwatches kein reines Nischenphänomen mehr sind.

Eines der aktuellsten Beispiele für diesen Trend ist die TAG Heuer Connected Kollektion . Die 1860 in der Schweiz gegründete Uhrenmanufaktur hat eine Serie aus sechs Chronografen geschaffen, die viel mehr können, als nur die Zeit anzuzeigen. Neben Stoppuhr, Wecker und Timer verfügen die Uhren nicht nur über eine GPS-Funktion und einen Pulsmesser, sondern auch über eine ausgeklügelte Bewegungserkennung, die verschiedene Sportarten wie Laufen und Radfahren automatisch unterscheiden kann. Es gibt sogar eine speziellen Golf-Edition. Alle TAG Heuer Connected Smartwatches synchronisieren sich mit der speziell dafür entwickelten Smartphone-App.

Mit – je nach Modell – um die 2.000 Euro spielt die Connected Kollection von TAG Heuer preislich schon in der obersten Liga, es sind wohl echte Liebhaberstücke. Sie zeigen dennoch, dass Smartwatches kein kurzlebiger Trend sind, denn viele Uhrensammler betrachten ihre Anschaffungen als Investitionen. Wem es allerdings nur auf die reinen Funktionen für den Sportgebrauch ankommt, der ist fürs Erste auch mit einem Fitnesstracker von ALDI gut bedient – und kann hier ausprobieren, ob ihm das Konzept Smartwatch überhaupt zusagt.

Eine Frau benutzt das Peloton Bike im eigenen Wohnzimmer
In den eigenen vier Wänden in die Pedale treten können – keine Ausreden mehr, um sich vorm Sport zu drücken

Peloton – das Rad neu erfunden

Es geht aber natürlich auch teurer. Dafür bekommt man dann auch gleich einen kompletten Home Trainer – inklusive Coach. Das Peloton Bike ist quasi ein kleines Fitnessstudio für zuhause. Dabei sind die technischen Aspekte an sich gar nichts Besonderes; das Rad ist gut gebaut, die Software ist bedienungsfreundlich. Was Peloton von anderen Home Trainern unterscheidet, sind die integrierten Kurse. Es gibt für jede Stufe verschiedene Trainer, aus denen man nach individuellen Vorgaben im Hinblick auf seine Ziele wählen kann – je nachdem, ob man seine Fitness steigern oder Gewicht verlieren möchte. Um das Peloton Bike hat sich eine echte, weltweite Community gebildet, die auf dieses Sportgerät schwört. Um hier Zugang zu bekommen, muss man allerdings zusätzlich zum einmaligen Kaufpreis auch noch einen monatlichen Mitgliedsbeitrag entrichten. Dafür scheint man dem Vernehmen nach aber eine besonders und gleichbleibend hohe Motivation mitgeliefert zu bekommen..

Virtual Reality – die Zukunft des Sports?

Noch einen Schritt weiter gehen Sportgeräte, die man bedient, während man dabei eine VR-Brille trägt. Mehrere Anbieter versuchen, sich in diesem noch recht neuen Markt die Pole Position zu sichern. Im anspruchsvollen Fitnessbereich können diese Wunderwerke der Technik, auf denen man meist bäuchlings liegt, und deren Programme versprechen, sämtliche Muskeln des Körpers zu trainieren, während man vermeintlich fantastische oder realistische Welten durchfliegt, gerne einen mittleren vierstelligen Betrag kosten. Sie zielen also noch eher auf Fitnessstudios als Abnehmer denn auf den Privatgebrauch – schließlich ist neben dem Preis auch noch jede Menge Platz nötig, außerdem sollte man schon eine gewisse technische Versiertheit mitbringen. Wer diese Art des digitalen Trainings dennoch unbedingt ausprobieren möchte und kein entsprechend ausgestattetes Studio in seiner Nähe hat, für den ist eine abgespeckte Variante dieser Trainingsmethode vielleicht das Richtige. Besitzt eines Ihrer Kinder eine aktuelle Spielkonsole? Damit lässt sich nicht nur daddeln. Die Nintendo Switch beispielsweise wird mit dem Ring Fit Adventure zum Sportgerät. Auch für PlayStation und Xbox gibt es ähnliche Angebote, bei denen es nicht nur um Spielspaß, sondern auch um körperliche Fitness geht.

Mit Wearables Schritt halten

Eine ganze Nummer kleiner macht es derzeit Adidas, nämlich nahezu unsichtbar – mit einem in die Sohle von Sportschuhen eingelegten Wearable. Das kann mehr als nur Schritte zählen. Der Sportartikelhersteller hat sich dafür gleich mit zwei Profis zusammengetan: der Google-Plattform Jacquard und dem durch die FIFA Videogames bekannten Spieleproduzenten EA Sports. Adidas GMR hat den Anspruch, analoge und digitale Spielwelten miteinander zu synchronisieren. Indem man echte Herausforderungen in Real Life Trainings meistert, steigert man so auch die Fähigkeiten seiner virtuellen Spielfiguren auf der eigens dafür entwickelten GMR-Spieleplattform. Die Technik im Schuh misst gelaufene Strecke und Schnelligkeit sowie Schussstärke und passt damit das Spielerlebnis in den FIFA Games auf dem Smartphone an.

Ein Mann bedient die Auswahlfunktion der VAHA-Trainingsprogramme
Der VAHA-Fitness-Spiegel kann an einer Wand befestigt oder mittels ausklappbaren Standbeins aufgestellt werden

Spieglein, Spieglein an der Wand

Zum Ende noch ein Gerät, das auf den ersten Blick kurios anmuten mag: ein Spiegel. Man kann ihn zwar auch als solchen benutzen, aber hinter seiner glatten Oberfläche verbirgt sich ein Personal Trainer. VAHA ist der Name dieses ungewöhnlichen, aber sehr durchdachten Fitnessgeräts. Schaltet man es zum ersten Mal ein, führt ein per Video-Call auf den Spiegel zugeschalteter Trainer ein individuelles Fitness-Assessment durch, ermittelt anhand einiger Übungen das aktuelle Fitnesslevel des Nutzers und legt gemeinsam mit ihm Trainingsziele fest. Auf dieser Basis wird dann ein persönlicher Trainingsplan erstellt, der aus zwei unterschiedlichen Bausteinen besteht: aus On-Demand-Workouts und echten Live-Trainings.

Wie auch beim Peloton Bike entfaltet sich das volle Potenzial von VAHA erst mit einer Mitgliedschaft. Es ist also eine Menge zu investieren, bevor sich das Kündigen des Vertrags im Fitnessstudio rechnet. Aber Sie sparen im Vergleich zum Home Trainer immerhin auch eine Menge Platz. Und das beste zum Schluss: In Düsseldorf können Sie VAHA-Workouts derzeit einfach mal ausprobieren. Also runter vom Sofa!

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