Energiekonzept „its privacy monastere“
Baubeschreibung zum Bauvorhaben in Düsseldorf-Unterrath
Zentrale Versorgung des Gebäudekomplexes Monastere
Die zentrale Elektro-Sole/Wasser-Wärmepumpenanlage (ca. 180 kW) im Technikraum des Gebäudes versorgt den Gebäudekomplex mit seinen 38 Wohneinheiten mit Wärme und Kälte für Heizung, Kühlung und Warmwasserbereitung. Das erforderliche Sondenfeld aus Erdwärmesonden wird U-förmig um den Gebäudekomplex angelegt; dadurch wird eine geringe gegenseitige Beeinflussung der Sonden erreicht. Voraussichtlich werden 23 Erdwärmesonden mit einer Gesamtlänge von ca. 3.000 m erstellt. Daraus resultieren Teufen von rd. 130 m je Erdwärmesonde.
Die Geothermieanlage übernimmt die Bereitstellung der Heizungswärme monovalent, d.h. ohne Zusatzheizung, und erreicht damit eine Jahresarbeitszahl von > 4,0. Zur Sicherheit sind die Wärmepumpen zusätzlich mit einem Elektroheizstab ausgerüstet.
Im Sommer ist mittels der Geothermieanlage eine passive Raumkühlung möglich. D.h. die Raumwärme wird über die Geothermieanlage an das Erdreich abgegeben. Hierbei kann eine Abkühlung der Raumtemperaturen um maximal 3°C - 4°C erreicht werden. Die Wärme wird zur saisonalen Speicherung in den Aquiferspeicher abgeführt.
Die zentrale Warmwasserbereitung erfolgt dreistufig: Bei verfügbarer Sonnenenergie aus der Klimawand wird das Trinkwasser durch den Beitrag der Solarabsorber bis auf maximal 38°C vorgewärmt. Die weitere Aufheizung bis auf ca. 48°C übernimmt die Wärmepumpenanlage. Abschließend erfolgt eine elektrische Nacherwärmung auf > 60°C.
Dezentrale geothermische Versorgung der EFH
Für die EFH wird eine dezentrale geothermische Versorgung vorgesehen. Dabei wird jedem Haus eine eigene Elektro-Sole/Wasser-Wärmepumpe sowie eine eigene Erdwärmesonde zugeordnet. Die Soleleitungen werden auf dem jeweiligen Grundstück zwischen Erdwärmesonde und Heizungsraum frostfrei erdverlegt.
Die Geothermieanlagen werden dem jeweiligen Heizwärmebedarf der EFH angepasst. Die Erdwärmesonden werden je nach Gebäude voraussichtlich Teufen zwischen 80 und 140 m erreichen.
Die geothermische Wärmebereitstellung für Heizung und Warmwasserbereitung erfolgt monovalent, d.h. ohne Zusatzheizung. Die Anlagen erreichen Jahresarbeitszahlen von > 4,0. Zur Sicherheit sind die Wärmepumpen zusätzlich mit einem Elektroheizstab ausgerüstet. Die Warmwasserbereitung erfolgt monovalent mittels Geothermieanlage. Dabei könne Warmwassertemperaturen bis etwa 48°C zur Verfügung gestellt werden. Für höhere Warmwassertemperaturen steht eine elektrische Nachheizung im Warmwasserspeicher zur Verfügung. Im Sommer ist mittels der Geothermieanlage eine passive Raumkühlung möglich. D.h. die Raumwärme wird über die Geothermieanlage an das Erdreich abgegeben. Hierbei kann eine Abkühlung der Raumtemperaturen um maximal 3°C - 4°C erreicht werden. Die Wärme wird zur saisonalen Speicherung in das Erdreich abgeführt.
Weitere Informationen
- Leben mit Energie aus der Natur – Wohnkonzepte für die Zukunft (PDF, 1134 KB)
- Die Website über das neue Wohnresort in Düsseldorf finden Sie unter www.monastere.de
Immer aktuell:
Wärme von Mutter Natur
Ein einfaches Prinzip: Dem Erdreich am Wohnhaus wird über einen Verdampfer Wärme entzogen. Eine Flüssigkeit transportiert sie in die Wärmepumpe, die sie „konzentriert“. Von dort wird die Wärme im Haus verteilt.
Mehr Informationen zu Geothermie
Photovoltaik
Kleine Solarzellen aus hochreinem Silizium erzeugen bei Lichteinfall Strom. Wir beraten Sie gerne zu Konzeption und Förderung Ihrer Photovoltaikanlage.
Lassen Sie sich beraten