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Stadtwerkzeug

Wer Düsseldorf liebt, braucht das neue Stadtwerkzeug. Denn damit bleibst Du bei allem rund um die schönste Stadt am Rhein immer auf dem Laufenden.

Stadtwerkzeug

Konzernstruktur

Name und Rechtsform:

Stadtwerke Düsseldorf AG
eingetragen beim Amtsgericht Düsseldorf, HRB Nr. 3466
Umsatzsteuer-ID-Nr. DE 811365006

Kernbranche:

Energieversorgung (Strom, Gas, Fern- und Nahwärme), Trinkwasserversorgung, Müllverbrennung

Mitglieder des Aufsichtsrats

Dr. Bernhard Beck (Vorsitzender), Klaus Schörnich (stellv. Vorsitzender), Rüdiger Gutt (2. stellv. Vorsitzender), Manfred Abrahams, Wolfgang van Betteray, Friedhelm Bobach, Dr. Hans Bubeck, Carsten Caspari, Hans-Georg Edlefsen, Volker Hüsgen, Michael Kranenburg, Günter Leven, Dr. Dirk Erich Mausbeck, Stephanie Peifer, Markus Raub, Dr. Frank Schaefer, Jürgen Umlauft, Dr. Stefan Webers, Marion Weckes, Marc Wolpensinger

Anteilseigner
Gesellschaft
Anteile
EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe
54,95 %
Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH, Düsseldorf
25,05 %
GEW Köln AG, Köln
20,00 %
Beteiligungen
Gesellschaft
Anteile
Netzgesellschaft Düsseldorf mbH
100 %
Grünwerke GmbH
100 %
GHKW Gemeinschaftsheizkraftwerk Fortuna GmbH
100 %
Nahwärme Düsseldorf GmbH
66 %
AWISTA Gesellschaft für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung mbH
51 %
RheinWerke GmbH
50 %
Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co. KG
50 %
Stadtwerke Hilden GmbH
49,9 %
REMONDIS Rhein-Wupper GmbH & Co. KG
49 %
weitere Beteiligungen
Gesellschaft
Anteile
KO GO Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH & Co.KG, Grünewald
Kapital: 95 %
Stimmrecht: 19 %
KO GO Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH & Co.KG, Grünewald
Kapital: 95 %
Stimmrecht: 19 %
Niederrheinisch-Bergisches Gemeinschaftswasserwerk GmbH, Düsseldorf
50 %
Wasserübernahme Neuss-Wahlscheid GmbH, Neuss
50 %

Vorstand

Dr. Udo Brockmeier, Hans-Günther Meier und Rainer Pennekamp (v.l.n.r.)

Dr. Udo Brockmeier (Vorstandsvorsitzender), Hans-Günther Meier und Rainer Pennekamp (v. l.).

Geschäftsberichte

Jahresabschluss der Stadtwerke Düsseldorf AG

 
2010
2011
2012
2013
Umsatzerlöse (Mio. €)
(ohne Strom- und Energiesteuer auf Gas)1
1.658
1.759
1.843
1.841
Materialaufwand (Mio. €)
1.374
1.541
1.627
1.658
Personalaufwand (Mio. €)
178
127
133
127
Kapitalaufwand (Mio. €)
63
60
73
62
Konzessionsabgabe (Mio. €)
53
52
52
51
Abschreibungen (Mio. €) auf Anlagevermögen
50
49
64
49
Cash-flow (Mio. €)
104
116
362
105
Gesamtinvestitionen (Mio. €)
(ohne Finanzanlagen)
47
47
45
50
Gezeichnetes Kapital (Mio. €)
117
117
117
117
Rücklagen (Mio. €)
192
192
216
235
Bilanzsumme (Mio. €)
907
928
878
960
Zahl der Mitarbeiter/-innen (zum 31.12.)
2.542
1.822
1.772
1.536
davon Auszubildende
122
107
85
82
1 Energiesteuer auf Erdgas ab 01.08.2006
2 gegenüber den Vorjahren geändertes Ermittlungsschema

Leistungskennzahlen3 der Stadtwerke Düsseldorf AG

 
2010
2011
2012
2013
Stromverkauf (Mio. kWh)
12.480
15.481
16.297
15.570
Erdgasverkauf (Mio. kWh)
6.097
5.479
6.117
6.973
Fernwärmeverkauf (Mio. kWh)
1.378
1.169
1.319
1.402
Wasserverkauf (Mio. m³)
54
57
57
57
Therm. Abfallbehandlung (Tsd. t)
420
404
391
382
3Inklusive Betriebsverbrauch

