Stromspartipps

Strom sparen

Haushaltsgeräte verbrauchen mitunter viel Strom. Wir zeigen, wie Sie den Energieverbrauch Ihrer Geräte deutlich reduzieren können. Und beantworten die wichtigsten Fragen dazu:

  • Welche Geräte verbrauchen den meisten Strom?
  • Wie kann ich Energie effizienter einsetzen?
  • Mit welchen Tricks lässt sich der Stromverbrauch senken?
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    Energie bewusst einsetzen

    Energie bewusst einsetzten

    Die beste Energie ist die, die gar nicht erst verbraucht wird. Denn wer weniger Strom nutzt, freut sich über eine niedrigere Stromrechnung. Außerdem freut sich die Umwelt, weil weniger klimaschädliche Gase wie CO2 in der fossilen Stromerzeugung entstehen. Doch wie spart man effektiv Energie? Stille Verbraucher und stromfressende Elektrogeräte sind teure Energiefallen – diese unbeliebten Hausgenossen halten Ihren Stromzähler auf Trab. Es gilt, sie zu entdecken, abzuschalten oder auch auf modernere stromsparendere Technik umzusteigen.

    Außerdem kommt es beim Energiesparen im Haushalt auf bewussten Umgang mit Energie an. Schon kleine Verhaltensänderungen, wie das konsequente Ausschalten von Stand-by-Geräten oder des Lichts beim Verlassen eines Raumes kann einiges bewirken. So sind es oft Kleinigkeiten, die zusammengenommen eine deutliche Ersparnis ausmachen können.

    Die größten Stromfresser im Haushalt

    Und was Sie dagegen tun können.

    1. Veraltete Heizungspumpen

    Alte Pumpen verbrauchen natürlich mehr Strom als moderne Hocheffizienzgeräte. Aber wussten Sie, dass es bis zu achtmal so viel ist? Hier lohnt sich, in neue Technik zu investieren.

    2. Aquarium oder Wasserbett

    Dauerheizen des Wassers verbraucht so viel Energie wie ein halber Haushalt. Vermeiden Sie Wärmeverluste durch gute Isolierung. Bei Aquarien: Beleuchtung mit Zeitschaltuhr nutzen.

    3. Hydraulischer Durchlauferhitzer

    Vermeiden Sie überlanges Duschen oder häufiges Baden. Falls das nicht reicht, um den Stromverbrauch zu senken, sollten Sie Ihr altes durch elektronisches Gerät ersetzen.

    4. Heizlüfter und Klimakühlgeräte

    Verzichten Sie auf Dauerbetrieb. Oft gibt es stromlose Alternativen wie z. B. einen passiven Sonnenschutz.

    5. Kaffee-Vollautomat

    Achten Sie auf energieeffiziente Geräte mit Stromsparmodus und automatischer Abschaltfunktion. Ansonsten gilt: Nur einschalten, wenn Sie die Maschine auch benutzen wollen.

    6. Waschmaschine/Trockner

    Die Energiespar- oder Ecoprogramme moderner Geräte reduzieren den Energieverbrauch pro Waschgang um bis zu 20 Prozent. Kurzprogramme unbedingt meiden, da sie den Stromverbrauch erhöhen. Lassen Sie nach Möglichkeit die Wäsche an der frischen Luft trocknen – bei manchen Ladungen kann man getrost auf den Trocknereinsatz verzichten.

    7. Kühl- und Gefrierschrank

    Moderne Geräte können besonders effizient sein. Beim Kauf auf eine zum Haushalt passende Größe achten. Als Richtwert gelten 120 Liter für einen Ein-Personen-Haushalt, für jede weitere Person rechnet man 60 Liter dazu. Regelmäßig das Gefrierfach abzutauen, spart auch Strom.

    8. Glühbirnen und Halogenlampen

    Halogen ist oft ineffizient. Mit moderner LED-Technik sparen Sie Strom.

    9. Computer

    Wenn Sie Ihren Rechner nicht nutzen, dann schalten Sie ihn ganz aus. Standby-Funktion vermeiden gilt auch für Peripheriegeräte wie Drucker und Bildschirme.

