InnovationsKraft

Unterwegs in Sachen Energie im Abenteuermuseum

Im Odysseum werden komplexe Themen kindgerecht erklärt

Wissen zum Anfassen: Im Odysseum wird Energie verständlich erklärt.

Kinder und Wissenschaft – das ist nicht erst seit der „Sendung mit der Maus“ eine tolle Kombi. Das Abenteuermuseum Odysseum richtet sich gezielt an Kinder. An 150 Erlebnisstationen können sie in die Welt der Wissenschaft eintauchen. Das wird auf so spielerische Art und Weise und vor allem zielgruppengerecht umgesetzt, dass sich sogar die Fahrt in die „verbotene Stadt“ lohnt.

Gerade für unsere Kinder und Kindeskinder wird die schonende Nutzung der Erdressourcen ein sehr wichtiges Thema sein. Speziell der Umgang mit Energie steht dabei ganz weit oben. Denn wie jeder weiß, sind die vorhandenen Öl-Reserven endlich. Auch wenn neue Verfahren und Technologien den Tag X immer wieder nach hinten schieben: Wer heute bereits lernt, mit erneuerbaren Energien umzugehen, der lernt für sein Leben. Gut also, dass die Macher des Odysseums in Köln sich auf die Fahne geschrieben haben, Kindern hier große Hilfestellung zu geben.

Verstehen, weil man es erlebt

Das Odysseum nennt sich nicht ohne Grund „Abenteuermuseum“. Kinder lernen anders als Erwachsene, daher steht das „Selbstmachen“ hier im Vordergrund. Kinder wollen Dinge in die Hand nehmen, Knöpfe drücken und eine Reaktion sehen. Deshalb gibt es überall Schaukästen oder Erlebnisstationen, an denen das Anfassen ausdrücklich erwünscht ist. Kleine Experimente zu bestimmten Themen vervollkommnen den Lerneffekt. Nachwuchs-Forscher lernen beispielsweise an einer Station, wie ein Dynamo aufgebaut sein muss, damit er funktioniert. Eben nicht nur theoretisch, sondern indem sie die einzelnen Komponenten richtig zusammenbauen. An einer anderen Stelle geht es um Sonnenenergie und wie man sie sammeln kann. Hier müssen die zukünftigen Experten nicht nur die Solarpanels richtig ausrichten, sondern auch die Verkabelung hin zu einer großen Sammelstelle (= Akku) richtig hinbekommen. Ansonsten bleibt es dunkel, wenn alle zehn Minuten in dieser Abteilung das Licht automatisch herunterfährt. An einer anderen Station werden die Unterschiede zwischen Gleichstrom und Wechselstrom gezeigt, und dabei auch die Lebensgeschichte von Nikola Tesla erzählt.

Da sprühen Funken: Wenn man Energie sichtbar macht, versteht man sie besser.

Spannende Rallyes

Das Odysseum versteht sich als außerschulischer Lernort, an dem die Kinder mit natürlicher Neugier und auf spielerische Weise die verschiedensten Zusammenhänge aus Natur, Alltag, Technik oder Raumfahrt selbstständig erforschen und entdecken. Das geht besonders gut, indem man die Kinder nicht einfach nur ins Museum lässt, sondern ihnen spannende Aufgaben an die Hand gibt. Insgesamt vier verschiedene „Erlebnispfade“ stehen zur Wahl. Jeder Pfad verlangt nach anderen Fertigkeiten, ein Pfad ist für besonders junge Nachwuchsforscher gedacht. Wer dem Pfad folgt, muss an diversen Stationen unterschiedliche Aufgaben lösen. Erst dann gibt es einen Hinweis, wie es weitergeht. Auf diese Art und Weise beschäftigen sich die Kinder mit den unterschiedlichen Themenwelten und tauchen in die Wissenschaft förmlich ein. Und lernen dabei spielerisch. Je nach Pfad kann die Lösung schon einmal mehr als 90 Minuten dauern. Kein Ding für die kleinen Forscher, denn die 90 Minuten gehen rum wie im Fluge. Wer seine Sprösslinge allein durch die Erlebniswelt ziehen lassen möchte, kein Problem. Im Café vor Ort lässt es sich gut verweilen.

Fazit: Ein Ausflug mit Lerneffekt? Ja das geht. Und das Odysseum macht es möglich.

Weitere Informationen, beispielsweise zu den Öffnungszeiten oder zu den regelmäßig wechselnden Sonderausstellungen, gibt es hier .

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