Umsatzerlöse der Stadtwerke Düsseldorf AG

 
2010
2011
2012
2013
Elektrizitätsversorgung (Tsd. €)
1.100.953
1.256.217
1.308.579
1.371.139
Gasversorgung (Tsd. €)
266.102
227.772
260.353
267.843
Wasserversorgung (Tsd. €)
117.242
95.603
98.275
97.551
Fernwärme (Tsd. €)
100.049
97.829
105.750
108.605
Müllverbrennung (Tsd. €)
58.864
55.168
55.290
55.834
Dienstleistungen (Tsd. €)
14.618
26.221
13.007
17.817
Verwaltung / Service / Vertrieb (Tsd. €)
41
72
1.367
1.339

Historie

Die Geschichte der Stadtwerke Düsseldorf in Stichworten von 1866 bis heute.

Die Errichtung der Erzeugungsanlagen im vergangenen Jahrhundert und der rasche Aufbau der dazugehörigen Leitungsnetze waren die Basis für die Attraktivität des Standortes Düsseldorf für Industrie, Handel und Gewerbe sowie für Wissenschaft und Kunst bis in die Dreißigerjahre.

Historische Aufnahmen

Nach dem zweiten Weltkrieg waren die Stadtwerke erneut ein wichtiger Faktor für den Wiederaufbau der Stadt. Die Zunahme der Wirtschaftskraft der jungen Landeshauptstadt erforderte Energiemengen, die mit Steigerungsraten von 17 Prozent weit über dem Bundesdurchschnitt lagen.

Heute sind die Stadtwerke Düsseldorf eines der größten kommunalen Versorgungsunter­nehmen Deutschlands. 1.500 Beschäftigte erzielen einen Umsatz von rund 1.8 Mio. Euro (2013). Mit rund 51 Millionen Euro an Konzessionsabgabe und Kommunal­steuern sowie mehreren hundert Millionen Euro jährlich durch den Kaufkraftzuwachs aus Gehältern und Aufträgen an die örtlichen Unternehmen, sind die Stadtwerke einer der bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren in Düsseldorf.

Bedeutende Jahreszahlen im Überblick

1866
Aufnahme der Gasversorgung
1871
Errichtung des städtischen Wasserwerks
1890
Das neue Gaswerk geht in Betrieb
1891
Beginn der Stromversorgung durch eigene Kraftwerke
1928
Fernwärme beheizt das Stadtbad Flingern
1957
Der erste Block des Kraftwerks Lausward geht ans Netz
1965
Die Müllverbrennungsanlage geht in Betrieb
1966
Das Heizkraftwerk Garath geht in Betrieb
1972
Aus dem städtischen „Amt 81“ wird die Stadtwerke Düsseldorf AG
1988
Gründung der Tochtergesellschaft Düsseldorfer Consult GmbH (Management- und Technologieberatungsgesellschaft)
1992
Inbetriebnahme der thermischen Solaranlagen „Schwietzke-Gelände“ und „Vennhauser Straße“
2000
Inbetriebnahme der erdgasbetriebenen Gas- und Dampfturbinen-Anlage (GuD) auf der Lausward
2001
Zentralisierung und Umzug der Verwaltung der Stadtwerke und AWISTA in das neu erbaute Gebäude am Höherweg 100.
 
Der Stadtrat beschließt den Verkauf von 29,9 % der Anteile an dem Karlsruher Energieversorger EnBW.
2003
Eröffnung der neu gestalteten Turbinenhalle aus dem Jahr 1913 mit Wandbildern und Boden-Mosaiken von Jorge Pardo
2004
Inbetriebnahme zweier Windkraftanlagen in Willich
2005
Der EnBW-Konzern kauft weitere 25,05 % und hält mit 54,95 % die Mehrheit an den Stadtwerken Düsseldorf
2007
Inbetriebnahme des Biomasseheizwerks in Garath
2011
Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Düsseldorf stimmt dem Bau eines hocheffizienten Gas- und Dampfturbinenkraftwerks am Standort Lausward zu
2013
Der norwegische Energiekonzern Statoil und die Stadtwerke Düsseldorf haben einen auf 15 Jahre Laufzeit ausgelegten Liefervertrag für Erdgas abgeschlossen

Standort

Standort Flingern

Mitte der Neunzigerjahre entschlossen sich die Stadtwerke ihre Standorte am Höherweg im Stadtteil Flingern zusammenzuführen. Die Verwaltung hat jetzt hier ihren Sitz, ebenso wie die Netzgesellschaft Düsseldorf und die Grünwerke. Gleichzeitig sind die Industrieanlagen Kraftwerks Flingern und die Müllverbrennungsanlage in Betrieb.

