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Training mit über 50

So hält Training auch in den „besten Jahren“ fit

50 ist das neue 30. Zumindest hat man das Gefühl. Wer sich heute daran erinnert, wie die eigenen Großeltern mit 50 waren und dann seine Eltern daneben sieht, weiß das. Und jeder, der gerade selbst 50 ist, fühlt es. Menschen bleiben heute länger jung. Und wollen deshalb auch länger in Form bleiben.

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Hier geht es nicht mehr darum, Muskulatur aufzubauen, sondern fit zu bleiben.

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Training ist dafür das Mittel der Wahl. Allerdings muss man eines bei aller Fairness sagen: Der Körper wird älter und mit 50 kann man in vielen Fällen nicht mehr die Leistung abrufen, die man mit 20 erbringen konnte. „Hier geht es nicht mehr darum, Muskulatur aufzubauen, sondern fit zu bleiben“, sagt Linda Hönemann, die als Personal Trainer auch ein Training anbietet, das speziell auf über 50-Jährige zugeschnitten ist. Sie fügt aber hinzu: „Also ich habe auch Kunden, die sind 70, die sind fit wie nie. Die sind manchmal sogar fitter als der 30-Jährige.” Denn es kommt schon darauf an, ob jemand schon immer Sport gemacht hat oder erst anfängt. In jungen wie in späteren Jahren.

Worauf muss man beim Training mit 50+ achten?

Das lässt sich nicht so einfach pauschalisieren. Denn der Mensch, der mit 60 noch fit wie ein Turnschuh ist, kann natürlich auch noch viele Übungen machen. “Da gibt es aber auch wieder Unterschiede. Der eine hat ein künstliches Knie, der andere vielleicht einen Tremor oder eine Herzkrankheit”, weiß Linda Hönemann. Ein guter Personal Trainer geht auf jeden Kunden individuell ein. Häufig ist aber Koordinationstraining von Vorteil. Und vor allem die unterstützende Hand des Trainers.

Also: Keine Angst vor dem Älterwerden! Denn auch mit über 50 Jahren kann man sich körperlich fit halten. Und mit dem richtigen Training so manchen 20-Jährigen abhängen

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