WohnKultur

Trotz Allergie richtig durchatmen

Erfahren Sie jetzt wie und genießen Sie Frühling und Sommer in vollen Zügen

Die vielen grünen Schönheiten bereiten Menschen mit Allergien im Frühling und Sommer nicht immer nur Freude.

So schön es für viele von uns ist, dass draußen wieder alles blüht und gedeiht, so unangenehm kann es für Menschen mit einer Allergie sein. Dabei können schon ganz einfache Methoden Linderung verschaffen. Hier lesen Sie, welche das sind.

Die Wiesen erstrahlen wieder in saftigem Grün, kahle Baumzweige verwandeln sich zu blühenden Schönheiten und die Sonne bringt selbst graue Betonklötze zum Leuchten. Höchste Zeit also, sich wieder öfter im Freien aufzuhalten, sich mehr zu bewegen und ganz eins mit der Natur zu werden. Zumal Gesundheit und Laune es einem danken werden. Für Menschen mit einer Allergie allerdings könnte die Freude wegen einer ewig laufenden Schnupfnase, tränender Augen oder eines unangenehmen Kratzens im Hals getrübt werden. Und in den eigenen vier Wänden wird es meist leider nicht besser, sondern manchmal sogar schlimmer. Denn Pollen und andere Störenfriede werden unweigerlich mit nach Hause getragen und können hier ihre Arbeit tun.

Auch Fachleute suchen noch nach Gründen

Falls auch Sie von einer Allergie geplagt werden, sollten Sie wissen, dass Sie keinesfalls allein sind. Denn mittlerweile schlagen sich viele Millionen Menschen damit herum. Um genauer zu sein: allein rund 25 Millionen in Deutschland. Somit leidet derzeit jeder dritte Deutsche an einer Allergie – Tendenz stark steigend. Dabei ist die Pollenallergie mit mehr als zwölf Millionen Menschen unangefochtener „Spitzenreiter“. Dicht gefolgt von der Hausstauballergie mit mehr als acht Millionen Menschen. Bei der Frage, warum Menschen allergisch reagieren, tappt die Wissenschaft noch immer im Dunkeln. Von übertriebener Hygiene über verschiedene Umwelteinflüsse bis hin zu unausgewogener Ernährung wird vieles vermutet. Die Betonung liegt auf „vermutet“, denn bewiesen ist vieles nicht. Wer den Grund für eine Allergie aber nicht kennt, kann sie auch nicht richtig bekämpfen. Daher bleibt häufig nur die Möglichkeit, die Symptome zu unterdrücken oder aber den Kontakt zum Allergieauslöser weitestgehend zu vermeiden. Dabei ist es natürlich einfacher, sich beispielsweise von Hunden fernzuhalten als von Hausstaubmilben oder Pollen. Mit ein paar kleinen Tricks lässt sich aber dennoch besser durchatmen – auch im Frühling und im Sommer.

Menschen mit einer Allergie wissen häufig gar nicht, gegen was genau sie allergisch sind. Beim Arzt können sie sich auf verschiedene Stoffe testen lassen, um Aufschluss darüber zu erhalten.

Menschen mit einer Allergie wissen häufig gar nicht, gegen was genau sie allergisch sind. Beim Arzt können sie sich auf verschiedene Stoffe testen lassen, um Aufschluss darüber zu erhalten

Nasenduschen anwenden. Wenn die Nase plötzlich schrecklich juckt, gibt es ein sehr gutes Hausmittel: Ganz einfach kaltes Wasser durch die Nase einatmen. Eine Alternative ist hier die klassische Nasendusche

Während sich viele über das schöne Wetter freuen und immer öfter das Grüne suchen, meiden Menschen mit einer Allergie das häufig. Oder sie haben immer genügend Taschentücher parat.

Während sich viele über das schöne Wetter freuen und immer öfter das Grüne suchen, meiden Menschen mit einer Allergie das häufig. Oder sie haben immer genügend Taschentücher parat.