Moderne Bürotrakte bilden heute in Kombination mit denkmalgeschützten Bauwerken wie der Turbinenhalle und dem ehemaligen Schalthaus des Kraftwerk Flingern ein lichtdurchflutetes Ensemble. Ein begleitendes Kunstkonzept beinhaltete zwei miteinander verwobene Aspekte: die repräsentative Kunst im Innen- wie Außenbereich, die neben der Mischung aus Moderne und Tradition der realisierten Architektur bestehen kann. „Alt“ und „Neu“ sind eine gelungene Symbiose eingegangen.

Kunstvolle Beleuchtung

Eigens für den Standort Flingern entwickelte der in Düsseldorf lebende Künstler Mischa Kuball ein raumgreifendes, pulsierendes Konzept, das derzeit vier Positionen auf dem Gelände der Stadtwerke umfasst: das Lichtkunstwerk pacemaker. Das ist die äußere, weithin sichtbare Klammer des Ensembles aus Architektur und Kunst.

In der vierteiligen Installation pacemaker beschreibt Mischa Kuball visuell, was das Kraftwerk Flingern und die Müllverbrennungsanlage funktional verbindet. Abfall wird in der Müllverbrennungsanlage verarbeitet und umgewandelt in Strom und Wärme: eine Transformation von Verlorenem in Gewonnenes. Sein Motto lautet: „Müll ist Material am falschen Ort.“ Durch die sinnvolle Umwandlung in Energie wird das vermeintlich wertlose Material wieder ein Wert für unsere Gesellschaft.

Konkret umfasst das Projekt derzeit vier, in einheitlichem Takt pulsierende Lichtobjekte: In der Nähe der Turbinenhalle verweisen acht Scheinwerfer in oktogonaler Anordnung auf einen nicht mehr vorhandenen, ehemaligen Kühlturm. Auch der Turm des Gasturbinenkraftwerks ist, ebenso wie der Kamin der Müllverbrennungsanlage, Bestandteil des Projekts.

Die zwölf Meter hohe Stahlstele am Eingang des Stadtwerkeparks kennzeichnet dessen Eingangsbereich und stellt von der Straße her kommend die optische Verknüpfung zum Kraftwerksgelände dar.

Kunstkonzept

Für die Büros, Besprechungs- und Vortragsräume wurden Arbeiten von Studenten der Klasse Professur Ruff der Düssseldorfer Kunstakademie erworben, die zum Thema Stadtwerke und ihre Produkte sowie Dienstleistungen entstanden. Den Konferenzbereich haben die Stadtwerke ergänzend mit Arbeiten der international herausragenden Düsseldorfer Fotografen Thomas Ruff und Andreas Gursky sowie einer Installation des Konzeptkünstlers Daniel Buren ausgestattet.

Turbinenhalle

Die ehemalige Turbinenhalle des Kraftwerks Flingern aus dem Jahr 1913 fügt sich heute harmonisch in das Gesamtensemble des modernen Verwaltungsgebäudes ein. Jorge Pardo, ein Künstler, der vorhandene Formen und geplante Nutzung auf ästhetische und anspruchsvolle Weise verbinden konnte, wurde mit der Gestaltung beauftragt. 14 großformatige Wandbilder aus Stoff stellen den Bezug zu Energie, Wasser sowie den Dienstleistungen der Stadtwerke her. Ein Bodenmosaik aus Keramikfliesen von über 775 Quadratmetern Fläche komplettiert das Raumerlebnis. Die Halle wird mit Farbe aufgeladen, so dass Energie nicht nur intellektuell sondern auch physisch erfahrbar wird.

Turbinenhalle

Die architektonisch spannende Halle wird als Veranstaltungsort genutzt.

Kampagne

I love Düsseldorf

Was haben die Düsseldorfer und die Stadtwerke gemeinsam? Die Liebe zu ihrer Stadt. Dies soll unsere Kampagne “I love Düsseldorf” zum Ausdruck bringen.

Unsere vielfältigen Motive finden Sie auf Plakaten in der Stadt, auf Bussen und Straßenbahnen. Darüber hinaus gibt es eine eigene App, in der Sie Ihr individuelles "I love Düsseldorf"-Motiv erstellen können. Oder zeigen Sie Ihre Liebe zur Stadt ganz einfach mit einem T-Shirt-Aufdruck.

Jetzt geht’s App am Rhein

Unsere beliebte „I love Düsseldorf“-Kampagne gibt es nicht nur zum Anschauen, Ausdrucken oder als T-Shirt. Ab sofort kann man ein individuel­les „I love Düsseldorf“-Motiv erstellen. Wer soll der Star der Kampagne sein? Ein Freund, der Föhn oder eine Quietscheente? Entscheiden kann jeder selbst!