    10. Standby-Geräte allgemein

    Bei Nichtnutzung ausschalten bzw. vom Netz trennen gilt auch hier. Ein guter Tipp sind abschaltbare Steckerleisten, sie machen das Abschalten schnell und bequem.

    Stromfresser ausfindig machen

    In fast jedem Haushalt gibt es Möglichkeiten, weniger Strom zu verbrauchen und damit bares Geld zu sparen. In diesem Video zeigen wir Ihnen, wie einfach das geht.

    Energiespartipps mit Sascha - Folge 1 - Strom sparen

    Unser Energieexperte Sascha zeigt Euch in dieser Folge wie ihr schnell und effektiv Euren Jahresstromverbrauch senken könnt.

    Die wichtigsten Stromspartipps

    Haushaltsgeräte helfen uns, unseren Alltag so komfortabel wie möglich zu gestalten. Sind sie allerdings veraltet, im ständigen Stand-by-Betrieb oder werden nicht optimal genutzt, können sie zu großen Stromverbrauchern werden. Allein in der Küche wird bis zu einem Drittel des gesamten Haushaltsstroms verbraucht. Folgende Tipps unterstützen beim effizienten Einsatz der Geräte.

    Kochtipps zum Energiesparen
    • Benutzen Sie passende Topfdeckel, die gut abschließen. So wird der Topfinhalt schneller erhitzt und gegart. Die Topfgröße sollte zudem nicht nur genau auf die Herdplatte passen, sondern auch der Menge des Kochguts entsprechen. Das spart fünf bis zehn Prozent Energie. Achten Sie auch darauf, Kochgeschirr mit ebenem Boden zu verwenden.
    • Garen Sie Gemüse und Kartoffeln mit möglichst wenig Wasser.
    • Anders als Gas- und Induktionsherde, bleiben Elektroherde mit Kochplatten oder Ceranfeld noch einige Zeit nach dem Abschalten warm. Diese Restwärme kann genutzt werden, indem man den Herd schon kurz vor dem Garpunkt ausschaltet. Das spart 10 bis 15 Prozent Energie.
    • Bei kleinen Mengen oder zum Aufwärmen von Speisen die Mikrowelle benutzen.
    • Bei Gerichten mit über 20 Minuten Gardauer den Schnellkochtopf einsetzen; er spart bis zu 50 Prozent Zeit und etwa 30 Prozent Strom.
    • Wasserkocher statt Herdplatte nutzen: Ein elektrischer Wasserkocher erhitzt Wasser deutlich effizienter als ein Topf auf dem E-Herd. Gut 30 bis 50 Prozent Strom können so gespart werden. Es macht daher ebenfalls Sinn, beispielsweise Nudelwasser zuvor im Wasserkocher, statt auf der elektrischen Herdplatte zum Kochen zu bringen.
    • Für Sauberkeit sorgen: Verdreckte Kochplatten und Topfböden leiten weniger Wärme – und verbrauchen daher mehr Energie.
    Besser mit Erdgas kochen

    Das Kochen mit dem Gasherd bringt viele Vorteile mit sich: Profi-Köche schätzen ihn vor allem, weil er punktgenaues Garen ermöglicht. Er wird sofort heiß und nach dem Ausschalten verschwendet er keinerlei Nachwärme. Dadurch hilft er, Energiekosten zu reduzieren.