Honig essen. Dass Honig eine entzündungshemmende Wirkung hat, ist bekannt. Diese kommt natürlich auch bei allergischen Reaktionen zugute. Aber das Naturprodukt kann noch mehr: Es kann auch Schmerzen lindern und Heuschnupfen bekämpfen.

Ingwertee trinken. Frischer Ingwertee kann zum einen die Abwehrkräfte stärken. Zum anderen kann er auch entzündungshemmend wirken und die Symptome einer Allergie auf ganz natürliche Weise schnell lindern.

Neben tränenden Augen und einer Schnupfnase können manche Allergien auch zu juckender Haut führen.

Neben tränenden Augen und einer Schnupfnase können manche Allergien auch zu juckender Haut führen.

Richtig lüften. So wichtig das Lüften auch sein mag – bei starkem Pollenflug sollten Menschen mit Pollenallergie die Fenster möglichst den ganzen Tag geschlossen halten. Stoßlüften am Morgen und am Abend, also dann, wenn die wenigsten Pollen in der Luft sind, reicht, um genügend Sauerstoff ins Haus oder die Wohnung zu lassen.

Staubsaugen. Ist bei Menschen mit Allergien leider häufiger angesagt als bei Otto Normalverbrauchern. Dabei ist es besonders wichtig, dass der Sauger einen speziellen Filter für Allergiker hat. So werden die Auslöser sicher eliminiert und nicht nur noch weiter in den Räumen verteilt.

Haare waschen. Klingt zunächst komisch, tatsächlich setzen sich beispielsweise Pollen besonders gerne in den Haaren fest. Wer seine Haar am besten kurz vor dem Schlafengehen wäscht, verhindert, dass die Pollen ins Bett gelangen. Guter Schlaf ist dann garantiert.

Bettwäsche wechseln. Klar, das tut jeder in regelmäßigen Abständen. Aber auch hier gilt bei einer Allergie: Mehr ist mehr. In Hochphasen ist es daher empfehlenswert, die Bettwäsche einmal wöchentlich zu wechseln und mindestens auf 60 Grad zu waschen.

Schnelle Hilfe für Technikaffine

Neben den altbewährten Hausmitteln schwören auch immer mehr Menschen auf moderne Technik, um zu Hause besser durchatmen zu können. Das Mittel der Wahl ist hier der Luftwäscher. Während solche Geräte beispielsweise in Amerika schon lange zur Standardausstattung in jeder Wohnung gehören, entdecken sie die Deutschen gerade erst. Speziell wenn es um Allergien geht, sind die kleinen Kästen echte Wunderwerke: Mithilfe von Wasser befreien sie die Raumluft zu mehr als 99 Prozent beispielsweise von Pollen, Hausstaub, Tierhaaren und Viren. Also von allem, was einen Menschen mit einer Allergie zu Hause stören könnte. Hinzu kommt, dass Luftwäscher nicht nur bei Allergien helfen, sondern beispielsweise auch bei Erkältungen und Reizhusten durch trockene Schleimhäute, indem sie Feuchtigkeit in die Luft abgeben. Falls Sie sich auch einen Luftwäscher anschaffen möchten, achten Sie darauf, dass Sie Ihre Räume nicht überfeuchten. Denn dann könnte Schimmel drohen und die gesundheitsfördernde Wirkung wäre mehr als dahin.

Kleine Hilfen, große Wirkung

Unser Fazit – bei einer Allergie besteht keinesfalls Grund zur Verzweiflung. Denn häufig reichen ein paar einfache Haushaltstipps und -tricks, um Linderung zu verschaffen. Auch moderne Technologien (Stichwort Luftreiniger) können sich Menschen mit Allergie heutzutage zunutze machen, um daheim besser durchatmen zu können. Ganz nebenbei kann sie schließlich auch noch dabei helfen, beispielsweise lästigen Erkältungskrankheiten vorzubeugen.

Übrigens …

Wo Sie in Düsseldorf das Wetter so richtig genießen können erfahren Sie in unserem ganz speziellen Reisebericht aus der Landeshauptstadt .