Einfach ein Objekt der eigenen Wahl fotografieren, ins Kampagnen-Layout einbauen, einen Stadtteil auswählen – fertig. Das Motiv kann Freunden zugesendet werden oder in eine Fotogalerie eingestellt werden.

Und noch mehr Spaß bietet auch unsere Puste-Windrad-App. Hier zeigt sich, wer den längeren Atem hat: Einfach ins Windrad pusten, was das Zeug hält. Mit der App-Taschenlampe, die sogar die Farbe wechseln kann, ist unser erstes App-Angebot komplett. Im Stockfinsteren kann man mit der „I love Düsseldorf“-App das Dunkle erhellen und die App als Taschenlampe nutzen. Die tolle App von den Stadtwerken Düsseldorf gibt es natürlich gratis. Also nichts wie los und runterladen! Besuchen Sie für den gerätespezifischen Download bitte den AppStore bzw. GooglePlay.

Grund- und Ersatzversorger

gem. § 36 Abs. 2 EnWG

Am 13. Juli 2005 ist das neue Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) in Kraft getreten. Zweck dieses Gesetzes ist neben der sicheren und effizienten Versorgung der Allgemeinheit mit Strom und Gas auch die Sicherstellung eines wirksamen und unverfälschten Wettbewerbs. Zusätzlich werden mit dem EnWG Vorgaben des Europäischen Gemeinschaftsrechts umgesetzt.

Kernstück des EnWG ist die Trennung von Netzbetrieb und Energielieferung. Die Anschluss- und Versorgungspflicht wurde in diesem Zuge aufgeteilt in eine Anschlusspflicht auf der Netz- und in eine Grundversorgungspflicht auf der Belieferungsseite.

Nach § 36 EnWG haben Energieversorgungsunternehmen für Netzgebiete, in denen sie die Grundversorgung von Haushaltskunden durchführen, Allgemeine Bedingungen und Allgemeine Preise für die Versorgung in Niederspannung oder Niederdruck öffentlich bekannt zu geben, im Internet zu veröffentlichen und zu diesen Bedingungen und Preisen jeden Haushaltskunden zu versorgen.

Grundversorger ist nach § 36 Abs. 2 EnWG dasjenige Energieversorgungsunternehmen, das die meisten Haushaltskunden in einem Netz der allgemeinen Versorgung beliefert. Haushaltskunden sind Letztverbraucher, die Energie überwiegend für den Eigenverbrauch im Haushalt oder für einen Jahresverbrauch von 10.000 Kilowattstunden nicht übersteigenden Eigenverbrauch für berufliche, landwirtschaftliche oder gewerbliche Zwecke kaufen (vgl. § 3 Nr. 22 EnWG).

Die Stadtwerke Düsseldorf AG beliefern im Netzgebiet der Netzgesellschaft Düsseldorf mbH , als Netzgebiet der allgemeinen Versorgung, die meisten Haushaltskunden mit Strom und Gas und sind in diesem daher Grundversorger.

Auf Basis des EnWG ist am 8. November 2006 die Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Grundversorgung von Haushaltskunden mit Elektrizität aus dem Niederspannungsnetz (Stromgrundversorgungsverordnung – StromGVV) und die Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Grundversorgung von Haushaltskunden mit Gas aus dem Niederdrucknetz (Gasgrundversorgungsverordnung – GasGVV) in Kraft getreten, deren Regelungen auf die Belieferung der Haushaltskunden im Rahmen der Grund- und Ersatzversorgung Anwendung finden.

Als zuständiger Grundversorger stellen die Stadtwerke Düsseldorf AG Ihren Energiebezug auch im Wege der sogenannten Ersatzversorgung als Ersatzversorger sicher. Die Ersatzversorgung erfolgt, wenn Sie keinen gültigen Liefervertrag haben, etwa weil Sie sich in einer der folgenden Situationen befinden:

  • Sie haben den Versorger gewechselt und der Wechselprozess ist fehlgeschlagen.
  • Ihr Versorger ist in die Insolvenz gegangen.

Wir beliefern Sie als zuständiger Grundversorger im Düsseldorfer Netzgebiet für maximal drei Monate ohne Liefervertrag im Rahmen der Ersatzversorgung (wenn Sie Strom aus dem Niederspannungs-, Niederdrucknetz beziehen) bzw. der sogenannten Ersatzbelieferung (wenn Sie Strom aus dem Mittelspannungs-, Mitteldrucknetz beziehen). So haben Sie Zeit, einen Strom- oder Gasliefervertrag mit uns oder mit einem dritten Lieferanten abzuschließen.