    Backofen energieeffizient nutzen

    • Öffnen Sie die Backofentür während der Garzeit möglichst selten. Das sorgt dafür, dass der Ofen keine Hitze verliert und weniger nachheizen muss.
    • Viele Gerichte gelingen auch ohne Vorheizphase. Zwar verlängert sich die Garzeit etwas, aber dafür verbraucht der Ofen bis zu 20 Prozent weniger Energie.
    • Im Backofen nur Braten ab zwei Kilogramm Gewicht garen, kleinere gelingen auch besser im Bratentopf.
    • Bei langen Backzeiten den Backofen zehn Minuten vor Ende der Backdauer abschalten und die Nachwärme nutzen.
    • Wer beispielsweise zwei oder drei Tiefkühlgerichte im Backofen garen möchte, sollte das Umluftprogramm wählen und alle Gerichte gleichzeitig, statt nacheinander backen.
    Clever kühlen und gefrieren

    Kühlschränke und Gefriertruhen gehören zu den Haushaltsgeräten mit dem höchsten Energieverbrauch. Bieten deshalb aber auch viel Einsparpotenzial – wenn Sie folgende Tipps beachten:

    • Kühl- und Gefriergeräte an einem möglichst kühlen und vor der Sonne geschützten Platz aufgestellt werden. Denn je höher die Umgebungstemperatur, desto höher der Stromverbrauch. Es gilt: Mit jedem Grad Celsius weniger Raumtemperatur spart man bis zu sechs Prozent Strom bei Kühlgeräten und bis zu drei Prozent bei Gefriergeräten.
    • Passen Sie die Kühlschranktemperatur der aktuellen Situation an: Ist der Kühlschrank kaum gefüllt und die Außentemperatur niedrig, kann die Kühlleistung heruntergeregelt werden.
    • Eine Temperatur von circa +7°C im Kühlschrank und -18°C im Gefriergerät reicht aus, um Lebensmittel frisch zu halten.
    • Keine heißen oder warmen Speisen in den Kühlschrank bzw. das Gefriergerät stellen. Erst auf Raumtemperatur abkühlen lassen.
    • Bei Stand- und Unterbaugeräten die Lüftungsgitter frei und sauber halten.
    • Kühlgeräte, besonders freistehende, mit dem richtigen Abstand zur Wand aufstellen.
    Beim Waschen sparen

    Da Waschmaschinen viel Wasser und für hohe Waschtemperaturen auch ordentlich Strom brauchen, kann hier mit kleinen Veränderungen der Waschgewohnheiten viel bewirkt werden.

    • Ist ein Warmwasseranschluss in der Wohnung vorhanden, macht es Sinn, die Waschmaschine daran anzuschließen und direkt mit Warmwasser zu versorgen. So benötigt die Maschine weniger Strom zum Erhitzen des Waschwassers. Noch nachhaltiger sind Haushalte, die sich über Solarthermie mit Warmwasser versorgen und so auch ihre Waschmaschine mit solar aufbereitetem Wasser beschicken können.
    • Die Waschmaschine sollte immer voll beladen sein.
    • Moderne Waschmaschinen und gute Waschmittel machen die Vorwäsche in der Regel überflüssig. Wer auf den Vorwaschgang verzichtet, spart bis zu 30 Prozent Strom.
    • Ähnlich verhält es sich mit der Kochwäsche: Der 60°C-Waschgang und bleichehaltiges Waschmittel (Vollwaschmittel) reichen aus, um Textilien von Bakterien, Keimen und Vieren zu befreien. Eine Waschtemperatur von 60°C statt 95°C halbiert den Stromverbrauch.
    • Um im Anschluss an den Waschgang lange Laufzeiten des Trockners zu vermeiden, sollte die Wäsche gut geschleudert werden. Mit 1.200 Umdrehungen pro Minute geschleuderte Wäsche verbraucht beim Trocknen rund ein Viertel weniger Strom als Wäsche, die mit 800 Touren entwässert wurde.
    Der Geschirrspüler als Energiesparer

    Das Spülen mit modernen Geschirrspülern ist wesentlich sparsamer als das Spülen mit der Hand. Zum einen benötigen sie deutlich weniger Wasser (im Schnitt 14 statt 40 Liter beim Handspülen) und zum anderen verbrauchen sie durchschnittlich weniger Strom. Da die meiste Energie zum Aufheizen des Spülwassers benötigt wird, kann sich ein direkter Anschluss an die Warmwasserleitung lohnen. Weiterhin gilt:

    • Die Maschine immer voll beladen.
    • Die groben Essensreste direkt in den Restmüll geben, anstatt das Geschirr zuvor mit warmem Wasser abzuspülen.
    • Wenn das Geschirr nur wenig verschmutzt ist, reicht das Spar- bzw. Ecoprogramm zur Reinigung aus. So reduzieren Sie den Stromverbrauch noch einmal um etwa 20 Prozent.
    Elektrogeräte als stille Verbraucher

    Im Stand-by-Betrieb verbrauchen Elektrogeräte weiterhin Strom, auch wenn sie nicht mehr laufen. Das betrifft die Stereoanlage ebenso wie den Fernseher oder den Drucker. Jedes Gerät, das leuchtet oder warm wird, verbraucht ebenfalls kontinuierlich Strom. Das kann das Display der Mikrowelle sein, die Digitaluhr am Herd, das kleine Lämpchen am DVD-Player und auch die Ladeanzeige am Handy. Experten der Verbraucherzentrale schätzen, dass allein ungenutzte Unterhaltungselektronik einen Haushalt rund 80 Euro im Jahr kostet. Es lohnt sich also, den eigenen Umgang mit Elektrogeräten kritisch zu betrachten und z. B. nach dem Aufladen von Handy, Notebook, Tablet und Co. nicht nur das Gerät vom Kabel, sondern auch das Kabel von der Stromversorgung zu trennen.

    Mit Kühlschrank, Waschmaschine und Trockner Geld sparen

    Strom lässt sich oft schnell und einfach sparen. Unser Energieexperte hat Ihnen einige nützliche und schnell umzusetzende Tipps zusammengestellt. So lässt sich im Handumdrehen der ein oder andere Euro sparen.

    Lifehacks mit Sascha - Folge 1 - Mit Kühlschrank, Waschmaschine und Trockner Geld sparen

    Unser Experte Sascha erklärt euch in dieser Folge, wie ihr beim Kühlschrank, der Waschmaschine und dem Trockner mit einfachen Tricks schnell und einfach Geld sparen könnt.

    Schätze, das können Sie sich sparen

    Sie haben mit unseren Tipps Strom gespart? Wie Sie diesen auch einsetzen können, verrät Ihnen unser Quiz. Raten Sie bei jeder der 16 Schätzfragen mit, ein Klick auf die Frage zeigt Ihnen, ob Sie richtig gelegen haben. Los geht's!

    P.S: Natürlich können diese Werte je nach verwendetem Gerät und Nutzung variieren. Einen guten Anhaltspunkt bieten sie dennoch.

    Das EU-Effizienzlabel

    Moderne Haushaltsgeräte sind in der Regel deutlich sparsamer im Verbrauch als ihre veralteten Vorgänger. Es kann sich im Einzelfall lohnen, insbesondere bei sogenannten „Dauerläufern“ wie Kühl- und Gefriergeräten, ein noch funktionsfähiges Altgerät gegen ein neues auszutauschen. Bei der Anschaffung sollte auf das EU-Energielabel geachtet werden. Es stellt auf einen Blick heraus, wie energieeffizient die Arbeitsweise von Waschmaschinen, Backöfen, Geschirrspülern, Kühl- und Gefrierschränken, Trocknern und Backöfen ist. Sparsame Geräte werden mit A+ gekennzeichnet. Viele Haushaltsgeräte werden mit A++ oder sogar A+++ ausgezeichnet.

    Energielabel einer Waschmaschine
    EU-Energielabel einfach erklärt: Am Beispiel des Waschmaschinen-Labels
    Hinweis Mehrwertsteuer

    Information zur Senkung der Umsatzsteuer

    Die hier dargestellten Preise enthalten die ab dem 01.01.2021 wieder gültige Umsatzsteuer in Höhe von 19 %. Vom 01.07.2020 bis 31.12.2020 berechnen wir den verminderten Umsatzsteuersatz von 16 %. Dabei müssen Sie sich um nichts kümmern – die Stadtwerke Düsseldorf erledigen alles. Die gesenkte Umsatzsteuer wird Ihnen automatisch durch die kommende Rechnung weitergegeben.

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